Wir hatten alle früher oder später schon einmal mit diversen Problemchen, der Haut, die sich unfein „Pickel“ schimpfen, zu kämpfen. Ein Thema, dass nicht besonders appetitlich ist, aber es lohnt sich in der Tat, bei den fiesen Dingern ein bisschen genauer hinzuschauen. Denn von Mitessern bis zu entzündeten Pusteln – nicht jeder Pickel ist gleich und nicht jeder Pickel wird gleich behandelt. Es gibt verschiedene Arten, die alle unterschiedlich behandelt werden sollten. Deshalb geht es heute um die 5 unterschiedlichen Pickel-Arten und wie man sie loswird.

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Die 5 unterschiedlichen Pickel-Arten und wie du sie loswirst

 

Pickel-Art Nr. 1: Mitesser

Die kleinen schwarzen Punkte sind eine Mischung aus Talg, Hautzellenbildung und Bakterien. Der übermäßige Talg, der die Pore verstopft, oxidiert an der Hautoberfläche, was die dunkle Farbe des Mitessers verursacht.
 

Was kann man dagegen tun?

Gründliches Abschminken ist Pflicht. Dazu sollte man ein bis zwei mal die Woche ein Peeling machen. Auch Tonerde-Masken oder Nasen-Strips können helfen. Vor allem sollte man zudem darauf achten, dass auf den Pflege-Produkten der Hinweis „nicht komedogen“ steht. Komedogene Kosmetik unterstützt nämlich die Bildung von Mitessern.
 

 
 
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Pickel-Art Nr. 2: Papeln

Entzündet sich der Mitesser, wird er Papel genannt. Die Haut formt sich zur kleinen Beule, ist meist rot, entzündet und geschwollen. Papeln sind dicker, sichtbarer und schmerzhafter als Mitesser.
 

Was kann man dagegen tun?

Drying Lotions können vor dem Schlafen gezielt auf Papeln getupft werden und trocknen sie über Nacht aus. Dazu helfen Salben mit dem Wirkstoff Benzoylperoxid (gibt es in Apotheken).
 

 
 

Pickel-Art Nr. 3: Pusteln

Eine Pustel ist das, was du wahrscheinlich als Erstes findest, wenn du das Wort Pickel googelst: Es ist eine Papel mit einem kleinen Kopf aus einer weißer, mit Eiter gefüllten Blase.
 

Was kann man dagegen tun?

Das einzig Gute an den fiesen Dingern: Man kann sie einigermaßen unkompliziert entfernen. Dazu einen Waschlappen mit heißem Wasser nass machen und diesen einen kurzen Moment auf die Stelle halten. Das hilft, die Infektion an die Oberfläche zu ziehen. Mit einer sterilen Lanzette (gibt es in Apotheken) kannst du die Blase nun geöffntet und der Eiter entfernt werden.

Wichtig: Vorher Hände waschen und die Haut danach desinfizieren. Nach dem Ausdrücken ein Pickelflaster auf die kleine Wunde kleben – das hilft ihr beim Abheilen.
 

 
 
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Pickel-Art Nr. 4: Zysten

Zysten sind viel schlimmer sind als alle Pusteln dieser Welt: Sie liegen tief in der Haut, sind also eine unterirdische Entzündung der Pore und werden oft durch Hormone verursacht. Das macht sie so schmerzhaft und das Abheilen zu langwierig.
 

Was kann man dagegen tun?

Leider nicht wirklich viel. Zum einen sollte msn den Bereich unbedingt sauber halten und nicht dran rumfummeln. Ein chemisches Peeling kann helfen, Zysten zu mildern. Wer regelmäßig von großen Zysten geplagt bist, sollte sich von seinem Hautarzt beraten lassen!
 

 

Pickel-Art Nr. 5: Knötchen

Knötchen gehören zur schwersten Form von Pickeln und zählen genau wie Zysten als Akne. Sie bilden eine große, harte Beule tief in der Haut, sind im Vergleich zu Zysten aber nicht mit Eiter gefüllt. Knötchen werden nicht immer rot, meistens behält die Haut ihre normale Farbe, dafür sind sie äußerst schmerzhaft auf der Haut. Oft dauert es Wochen, bis die Dinger abgeheilt sind.
 

Was kann man dagegen tun?

Gar nichts, denn die Knötchen-Akne benötigt eine professionelle Behandlung vom Dermatologen! Meist ist dazu eine orale Antibiotika-Einnahme erforderlich. Also ab zum Arzt!
 

Titelfoto @ Adrian Motroc [Creative Commons Zero (CC0) Lizenz]

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