Für mich ist Yoga mehr als Gymnastik auf Gummi-Matten, in bunten Leggings. Es geht mir gut, wenn ich mindestens einmal am Tag einen Sonnengruß mache und meine Glieder strecke und dehne. Ich sauge seit meiner ersten Yoga-Erfahrung 2015 in Nepal alles auf, was irgendwie mit Yoga zu tun hat, wie ein trockener Schwamm. Kommt dir bekannt vor?

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Dann hast du sicher schon mal darüber nachgedacht, eine Yogalehrer-Ausbildung zu machen.

Spätestens nach meinem 5-wöchigen Aufenthalt in Nepal wusste ich, dass ich irgendwann eine Yoga-Ausbildung machen möchte. Und ich stellte diesen Gedanken auch nie in Frage: Es ging nicht um das Ob, sondern nur um wann und wo und bei wem. Bewusst war mir außerdem, dass ich noch nicht soweit war und noch viele Stunden auf der Matte verbringen würde, bevor ich anderen Menschen Yoga nahe bringen könnte.

 

2015 hatte ich meine erste Yogastunde. Heute mache ich mein erstes Yoga Teacher Training.

Dazwischen lagen also gut 5 Jahre üben, jede Menge Workshops, experimentieren mit verschiedenen Methoden und Yoga-Stilen und auch Lernen bei den verschiedensten Lehrern. Etwa eineinhalb Jahre lang habe ich nun überlegt und recherchiert, welche Ausbildung es sein sollte. Irgendwann war die Antwort dann da.

Der Entschluss war Ende 2019 gefasst: Meine Ausbildung wollte ich im Frühjahr 2020 absolvieren. Und es sollte unbedingt eine Intensivausbildung sein – also eine, die man in zwei bis vier Wochen macht – damit ich mich nicht neben meinem Medizinstudium darauf konzentrieren musste.

Doch dann kam Cornona und mit ihm das Versammlungsverbot, die Schließung von Sporteinrichtungen und Ausbildungsstätten und das Kontaktverbot. Futsch war mein lang gehegter Yogalehrer-Ausbildungsplan für dieses Jahr.

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So findest du die Yogalehrer-Ausbildung, die wirklich zu dir passt.

Ich könnte nun von spiritueller Eingebung, göttlicher Fügung oder Karma sprechen … denn vor ein paar Wochen, während mein Partner Nachtschicht hatte, stöberte ich nochmal im Internet, etwas verzweifelt, ob sich mein Plan nicht doch umsetzen ließe. Und dann stieß ich auf WAY Yoga. Nicht zum ersten Mal besuchte ich diese Website, denn WAY Yoga war ohnehin schon in meiner engeren Wahl. Eine Intensivausbildung in 16 Tagen und auf deutscher Sprache. Und am allerwichtigsten für mich waren die Quaslitätskriterien der AYA, der Yoga Alliance. Doch das Beste: WAY Yoga bietet aktuell die Möglichkeit, diese Ausbildung, trotz aller Einschränkungsmaßnahmen durch Corona, dennoch zu absolvieren, da die Yoga Alliance sowohl Ausbildung als auch Prüfung per Video-Livestream gestattet. Ich konnte mir also keinen besseren Ausbildungspartner vorstellen.

Natürlich ist die Frage nach dem Wo und Wie immer eine ganz individuelle – es geht darum was für dich das Beste ist. Und dabei sind ganz verschiedene Aspekte entscheidend, die ich euch auf diesem Wege veranschaulichen möchte.

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9 Punkte, die dir helfen, die passende Yogalehrer-Ausbildung zu finden und welche Fehler du vermeiden solltest.

 

1. Der richtige Zeitpunkt

Da ein Teacher Training viel Geld und Energie kostet, solltest du dich vorher fragen, ob du nicht nur körperlich, sondern auch psychisch fit für die intensive Yoga-Praxis bist.

