Der Herbst ist da und mit ihm beginnt wieder die klassische Yoga-Saison – ob im Studio oder bei Dir Zuhause. Doch egal wo, manche Übungen sind gar nicht so einfach – Deine Arme sind zu kurz, Deine Hüften etwas steif und der Boden viel zu hart? Heute gebe ich Dir eine kurze Einführung in die besten Hilfsmittel, die dich bei der Yoga-Praxis unterstützen können.

Das sind die 8 wichtigsten Hilfsmittel für Deine Yoga-Praxis_liebewasist.com - YOGA, LIFE & STYLE BLOG Düsseldorf_Yoga-Blog

Wir verdanken sie B.K.S. Iyengar, dem legendären Erfinder von Iyengar Yoga: Er erfand nicht nur die Yogamatte, sondern entdeckte auch, wie einfache Holzklötze, Gurte und Decken die Praxis erleichtern – und dabei vertiefen können. Inspiriert durch Gorilla Sports zeige ich Dir die wichtigsten Hilfsmittel, die Du für deinen Yogaweg brauchst. Und schon mal vorab: Matte, Block, Gurt und Decke sind wirklich wertvoll und gar nicht teuer – der Rest ist Geschmackssache.

1. Yogamatten

Wozu brauchst du eine Yogamatte?

  • Um einen festen Halt auf dem Boden zu garantieren und nicht zu rutschen
  • Um deine Gelenke zu schonen
  • Um ein Referenzsystem zu haben für deine anatomische Ausrichtung (Stehe ich gerade? Sind meine Hüften entsprechend ausgerichtet? Ist mein hinterer Fuß im Krieger 1 im 45-Grad-Winkel, im Krieger 2 weiter ausgedreht?)
  • Um für die Dauer der Praxis einen Ort zu etablieren, der sich von der Umgebung unterscheidet (spürbar in der Sekunde, in der du die Matte ausrollst und weißt, jetzt beginnt Yoga)

Meine Yogamatten-Favoriten habe ich Dir hier schon einmal vorgestellt.

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2. Yogadecke

Wozu brauchst du eine Decke?

  • Um deinen Sitz zu erhöhen für alle sitzenden Haltungen, aber auch Meditation und Atemübungen
  • Um deine Gelenke zu schonen: zum Beispiel im Ausfallschritt, wenn das hintere Knie am Boden liegt als Unterlage für das Knie. Oder in der halben Taube unter Knie oder Hüfte.
  • Als Unterstützung in allen liegenden Haltungen: zum Beispiel für eine Brustöffnung als „Sushi-Rolle” zusammengerollt entlang der Wirbelsäule oder quer zur Wirbelsäule unter die Schulterblätter – ersetzt so ganz easy mal ein Bolster (siehe unten)
  • Um deinen Schulterstand zu stabilisieren: 2x gefaltet unter den Schultergürtel, sodass kein Gewicht im Nacken ist
  • Um in der Tiefenentspannung (Savasana) den Körper warm zu halten und durch das Gewicht der Decke „schwerer” in den Boden zu sinken und so leichter loszulassen

3. Block und Gurt

Wozu brauchst du Block und Gurt?

  • Um deinen Sitz zu erhöhen im Schneidersitz oder Fersensitz
  • Um deine Arme zu verlängern. Du kannst etwa in der stehenden Vorbeuge deine Hände auf die Blöcke stützen, aber auch in gedrehten Haltungen und Rückbeugen: ganz einfach jedes Mal, wenn der Boden zu weit weg ist für deine Hände
  • Um bestimmte Muskelgruppen zu aktivieren: Du kannst den Block in der Planke zwischen die Oberschenkel klemmen, genauso im Stuhl, in der Schulterbrücke oder auch im nach Unten schauenden Hund.

Wozu brauchst du einen Gurt?

  • Um Arme und Beine zu verlängern. In gebundenen Haltungen, in der sitzenden Vorbeuge, in diversen sitzenden Drehungen, um die Schulterrotatoren nicht zu strapazieren.
  • Um bestimmte Muskeln zu aktivieren – im Schulterstand, wenn du die Oberarme mit dem Gurt dazu einlädst, um nicht auszuscheren. Im liegenden Schmetterling, wenn du die Füße mit dem Becken zusammenbindest, um Druck von den Muskeln zu nehmen und so das Gefühl zu unterstützen, das Becken werde „gehalten” und die Muskeln können „nachgeben”

4. Bolster

Wozu brauchst Du ein Bolster?

  • Um die unterschiedlichsten regenerativen Haltungen, etwa in Rückenlage eine unterstützte Brustöffnung wirksamer zu machen – eine meiner Lieblingsübungen: Das Bolster kommt unter den Brustkorb, während das Becken am Boden bleibt, die Beine bleiben ausgestreckt oder die Fußsohlen kommen zusammen und Dein Brustkorb öffnet sich passiv. Ein wunderbarer Herzöffner!
  • Um Entlastung im unteren Rücken zu schaffen: In der Rückenlage kommt das Bolster quer unter die Knie, während der Rest des Körpers auf dem Boden bleibt.
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5. Meditationskissen

Wozu brauchst du ein Meditationskissen?

  • Um einen schönen und idealen Meditationssitz zu haben
  • Um dir zu helfen, beim Sitzen in der Stille (also in der Meditation) die Wirbelsäule aufrecht zu halten und den unteren Rücken, das Becken und die Knie beim Sitzen zu schonen
  • Um einen speziellen Gegenstand zu haben, der dir gefällt und der dich durch seine Existenz daran erinnert, dass das Stillsitzen jederzeit möglich ist

6. Augenkissen

Wozu brauchst du ein Augenkissen?

  • Um in Savasana die Gesichts- und v.a. Augenmuskulatur noch besser entspannen zu können und nicht in Gefahr zu geraten, mit den Augenlidern zu flattern

7. Rutschfestes Handtuch

Wozu brauchst du ein rutschfestes Handtuch?

  • Um für den Fall, dass du doch rutscht, auf deiner Matte einen festeren Halt für Hände und Füße zu haben
  • Um deine eigene (hygienische) Auflage zu haben, wenn du in einem Studio eine Matte leihst – Stichwort „Corona& Co.“
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8. Kopfstand-Hocker

Wozu brauchst du dieses Teil?

  • Um einen Kopfstand zu machen, der deine Nackenmuskulatur schont und dich dazu erzieht, Bauch- und Beinmuskulatur besser einzusetzen Aber Achtung: bitte studiere die Gebrauchsanweisung genau und am besten in Anwesenheit deines Yogalehrers!)

Foto credit @unsplash / PR

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