Wer von euch mich (vielleicht sogar persönlich) kennt oder schon länger verfolgt, weiß, ich bin ein waschechtes Arbeitstier! Und auch wenn ich in diesem Jahr so allmälich gelernt habe, dass ich manchmal langsamer machen muss, weil selbst positiver Stress nicht nur durchweg gut tut, gibt es immer noch Phasen, in denen ich mich manchmal selbst überfordere. Ich hatte einen wirklich überwältigenden August und September, die mich sowohl privat als auch beruflich bis an die Grenzen getrieben haben. Aber ich habe mich genau dadurch auch wieder darauf besinnt, wie man in wenig Zeit produktiver ist. Darum teile ich in diesem Beitrag mit euch 4 Life-Hacks für mehr Produktivität in stressigen Phasen.

Und keine Sorge, das versprochene Life-Update, auf das ich nun schon des Öfteren angesprochen wurde, folgt auch noch. Gebt mir nur ein wenig Zeit, meinen Alltag zwischen Uni, Selbstständigkeit und Privatleben in Worte zu fassen …

Meine 4 Life-Hacks für mehr Produktivität in stressigen Lebensphasen_produktiver sein im Alltag_liebewasist.com LIFE & STYLE ADVICE BLOG Berlin - Düsseldorf_Lifestyleblog_Karriere
 

Die Pomodoro-Methode

Ich benutze diese Methode seitdem ich mich vor gut zweieinhalb Jahren wieder an den Unialltag gewöhnt habe – eine super Technik nämlich auch, für Studenten, die am Semesterende in der Lernphase stecken!

Im Wesentlichen geht es darum seine produktive Zeit nach einer Eieruhr zu kalkulieren. Solche Uhren haben eine 55-Minuten-Anzeige, die steht für die produktive Phase. Die verbleibenden 5 Minuten sind zur Entspannung da. Natürlich kann man diese Zeifenster zwischen Produktivität und Entspannung ganz individuell wählen und somit an die jeweilige Situation anpassen.

Während dieser „idealen 55 Minuten“ tauche ich sozusagen in eine Art Flugmodus ab und konzentriere ich auf meine To-Do’s. In den 5 „Pause-Minuten“ gehe ich dann z.B. auf die Toilette, besorge mir Kaffee/ Wasser, strecke mich, was auch immer. Und je nach dem welchen Bereich mein To-Do abdeckt, z.B. Lernen, gehe ich in dieser Pause auch gerne mal auf Instagram & Co.. Arbeite ich für meine Aufgabe aber eh schon im Social Media-Bereich, dann sind diese Kanäle in der Pause tabu.

Meine 4 Life-Hacks für mehr Produktivität in stressigen Lebensphasen_produktiver sein im Alltag_liebewasist.com LIFE & STYLE ADVICE BLOG Berlin - Düsseldorf_Lifestyleblog_Karriere
 

Reset und Pausen machen!

Das ist etwas, womit ich erst in den vergangenen zwei Monaten angefangen habe und es hat so einen großen Unterschied für mich ausgemacht. Da ich weder Morgenperson noch Nachteule, sondern irgendwas mittendrin bin, dachte ich immer, es wäre schlau, sich sofort in die Arbeit zu stürzen, ohne eine Morgenroutine zu haben. Großer Fehler.

Jetzt verbringe ich die ersten Minuten bis Stunden am Morgen (je nach dem was er an Zeit hergibt) damit, mich um mich selbst zu kümmern – mache Yoga, meditiere (oder etwas, dass mir gut tut und nichts mit der Arbeit oder Uni zu tun hat) und das manchmal auch einfach im Bett. Erst danach widme ich mich meinen To-Do’s. Es ist erstaunlich, was so ein Reset für die eigene Produktivität bedeutet, also denke an deine Morgenroutine als eine Möglichkeit, dein System zu reinigen (auch wenn es kitschig klingt).

Und Pausen im Laufe des Tages sind genauso wichtig! Ohne Pausen drehen wir uns buchstäblich im Hamsterrad!
 

Noch mehr Tipps, wie die Zeit zum Erfolgsrezept wird:

Wie Dich die 20-Minuten-Regel zum Erfolg bringt

 
 
Meine 4 Life-Hacks für mehr Produktivität in stressigen Lebensphasen_produktiver sein im Alltag_liebewasist.com LIFE & STYLE ADVICE BLOG Berlin - Düsseldorf_Lifestyleblog_Karriere
 

Erledige erst, was du am wenigsten magst

Das hört man ja immer wieder. Was das aber für den Verlauf des Tages bedeutet, habe ich erst gemerkt, als ich es selber ausprobiert habe. Denn wenn wir immer wieder hinauszögern, was wir am wenigsten gern tun, wird es nur um so schwer! Und schlimmer noch: Wir sind unkonzentrierter, weil unser Gehirn damit beschäftigt ist, sich immer wieder an diese unangenehme Aufgabe zu erinnern! Erledige die besch*** Aufgabe zuerst (egal ob persönlich oder beruflich) und dann kann der Alltag seinen Lauf nehmen.
 

 
 
Meine 4 Life-Hacks für mehr Produktivität in stressigen Lebensphasen_produktiver sein im Alltag_liebewasist.com LIFE & STYLE ADVICE BLOG Berlin - Düsseldorf_Lifestyleblog_Karriere
 

Fasse Aufgaben in „Stapeln“ zusammen

Ich muss mich an dieser Stelle selber loben, denn ich bin eine Meisterin im, nennen wir es mal „To-Do piling“! Ich fasse alles in Häufchen zusammen und das sieht in etwa so aus: Wenn ich zur Post, meine Wäsche in die Reinigung bringen und noch einkaufen gehen muss, dann plane ich das alles auf einmal! Denn wenn ich eh schon außer Haus gehe, kann ich auch alles in einem Abwasch erledigen.

Wenn ich also weiß, dass ich einige (mehrere!) Blogbeiträge vorbereiten möchte, dann suche ich mir dafür den geeigneten Tag, um meine Kreativität und Produktivität genau auf diese Aufgabe zu konzentrieren. Meine gesamte Inbox leere ich wiederum an einem anderen Tag. Und ähnlich läuft es z.B. auch mit den Fotos für diesen Blog: Ich verabrede mich mit meiner lieben Fotografin Leah an ein bis zwei Tagen im Monat und dann shooten wir alles was wir für die kommenden Wochen geplant haben.

Diese Stapel-Aufgaben sind für mich ein absolter Schlüssel zur Produktivität – ganz zu schweigen von der Ruhe, die man bei der Erledigung von Aufgaben dadurch bekommt.
 

Hier erfahrt ihr noch mehr über meinen Blogger-Alltag:

Blogging 101: Die 7 Fragen übers Bloggen, die ich am häufigsten gestellt bekomme

 
 
Meine 4 Life-Hacks für mehr Produktivität in stressigen Lebensphasen_produktiver sein im Alltag_liebewasist.com LIFE & STYLE ADVICE BLOG Berlin - Düsseldorf_Lifestyleblog_Karriere

Titelfoto @ STIL [Creative Commons Zero (CC0) Lizenz]

Dieser Beitrag wurde nicht gesponsored. Meinung und Empfehlungen entstammen meiner persönlichen Überzeugung.
 

Auf welche Produktivitäts-Hacks verlasset ihr euch, wenn es im Alltag mal „brennt“?