Teil 2 des philosophischen Jahresrückblickes 2018.
Plus: 15 Fragen für deinen persönlichen Jahresrückblick

Gestern bereits haben wir uns der ersten Hälfte des Jahres gewidmet – heute geht es daher mit den letzten 5 Monaten meines ganz privaten Jahresrückblick 2018 weiter. Und natürlich auch mit dem zweiten Part der Fragen für deinen ganz persönlichen Jahresrückblick.

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Feelings are facts!

Wir stehen als Gesellschaft an einem Punkt, wo es rauszufinden gilt, wie man als Individuum in Beziehung stehen und im selben Moment frei sein kann. Dass das nicht einfach wird, ist klar, zumal die meisten von uns nach wie vor mehr oder weniger heimlich an die Disneyland-Fantasie „Bis dass der Tod uns scheidet“ glaubt, die offensichtlich schon lange nicht mehr zeitgemäß ist. Wie kann ich mir selbst treu sein, anderen verbunden und im selben Moment frei und aufgeschlossen sein. Selbst wenn man aus Versehen, vielleicht weil man so 2018 sein wollte, laut ja zu einer Beziehung gesagt hat und es plötzlich gar nicht mehr cool findet, ist es ok. Genau wie anders herum.

Meine Lektion der letzen Monate: Wir alle brauchen es. In welcher Form auch immer. Was auch immer es ist, das innere Balance wieder herstellt, hier gilt das Nike-Motto: Just do it. Und zwar ganz egal, was andere davon halten. Ich bin also mit einem Mann an meiner Seite ins letzte Jahr aufgestiegen und ich bin gefallen – ohne ihn. Das ist okay, wäre da nicht das klitzekleine Detail des Betruges.
 

Einmal Raver, immer Raver

Doch ich bin auch zu dem entscheidenen Schluss gekommen, dass, egal wie fest man an den alleinigen Prinzen glaubt, es mehrere geben muss. Mit diesem Glauben in der Tasche lässt es sich auch ganz gut nach anderen Prinzen Ausschau halten – gesagt, getan, auch andere Mütter haben hübsche Söhne. Und was für welche.

Es ist an jedem von uns, das Beste daraus zu machen, sein Herz zu öffnen und Wunder zu erwarten. Auch wenn es sich manchmal anfühlt wie bei den kleinen Schweinchen, nachdem der böse Wolf gerade zu Gast war und das schöne Häuschen aus Träumen und Illusionen einfach weggeblasen hat. Sie leben noch! Und so lange das Herz schlägt, ist nichts wirklich zu Ende.
 

Ein Jahr voller Learnings

Ich weiß nicht, wie es euch so erging, aber ich habe in den letzten Wochen so überdurchschnittlich viel Irrsinn angerichtet wie lange nicht mehr: Mehrfach versucht, mit meinem Personalausweis zu zahlen, wichtige Termine fast vergessen, hatte unglaubliche Missverständnisse, ganze Texte nach dem Schreiben gelöscht, meine linke Hand wusste zeitweise nicht, was die rechte tut, und ich musste beim Aufwachen kurz nachdenken, wo ich bin. Aber immerhin läuft es in der Uni – richtig gut sogar!

All das. Und dabei ganz schön viel gelernt über mich, meine Art zu kommunizieren und überhaupt. Vor allem habe ich dieses Jahr aber auch gelernt, dass Freundschaftskummer genauso wehtun kann wie Liebeskummer. Dass beste Freundinnen und Märchenprinzen nicht von Amazon geliefert werden. Und dass in jeder noch so besch*** Situation eine positive Erfahrung liegen kann – wenn man sich dafür entscheidet, sie anzunehmen.

Soviel zu meinem Jahr 2018 – eine etwas kosmische-philosophische Ansicht. Und nun zum zweiten Teil der Fragen, die ihr euch einmal stellen könnt, um Bilanz für euer persönliches Jahr 2018 zu ziehen:
 

8. Wer waren in diesem Jahr die 3 wichtigsten Menschen für dich?

9. Wissen diese Menschen das?

10. Mit wem hättest du gern mehr Zeit verbracht?

11. Und mit wem weniger?

12. Was hast du zum ersten Mal gemacht?

13. Magst du dein Leben?

14. Was sind die drei wichtigsten Dinge, die du in diesem Jahr gelernt hast?

15. Mit welchem Satz lässt sich dein Jahr zusammenfassen?

 
 

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Foto credits @ Leah BethmannZu Teil 1 geht es hier.
(Disclaimer: Die Fragen sind teilweise durch die bekannten Fragebögen von Max Frisch und Marcel Proust inspiriert.)

Der Beitrag wurde nicht gesponsert. Dieser Beitrag stellt keine psychologische oder psychotherapeutische Beratung dar! Inhalte wurden auf Grundlage meiner Erfahrungen, Erlebnisse und Meinung erstellt und entstammen meiner persönlichen Überzeugung.