Zum ersten Mal auf der Matte? Kein Problem! Mit diesen Grundübungen bist du optimal auf deine ersten Schritte im Yogastudio und auf der heimischen Matte vorbereitet.

Namasté - Die 9 wichtigsten Asanas und Tipps für Yoga-Einsteiger. liebewasist.com - LIFE & STYLE ADVICE BLOG Berlin - Düsseldorf_Lifestyle-Blog
 
Die allererste Yogastunde kann schon ein wenig einschüchternd sein – vor allem, wenn du dir vorher die anmutigen Insta-Pics von Yogis anschaut hast und dich fragst, wie um alles in der Welt dein Fuß hinters Ohr kommen soll. Aber keine Sorge, Yoga ist gar nicht so schwer, wie es auf den ersten Blick scheint. Wie einfach der Einstieg geht, verrate ich dir inspiriert durch Gorilla Sports.

Nimm dir einfach vor deinem ersten Flow einen Moment Zeit, um dich mit den wichtigsten Asanas (so heißen die Übungen im Yoga) vertraut zu machen. Diese kleine Vorbereitung nehmen dir die Angst und du habst schon mal eine Idee, was gemeint ist, wenn der Yogalehrer den „herabschauenden Hund“ ansagt.
 

Welche Asanas sind für Yogaanfänger geeignet?

Mittlerweile praktiziere ich seit mehr als viereinhalb Jahren Yoga. Aus Erfahrung weiß ich, welche Haltungen Anfängerinnen besonders schwerfallen und welche Fehler sie häufig machen. Am Anfang ist es das Wichtigste, das richtige Alignment, also die korrekte Ausführung zu lernen. Um Fehlhaltungen zu vermeiden sind 9 Grundübungen die perfekte Basis.

 

So findest du die perfekte Yogamatte für deinen Yogastil – und hälst sie sauber

Sind dicke Yogamatten schlechter als dünne? Und warum müffelt die neue eigentlich so? Die persönliche Yogamatte sagt schon viel über Sie aus. Ganz nach dem Motto: „Zeig mir deine Matte und ich sag dir, wer du bist!“ Denn bestenfalls üben Sie nicht auf irgendeiner Matte, sondern auf einer, die genau deinen Ansprüchen und Bedürfnissen entspricht und dir auch richtig gut gefällt. Mit der richtigen Pflege wirst du sicher lange Spaß an deiner Matte haben.

Für dynamisches und schweißtreibendes Yoga wie Vinyasa-Flow, Hatha- oder Bikram-Yoga empfiehlt es sich darauf zu achten, dass die Matte rutschfest ist: Wer beim Yoga schnell schwitzige Hände bekommen, für den sind Matten aus Naturgummi und ein sogenanntes Yoga-Towel besonders geeignet. Alle Basics bekommst du auf Gorilla Sports. An dieser Stelle vielen Dank an Gorilla Sports für die freundliche Zusammenarbeit.
 

So reinigst und pflegst du deine Yogamatte richtig

Eine Yogamatte macht im Laufe der Zeit viel mit – und wird dabei auch mal dreckig. Irgendwann nimmt die Bakterien-Party, bestehend aus Schweiß und Outdoor-Schmutz, dann Festival-Dimensionen an und es müffelt im herabschauenden Hund. Damit es gar nicht erst so weit kommt, solltest du die Matte regelmäßig reinigen und richtig pflegen. Dafür gibt es z.B. extra Matten-reinigungssprays – lauwarmes Wasser und eine milde Seife eignen sich genauso gut!
 

1. Herabschauender Hund (Adho Mukha Svanasana)

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2. Kindhaltung (Balasana)

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3. Katze-Kuh (Marjaryasana-Bidalasana)

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4. Berg und Baum (Tadasana und Vrksasana)

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5. Schulterbrücke (Setu Bandha Sarvangasana)

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6. Krokodil (Makarasana)

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7. Taube (Eka Pada Rajakapotasan)

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8. Krieger II (Virabhadrasan II)

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9. Totenhaltung (Savasana)

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9 Dinge, die Anfängerinnen beim Yoga beachten sollten

1. Yoga mit vollem Magen? Keine gute Idee. Warte lieber 2 Stunden nach der letzten Mahlzeit ab, bevor du mit dem Üben beginnst.

2. Hektik und Yoga vertragen sich nicht gut. Bevor du nach einem aufwühlenden Tag die Yogamatte ausrollst – komm erst einmal zur Ruhe. Deshalb solltest du auch nicht erst kurz vor Beginn im Yogastudio ankommen, sondern lieber rund 15 Minuten vorher.

3. Beim Yoga willst du dich auf die Übungen konzentrieren, nicht auf deine Sportkleidung. Trage daher bequeme Sportsachen, in denen du dich gut bewegen kannst.

Tipp: Lange Hosen mit hohem Bund verhindern, dass du dich in Haltungen wie dem herabschauenden Hund unwohl fühlst.

4. Wer friert bewegt sich ungern. Das ist beim Yoga nicht anders. Um die Asanas wirklich entspannt und geschmeidig zu üben, sollte die Umgebung angenehm warm sein.

5. Du solltest in den einzelnen Positionen immer nur so lange verharren, wie es für dich angenehm ist. Die Gefahr sich zu verletzen oder eine Dehnung zu intensiv oder ruppig auszuführen ist sonst zu groß.

6. Die Übungen werden grundsätzlich zu beiden Seiten durchgeführt. Außerdem erfordern manche Bewegungen immer auch eine Gegenbewegung. Heißt konkret: Wenn du bei einer Übung beispielsweise ein geführtes Hohlkreuz machen, solltest du auch eine Haltung ausführen, bei der dein Rücken ganz rund wird.

7. Wer körperliche Beschwerden hat oder schwanger ist, sollte die Yogalehrerin oder den Yogalehrer vor der Stunde informieren und nur unter professioneller Anleitung üben.

8. Erfahrene Yogis bleiben beim Üben mit ihrer Aufmerksamkeit ganz bei sich. Du brauchst diralso keine Gedanken zu machen, komische Blicke auf dich zu ziehen, weil deine Ausführung noch nicht perfekt ist.

9. Wähle einen Platz, von dem aus du den Lehrer gut sehen kannst und versuche nicht auf fremde Matten zu treten, wenn du den Raum durchquerst.

In der Bildergalerie erkläre und zeige ich euch worauf es bei den 9 wichtigsten Asanas ankommt. Lass dich nicht entmutigen, wenn nicht jede Haltung sofort klappt, denn anders als es auf den tollen Instagram-Pics oft den Anschein macht, geht es beim Yoga nicht um perfekte Posen, sondern viel mehr darum zu atmen, in sich hineinzuspüren und Körper und Geist in Einklang zu bringen.

Titelfoto & „Krieger II“: Leah Bethmann,
Foto credit andere @Shutterstock.com

Meinung und Empfehlungen dieses Beitrages entstammen meiner persönlichen Überzeugung.
 

Habt ihr Yoga schon einmal ausprobiert oder habt es demnächst vor? Wie war euer erstes mal auf der Matte?