Abgesehen von organisatorischen Fragen wie Kann ich mir in dieser Zeit freinehmen? Habe ich andere Verpflichtungen, muss ich eventuell Dinge verschieben? Kann ich bis dahin so viel Geld sparen?, solltest du auch bedenken, dass nicht nur du an deine Grenzen geraten wirst, sondern auch alle anderen Teilnehmer. Nicht in jeder Lebenssituation hat man die Power, sich mit seinen eigenen Gefühlen und denen der anderen auseinanderzusetzen. Wann der richtige Moment gekommen ist, kannst also nur du selbst entscheiden.

2. Yoga ist mehr als Asanas

Bei der Wahl der Ausbildung werde dir außerdem bewusst, welche Inhalte dir wichtig sind und gleiche diese mit den Ausbildungsinhalten ab. Liegt der Fokus auf Unterrichtsdidaktik und Asana-Praxis? Ist es dir wichtig, ein solides Grundverständnis über die Ursprünge des Yoga und die Philosophie dahinter zu bekommen? Oder bist du vor allem an den Assists interessiert? Oder möchtest du alles zusammen? Die Ausbildungen sind oft breit angelegt, andere haben ganz konkrete Schwerpunkte.

3. Finde deinen Yoga-Stil

Vinyasa Flow, Kundalini, Ashtanga, Jivamukti, Bikram, Anusara oder Iyengar Yoga – wenn es um Yogastile geht, hast du die Qual der Wahl! Persönlich habe ich mich ganz bewusst erstmal für eine solide Vinyasa Grundausbildung entschieden und möchte mich im Verlauf nochmal weiter spezialisieren.

Mein absoluter Tipp, bevor du dich entscheidest: Besuche viele verschiedene Klassen und probier dich aus. Geht es dir gut, wenn du dich wie wild durch die Vinyasas schwingst oder mag dein System lieber durch eine ruhige, meditative Praxis ins Lot gebracht werden?

4. Zuhause oder in Übersee?

Klingt banal, ist aber ein wichtiger Faktor. Hast du Lust auf einen hippiemäßigen Selbstfindungstrip durch Indien, ist ein Abstecher nach L.A. dein Ding oder turnst du lieber in heimischen Gefilden?

Bei der Frage nach dem Ort solltest du erstens an die Unterrichtssprache denken und zweitens, ob ein äußerlicher Trip zusätzlich zu der inneren Reise für dich angebracht ist. Es kann sehr beruhigend sein, zu wissen, dass man jederzeit nach Hause fahren könnte. Auch hier kann ich nur sagen, dass ich nichts gegen einen Auslandsaufenthalt gehabt hätte, aber gerade in der aktuellen Zeit mehr als froh bin, ganz bequem von Zuhause aus zu lernen.

5. Berufsbegleitend oder Intensiv?

Yogalehrer werden kann man je nach Ausbildung in wenigen Wochen oder in vier Jahren. Für den Start halte ich eine Ausbildung mit 200 Stunden Umfang für am sinnvollsten. In dieser Zeit können die Basics gut abgedeckt werden. Schüler bleibt man ohnehin ein Leben lang.

Ob du diese Zeit am Stück nimmst oder über einige Monate verteilt, ist eine Frage des Geschmacks und auch deiner Möglichkeiten. Nicht jeder möchte seinen Jahresurlaub für ein Teacher Training opfern. Bei einer berufsbegleitenden Ausbildung kann sich das Gelernte zwischendurch setzen. Bei einem Intensiv-Training bleiben Einflüsse aus dem Alltag außen vor und man kann noch tiefer in die eigene Praxis einsteigen. Deine ganz persönliche Entscheidung!

6. Denke ans Geld

Irgendwie „unyogisch„, aber, so eine Yogalehrer-Ausbildung kann durchaus teuer sein. Die teuren Ausbildungen sind oft etabliert und bekannt, haben einen guten Ruf und vor allem Lehrer mit viel Ausbildungserfahrung. Das hilft auch, um später in Yogastudios unterrichten zu können, weil sich die potentiellen Arbeitgeber auf ein gewisses Niveau verlassen.

