Musik ist der perfekte Motivationsbooster beim Training. Wenn beim Laufen plötzlich dieser eine Song in den Kopfhörern klingt oder man beim Krafttraining den Push-Song hören, hat das einen sichtbaren Effekt: Wir erkämpfen uns eine Wiederholung mehr, laufen noch einen Schritt schneller oder weiter. Und: lächeln dabei womöglich auch noch! Musik ist der perfekte Motivationsbooster beim Training.

Drehen wir also ruhig mal laut auf. Denn mit der richtigen Musik beim Sport kommt die Motivation ganz von selbst. Aber warum ist das eigentlich so? Das verrate ich euch heute in Zusammenarbeit mit John Reed Fitness.

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Was bewirkt Musik beim Sport?

Ob Bach oder Beyoncé: Musik bewegt. Vor allem, wenn wir sie mögen. Denn unsere Lieblingssongs stimulieren das Belohnungszentrum im Gehirn – und das wiederum ist mit dem Bewegungszentrum verbunden. So wird beim Musikhören auch die Motorik stimuliert. Deshalb wippen die Füße im Takt, Finger trommeln auf dem Tisch oder wir schwingen die Hüfte, wenn wir einen guten Song hören. Bewegung ist also oft ein positiver Nebeneffekt von Musik, ausgelöst dadurch, dass sich das Gehirn so richtig über die schönen Klänge freut.

Wie steigert Musik die Leistungsfähigkeit beim Sport?

Und tatsächlich: Musik macht stark! Mit Musik halten wir länger durch – und es macht auch noch mehr Spaß, obwohl wir vielleicht vor Erschöpfung keuchen. In Studien konnte man nämlich beweisen, dass die körperliche Erschöpfung beim Sport mit Musik erst deutlich später einsetzt. Die Vermutung: Musik bewirkt, dass wir uns mehr auf die positiven Aspekte des Trainings konzentrieren und die negativen, wie Anstrengung und Anzeichen von Erschöpfung, einfach ausblenden. Das Training erscheint dadurch zwar nicht weniger anstrengend, doch die innere Haltung verändert sich: Wir haben Spaß!
 

 
 
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Wann sollte ich beim Training Musik hören?

Am besten nicht nur währenddessen, sondern auch schon davor und danach. Wenn ich auf dem Weg ins John Reed bin, stimme ich mich mit der richtigen Musik schonmal auf das anstehende Workout ein. Sie hilft mir, mich mental vorzubereiten. Und auch danach wieder runterzubringen. Denn Musik bringt uns in die passende Stimmung. Mit lauter, antreibender Musik bringen sich Sportler in das optimale Mindset, während ruhigere Songs dabei helfen nach einer Trainingseinheit runterzukommen und zu entspannen.

Dabei sind die Emotionen entscheidend, die ein Song in uns auslöst. Wir sollten daher nicht nur auf die „beats per minute“ (bpm) achten, denn physiologische Prozesse wie Tempo und Puls orientieren sich zwar am Rhythmus eines Songs, aber welche Gefühle dieser in uns auslöst, hängt oft vor allem vom Text ab. Beim Sport regulieren die treibenden Beats der Musik das Bewegungstempo und treiben den Puls in die Höhe. Wer die Bewegungen mit der Musik in Einklang bringt, trainiert nachweislich effizienter, denn Musik beeinflusst, wie wir mit der zur Verfügung stehenden Energie umgehen. In den Studios von John Reed muss man dann noch nicht mal mit Kopfhörern durch die Gegend rennen – die perfekte Mischung aus Beats und Motivation kommt direkt über Lautsprecher ins Studio.

Wie finde ich die Musik mit dem richtigen Beat fürs Training?

Besonders kraftvolle Songs mit viel Bass sorgen dafür, dass wir uns energiegeladen und voller Power fühlen – vermutlich weil wir beim Musikhören das Gefühl imitieren, das ein Song vermittelt.

Ordentlich Bass kann also von Vorteil sein, aber zu welchem Genre die Songs gehören, mit denen die Workout-Playlist gefüllt wird, hängt natürlich om individuellen Musikgeschmack ab. Entscheidend ist nämlich nur, dass sie erstens gefallen und zweitens, Tempo und Intensität des Trainings zusammen passen. Beim Warm-up treiben Songs mit etwa 110 beats per minute den Puls in die Höhe. Fürs Krafttraining sind rund 120 bpm ideal und beim Ausdauertraining bewegen wir uns je nach Intensität zwischen 130 bis 150 bpm.

Die folgende Checkliste für die Songauswahl, erleichtert das Zusammenstellen der persönlichen Fitness-Playlist:

 

Ein guter Song fürs Training …

• hat einen starken Beat
• hat einen positiven Songtext (am Besten mit einem Bezug zu Bewegung!)
• passt zu den Bewegungen der Sportart
• hat eine motivierende Melodie
• löst eine Assoziation zu Sport, Bewegung oder Triumph aus
• trifft den individuellen Musikgeschmack

Manchmal stimmen Sprichwörter: „Mit Musik geht alles besser, auch beim Sport!“

 
 
Fitness-Sound - So steigert Musik unsere sportliche Leistungfähigkeit_liebewasist.com - LIFE & STYLE ADVICE BLOG Berlin - Düsseledorf_FitnessFotografie: Leah Bethmann (Seite noch im Aufbau)

Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Mit John Reed Fitness. Die Zusammenarbeit wurde nicht vergütet. Meinung und Empfehlungen entstammen meiner persönlichen Überzeugung.
 

Habt ihr eure Lieblings-Tracks fürs Workout schon identifiziert? Welche Songs landen in eurer Playlist?