Achherje, ich hätte niemals gedacht, dass gerade ich einen Beitrag zu einer Ernährungsumstellung schreibe und nun sitze ich hier, neben mir ein Tee, ohne Zucker und tippe für euch diese Zeilen!

Ernährungsumstellung leicht gemacht! - Meine Tipps und Tricks - von Linda Heinz_liebewasist.com - LIFE & STYLE ADVICE BLOG Berlin - Düsseldorf
 

Warum habe ich eine Ernährungsumstellung begonnen?

Bei mir ganz persönlich hat eine Ernährungsumstellung vor einigen Jahren aufgrund von einer Sorbitintolleranz begonnen. Leider aber nicht im positivem Sinne. Jeder, der kein Sorbit verträgt, weiß, dass viele Früchte und Gemüsesorten tabu sind. Natürlich auch noch eine Menge anderer Sachen, aber man versucht sich ja doch immer ausgewogen und gesund zu ernähren und somit wurde mir ein Stein in den Weg gelegt. Was war die Folge? Ich habe zugenommen. Nicht nur 1-2 kg, sondern insgesamt fast 10 kg. Ich muss dazu sagen, dass ich vorher auch ziemlich viel abgenommen hatte, sodass ich auch einige Kilos wieder gewinnen konnte. Nun ja, auf jeden Fall habe ich meine Ernährung vollkommen aus den Augen verloren und war einfach nur froh, dass es mir besser ging.

Mit der Sorbitintolleranz fing alles an …
 

Weitere Gründe für eine Ernährungsumstellungen:

1. Du willst wieder mehr Energie haben
2. Ein paar Kilos dürfen purzeln
3. Du hast Mangelerscheinungen und willst dies ändern
4. Es gibt Kleidung, die du wieder tragen willst
5. Schlafen soll wieder angenehm sein
 

Ich hatte einen Aha-Moment

Vor fast 2 Monaten hatte ich mir als Ziel genommen, mein Leben wieder in die Hand zu nehmen. Das hört sich nun heftig an, aber ich hatte das Gefühl, es läuft völlig aus dem Ruder. Natürlich sind wir hier auch noch bei der Ernährung, denn ansonsten läuft es gut! Aber ich habe gegessen, was ich wollte, ohne auf irgendwas zu achten, egal um welche Uhrzeit! Außerdem konnte ich bemerken, dass ich noch weitergegessen habe, obwohl ich satt war. Das hatte ich früher nie gemacht! Als ich dann auch noch merkte, dass die Jeans immer enger wurden und ich mich mittlerweile auch nicht mehr wohlfühlte, wollte ich etwas ändern!
 

Ich begann etwas zu ändern, ich begann mich zu ändern!

Und da ging es los! Ich war als Kind immer etwas speckig. Das war auch okay, denn die meisten fanden es ja süß. Dann nahm ich auf einmal stark ab, aber ich war ja auch „krank“. Nun aber auf einmal eine so starke Veränderung zu sehen, schockierte mich! Natürlich werden nun die Leute, die mich kennen sagen, dass war doch nicht so schlimm und dass ich immer noch nicht zu dick war, aber es geht um mich und um mein Gefühl! Ich fühlte mich unwohl! Also musste auch ich etwas daran ändern! Gesagt, getan!
 

Meine Tipps für eine schonende Ernährungsumstellung

• Süßigkeiten in den ersten 2 Wochen komplett weglassen! Wenn ihr das überstanden habt, ist auch die Sucht besiegt. Danach habe ich mir hin und wieder mal ein Stückchen Schokolade gegönnt, aber brauchte es nicht mehr im Gegensatz zu vorher!
• Zucker vermeiden, wenn ihr ihn extra verwendet. Ich hatte immer Zucker in meinem Tee. Dies habe ich komplett geändert und brauche ihn auch nicht mehr süß!
• Soft Drinks komplett vergessen. Das war bei mir noch nie das Problem, aber hin und wieder habe ich mir dann doch mal ein Glas gegönnt. Das habe ich nun auch drastisch geändert. Hin und wieder, wenn ich Schmacht nach einer Coke habe, trinke ich dann natürlich ein Glas, aber dann in Cola Zero!
• Morgens vollwertig in den Tag starten. Wenn ich mein Porridge esse, dann bin ich bis mittags satt! In der Woche kann ich ihn mir nicht kochen, aber Overnight-Oats sind auch super lecker und der Effekt ist der gleiche! Ihr findet hier ein Porrdige-Rezept!
• Genügend essen, aber gesund! Ich habe immer viel zu wenig gegessen und deswegen war mein Stoffwechsel total im Keller. Tagsüber hatte ich mich von fast nichts ernährt und am Abend aß ich ohne Stopp! Nun ist es genau anders rum. Ich esse extra immer regelmäßig, aber dafür achte ich darauf, dass es gesund ist, sodass ich keine Heißhungerattacken bekomme.

Es muss nicht radikal sein. Eine leichte Ernährungsumstellung kann schon viel bewirken!
 

Mein Fazit zu dieser Ernährungsumstellung:

Für mich ist es so möglich mich gesünder zu ernähren, ohne viel dafür zu tun und das ist mir wichtig. Mir geht es nicht darum, dass ich ein bestimmes Gewicht auf der Waage sehen möchte. Mein Körper hat sich verändert und ich habe akzeptiert, dass mein Gewicht egal ist. Ich möchte mich wohlfühlen und mir war immer wichtig, dass ich nichts unversucht lasse. Wer meine Beiträge zu meiner Skoliose kennt, weiß, dass ich immer so lebe, dass ich mir später selber keine Vorwürfe machen kann. Da ich zusätzlich auch dreimal in der Woche Sport mache, wäre das Gewicht auch „verfälscht“, denn ich habe an Muskeln zugenommen und das kann ich auch schon deutlich sehen. Meine Beine, Arme und mein Bauch sind dünner geworden und ich fühle mich in meinem Körper wieder wohler. Ganz am Ende bin ich noch nicht angekommen, weil es ein langer Prozess ist! Wer mir auf Instagram folgt, hat außerdem in den Storys mitbekommen, dass ich einen kleinen Durchhänger hatte. Ich habe mich schlapp gefühlt und hätte ständig schlafen können. In den 2 Wochen hatte ich auch wieder mehr Frittiertes gegessen und dies hatte sich sofort geäußert. Mein Körper war schon so auf eine bessere Ernährung eingestellt, sodass ich direkt Auswirkungen gemerkt hatte!

Eine Ernährungsumstellung ist für das ganze Leben und nicht kurzfristig wie eine Diät!

Foto credit @ Pixabay Silviarita

Dieser Beitrag wurde nicht gesponsored. Meinung und Empfehlungen entstammen meiner persönlichen Überzeugung.
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Würdet ihr sagen, dass ihr euch gesund ernährt und habt ihr noch Tipps für eine Ernährungsumstellung?