Schau dir also gut an, welche Leistungen im Ausbildungspaket inbegriffen sind, wer unterrichtet und wofür Extrakosten fällig werden. So hast du eine gute Grundlage zu entscheiden, wo du dein Geld investieren möchtest. Das soll nicht heißen, dass es keine guten günstigen Ausbildungen gibt. Es gibt sie noch, die großen Meister, die ausbilden – man muss sie nur kennen. Und die findet man meistens nur durch eine günstige Fügung des Schicksals oder stundenlangem, nächtlichen Scrollen durchs Internet.

7. Lass dich nicht beirren

Wenn du dich erst einmal für eine Ausbildung entschieden hast, bleib dabei. Versuche, dich mit Menschen auszutauschen, die dich unterstützen, denn es wird genug Zweifler in deinem Umfeld geben. Sprüche wie: “Echt, bei dem machst du die Ausbildung?” Oder: “Das ist doch viel zu viel Geld!” werden dir immer wieder begegnen. Mach dir keinen Kopf, es geht schließlich um deinen Weg, nicht um die Vorstellungen der anderen.

8. Üben, üben, üben!

Vielleicht hast du schon mal von Pattabhi Jois’ Leitspruch gehört: „Practice and all is coming!“ Also, nix wie los und ab auf die Matte, dann kommen die Erkenntnisse von ganz allein.

9. Verlass dich auf dein Bauchgefühl

Ganz ehrlich: Man kann es mit dem Nachdenken auch übertreiben. Ich kenne Menschen, die sich ganz spontan für eine Ausbildung bei ihrer ersten und einzigen Lehrerin entscheiden und damit super fahren. Warum nicht? Wer mit wachem Geist und offenem Herzen durch die Welt geht, landet am Ende doch ohnehin dort, wo er hingehört.

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Nun beginnt die zweite Halbzeit meiner Yogalehrer-Ausbildung.

Angst vor dem Unbekannten.

Unsicherheit, wie die Ausbildung wird und was da alles auf mich zukommt.

Die Sorge, ob ich schon bereit dafür bin.

Nervosität. Aber auch Neugier.

So könnte ich meinen Zustand zum Start der Ausbildung im Nachhinein gut beschreiben. Wer mich vor den 7 Tage gefragt hätte, wie es mir geht, dem hätte ich geantwortet: „Ich bin total aufgeregt und gespannt wie das alles so wird, freue mich aber auch sehr“. Irgendwas muss man ja sagen, um sich selbst zu beruhigen.

Die erste Ausbildungszeit war wie ein großer Spiegel für mich, der mir die ungeschönte Wahrheit zeigte und in den ich jeden Tag schauen musste. Und auch meine Gefühle hatten so manches mal eine Achterbahnfahrt hinter sich, aber gleichzeitig auch so viel Freude und so viel Erkenntnis. Und obwohl der persönliche Druck sehr hoch war, wusste ich, die Ausbildung ist genau das was ich zu diesem Zeitpunkt, in Mitten dieser von Corona verzehrten Realitätswelt, brauchte. Ich brauchte dieses Gefühl, dass sich die vielen kleinen Puzzelteile im Leben zu einem großen Ganzen zusammenfügen. Denn nur so konnte ich erkennen und anfangen loszulassen.

Fotografie: Leah Bethmann

Dieser Beitrag mit freundlicher Unterstützung durch WAY Yoga. Meinung und Empfehlungen entstammen meiner persönlichen Überzeugung. Dieser Beitrag enthält einen Rabattcode und u.U. Affiliate-Links. Bei einem Kauf erhalte ich eine Provision, der Kaufpreis selbst verändert sich für euch dadurch nicht.

 

Habt ihr Fragen zur Yogalehrer-Ausbildung – stellt sie gerne in den Kommentaren?