Warum gehst du zum Yoga? Willst du etwas verändern? Verbessern? Dich stärken oder erholen? Die Antworten sind so vielfältig, wie die Yogis selbst, die auf der Matte üben. Heute möchte ich daher einmal genauer beleuchten, was eigentlich in uns und mit uns passiert, wenn wir Yoga praktizieren.

Yoga & Psyche - Was beim Yoga alles im Kopf passiert_Körper und Geist beim Yoga_www.liebewasist.com YOGA, LIFE & STYLE Düsseldorf

 

Die einen suchen Ruhe für den Geist, die anderen wiederum wollen etwas für einen gesunden Körper tun. Manche suchen sogar einen tieferen Sinn des Lebens und finden beim Yoga Antworten. Und doch tun wir alle das Gleiche, so unterschiedlich wir auch sind: Wir üben auf unserer Matte.

 

Auf der Matte zur Ruhe kommen

Wir bewegen uns, atmen und fühlen uns herrlich anders als im Alltag. Fast alle Yoga-Übenden berichten von einer deutlichen Verbesserung des Körpergefühls, von erhöhter Konzentrationsfähigkeit und von der Abnahme körperlicher Beschwerden wie Rückenschmerzen. Yoga wirkt! Das belegen unsere Erfahrungen und mittlerweile auch diverse Studien. So weit und so gut also wunderbar.

 

Körper und Geist hängen untrennbar zusammen

Nun lässt sich nicht jedes Problem mit Yoga lösen, aber ich bin mittlerweile der festen Überzeugung, dass Yoga eine gute Ergänzung zu vielen Maßnahmen ist.

Das liegt daran, dass unser Körper und unser Geist miteinander verbunden sind. Das merkst du schon, wenn du dich mal streitest und dein Körper sofort reagiert: Dir wird heiß, du fühlst dein Herz schneller klopfen und bist plötzlich hellwach. In Trainings und Coachings wird dieser Zusammenhang übrigens schon lange bewusst genutzt. Da werden zum Beispiel neue Strategien gemeinsam mit einfachen Bewegungsabläufen trainiert, um sie besser abrufbar zu machen.

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Yoga nutzen, um bewusst Veränderungen zu leben

Vielleicht probierst du einmal diesen kleinen Trick aus, wenn du das nächste mal in einer Runden sitzt, in der du dir die Namen der anderen Teilnehmenden merken willst: Schaue jeden an, der sich vorstellt und wiederhole im Geist dreimal den Namen, während du ein wenig dabei nickst. Mach beim nächsten Kandidaten genau das gleiche und wiederhole dann noch einmal den Namen von davor. Fahr genau so fort und du wirst sehen: Du merkst dir eine Menge mehr Namen als vorher und dabei hilft diese kleine Bewegung des Kopfes nicht unerheblich.

Yogis entdecken den Zusammenhang von Körper und Psyche übrigens spätestens aus den Hüftöffner-Stunden, wenn dann plötzlich die Tränen laufen und das nur, weil man in der Taube liegt. Verrückt, oder?

Wer Yoga liebt, dem lege ich also ans Herz ein wenig zu kombinieren und die eigene Praxis anzureichern. Natürlich gibt es eine Vielzahl von Dingen, die man tun kann.

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Verknüpfe gute Erinnerungen mit Yoga

Alle unsere Erinnerungen sind auch mit körperlichen Empfindungen verbunden. Denke an deine Lieblingssituation aus dem letzten Urlaub und zwar so konzentriert und intensiv, dass du beinahe tatsächlich den Wind auf der Haut spüren, das Funkeln des Meeres sehen kannst. Fühle in deinen Körper hinein und spüre, wo genau sich das dazugehörende, wohlige Gefühl in deinem Körper ausbreitet.

Um so eine tolle Erinnerung mit Yoga zu verknüpfen, musst du deine schöne Situation so richtig mit allen Sinnen, die du noch erinnerst, wahrnehmen:

Sehen, was es zu sehen gab.
Hören, was es zu hören gab.
Riechen, was es zu riechen gab.
Schmecken, was es zu schmecken gab.

Fühle in dich hinein und spüre die Stelle in deinem Körper auf, wo das wunderbare Gefühl sitzt, was mit deinem schönen Augenblick verbunden ist. Behalte es dir. Halte dann während deiner Yogapraxis in einer Asana inne und rufe genau dieses Gefühl wieder auf. Wenn du etwas geübt bist, wirst du intuitiv wissen, welche der Stellungen sich eignet, weil sie schlichtweg zu diesem Gefühl passt. Schließe die Augen und denke an deine schöne Situation aus deiner Vergangenheit. Lass das Gefühl über dich kommen und genieße und halte die Asana. Wiederhole diese Kombination ein paar mal und du wirst merken, dass sich das gute Gefühl immer schneller einstellt.

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Gute Gefühle besser abrufbar machen

Du hast durch diese Verbindung von Bewegung und Erinnerung gleich zwei Effekte: Einmal schaffst du so eine viel bessere Abrufbarkeit der schönen Situation – je öfter du sie erinnerst, umso einfacher gelingt es. Und außerdem verknüpft sich die Asana mit guten Gefühlen. Beides ist wunderbar, um sich öfter besser zu fühlen und führt dazu, dass das Gefühl in deinem Alltag und in deiner Yogapraxis immer präsenter wird. Mentales Wohlfühltraining sozusagen.

Alles klar? Dann probiere es einfach mal aus und viel Spaß dabei!

Am 6. September kannst Du in Düsseldorf – und natürlich auch online via Livestream – am YOGANECTION Festival teilnehmen. Viele tolle Yoga- und Meditationslehrer bereichern Dich an diesem Tag mit ihren Flows und Anregungen. Neben Snacks und Getränken gibt es auch einige coole Shops und natürlich das wofür das Festival wortwörtlich steht: die Connection mit Yoga und den Yogis! Für Infos zur Teilnahme und Anmeldung, schau bei Machenundlachen vorbei: Instagram @machenundlachen | Facebook @machenundlachen oder schreib direkt eine Email an machenundlachen@mail.de.

Foto credit @unsplash

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