Der minimalistische Lifestyle ist derzeit in aller Munde – aber was ist das eigentlich genau? Im Großen und Ganzen bedeutet Minimalismus ja, seine Zeit bewusster zu gestalten, sich nicht mehr über materielle Güter zu definieren, von Ballast zu befreien und sich nur mit den Dingen zu umgeben, die einem wirklich etwas bedeuten.

Den eigenen Konsum etwas einzuschränken, tut außerdem nicht nur uns gut, sondern auch unserem Konto und der Umwelt. Grund genug, das einmal auszuprobieren, oder? Heute geht es daher um meine 7 Tipps, für einen minimalistischeren Lifestyle, der glücklich macht.

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Step by Step: Ausmisten und Durchatmen

Wer schonmal ausgemistet hat, weiß genau: Ist man den Kram los, den man gar nicht wirklich braucht, kann man durchatmen und sich stattdessen wieder auf die Dinge konzentrieren, die wirklich wichtig sind.

Wenn man bedenkt, wie negativ sich eine vollgestellte, chaotische Wohnung – oder ein überquellender Kleiderschrank! – auf das Wohlbefinden auswirken kann. Sich von Dingen zu lösen, kann Glücksgefühle auslösen – denn Eigentum wegzugeben, den man nicht mehr benutzt, befreit nicht nur die eigenen vier Wände, sondern auch die Psyche. Und es geht im eigentlichen Sinne auch gar nicht um eine absolut radikale Methode – denn wie immer gilt: Jeder Schritt zählt, man muss nur anfangen!

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Meine 7 Tipps, um das Leben minimalistischer zu gestalten

 

1. Miste deinen Kleiderschrank radikal aus

Die meisten Menschen ziehen gerade mal 40- 20 % ihrer Kleidung regelmäßig an. Und gerade deswegen tut es so gut, Klarheit zu schaffen, und wieder auf einen Blick zu sehen, was man eigentlich für tolle Fashion-Schätze im Schrank bunkert.

Und das geht so: Schuhe und Kleider, die länger als ein Jahr nicht getragen wurden, fliegen raus. Behalte nur die Sachen, die gut passen, in denen du dich wohlfühlst und die du auch wirklich regelmäßig trägst.

Damit sich in Zukunft nicht wieder so viel ansammelt, kann man sich an eine einfache Regel halten: Für jedes Kleidungsstück, das neu einzieht, muss ein anderes gehen. Klingt auf den ersten Blick vielleicht hart, doch dadurch weiß man die Kleidungsstücke viel mehr zu schätzen und überlegt auch automatisch länger, bevor man wieder etwas Neues kauft.
 

2. Geh deine Kosmetika durch

Was für den Kleiderschank gilt, ist im Badezimmer nicht anders: Wie viele Kosmetika benutzen wir wirklich? Wenn wir die Produkte gefunden haben, die perfekt zu uns passen, wollen wir doch oft nichts anderes mehr verwenden – und trotzdem häufen sich so viele Produkte im Badezimmer an.

Mein Tipp: Sammle alles zusammen, was du nicht regelmäßig benutzt. Produkte mit überschrittenem Haltbarkeitsdatum kommen natürlich sofort in den Müll, angebrochene Sachen werden aufgebraucht, ohne in dieser Zeit etwas Neues zu kaufen und über den Rest freuen sich deine beste Freundin, Mama und Schwester.
 

 
 

3. Kauf verpackungsfrei

Wer minimalistisch leben will, befreit sich von überflüssigen Dingen – also auch von Müll. Lebensmittel aus Plastikverpackungen zu schälen und diese anschließend zu entsorgen ist eine Zeitverschwendung und außerdem eine Belastung für die Umwelt. Dabei ist es gar nicht so schwer, die eigene Abfall-Produktion etwas einzudämmen.

Beim Obst- und Gemüsekauf kannst du ganz einfach auf die dünnen Plastiktüten verzichten, indem du immer einen Stoffbeutel in der Handtasche dabei hast. Noch besser kauft man natürlich gleich auf dem Wochenmarkt. Beim restlichen Einkauf kann man zumindest darauf achten, eher zu Verpackungen aus Pappe als aus Plastik zu greifen. Auch beim Coffee-to-go gilt: Eigenen Cup mitbringen, weniger Müll produzieren und sich besser fühlen!

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4. Verabschiede dich von ungelesenen Büchern

Dinge, die wir nicht benutzen, sammeln sich nicht nur im Kleiderschrank und anderen Schubladen an, sondern auch im Bücherregal. Mann muss nur mal durchzählen, wie viele ungelesene Bücher im Regal herumstehen – und die Ausrede „Die lese ich alle noch!“ zählt nicht!

Bücher, die du bereits ein Jahr lang nicht gelesen hast, obwohl du es vorhattest, solltest du sofort spenden, verschenken oder verkaufen. Und auch Bücher, die du nicht wirklich gut fandest, kannst du asap rauswerfen. Warum etwas behalten, was man gar nicht mag?
 

 
 

5. Geh zu Fuß

Kein Auto? Minimalistischer geht es kaum, wenn wir uns wenigstens einmal in der Woche angewöhnen, zu Fuß zu gehen, das Rad zu nehmen oder den ÖPNV. Man ärgert sich nicht nur nicht mehr über den Stau, sondern bekommt noch einen klaren Kopf, kann die frische Luft genießen und mit ein bisschen Glück auch ein paar Sonnenstrahlen abbekommen.

Die Bewegung tut deinem Körper gut und senkt das Stresslevel, gleichzeitig wird der Geldbeutel geschont – Win-Win-Situation!
 

6. Kochen mit frischen Zutaten

Fertiggerichte oder ein schneller Lunch am Schreibtisch machen weder glücklich, noch tun sie dem Körper gut. Stattdessen sollten wir uns öfter mal wieder Zeit, das Kochen und Essen richtig zu zelebrieren. Kaufe die Zutaten mit Bedacht, wähle ein Rezept, das dir gute Laune macht oder schöne Erinnerungen weckt und genieße dein Essen allein oder lade Freunde ein. Denn: Die einfachsten Dinge machen uns oft am glücklichsten!
 

7. Verbanne dein Smartphone (zumindest zeitweise)

Die meisten von uns haben längst das Bewusstsein dafür verloren, wie oft am Tag sie eigentlich aufs Handy schauen. Deshalb sollten wir versuchen, Tage oder „Zeitzonen“ einzulegen, in denen wir bewusst versuchen, das zu reduzieren.

Lass dich zum Beispiel von einem Wecker wecken anstatt vom Smartphone, leg es beim Essen in ein anderes Zimmer und nimm beim Spazierengehen keine Sprachnachrichten auf. So kannst du dich besser auf deine eigentliche Tätigkeit konzentriert, wirst nicht dauernd abgelenkt und hast einen besseren Blick für die Umwelt.

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Foto credit @ Sarah Dorweiler [Creative Commons Zero (CC0) Lizenz]

Dieser Beitrag wurde nicht gesponsored. Meinung und Empfehlungen entstammen meiner persönlichen Überzeugung.
 

Verbannt ihr regelmäßig unbenutzte oder ungeliebte Dinge? Wie integriert ihr die Leichtigkeit des Minimalismus in euren Alltag?