Der Herbst kommt – und mit ihm evtl. das eine oder andere Pickelchen, Rötungen und Spannungsgefühle. Woran liegt das und wie kann man es vermeiden? Ich verrate euch die besten Tricks, damit die Haut beim Jahreszeitenwechsel nicht rumzickt.

Beauty-Routine im Herbst_Die besten 4 Tipps für die Haut-Pflege beim Jahreszeitenwechsel_das hilft bei Pickeln, Rötungen im Herbst_liebewasist.com LIFE & STYLE ADVICE BLOG Berlin - Düsseldorf_Beauty-Blog
 
Inzwischen freue ich mich ja auch auf den Herbst – aber im Grunde meines Herzens gehöre ich wohl eher zu den Menschen, die den Sommer schon jetzt vermissen. Das liegt nicht nur an den wohlig, warmen Temperaturen, den langen, lauen Sommernächten und der stetigen guten Laune, sondern auch an der strahenden Haut. Schließlich sehen wir beim Blick in den Spiegel stets einen ebenmäßigen Teint, null Pickel und eine zarte Bräune. Und das alles endet abrupt, sobald der Herbst auch nur anklopft, so wie in den letzten Tagen! Dann tauchen plötzlich trockene Stellen, Flecken und Pickel auf. Um diese zu bekämpfen, muss man zunächst wissen, warum die Haut im Herbst manchmal spinnt, um dann mit den richtigen Mitteln dagegen anzukämpfen.
 

 
 

1. Weniger Sonne

Wir wissen alle, UV-Strahlen sind schlecht für die Haut und lassen Zellen schneller altern. Sie haben aber auch positive Benefits: So regen sie zum Beispiel die Melanin-Produktion in den Zellen an, die eine zarte Bräunung der Haut zur Folge haben. Und diese Bräune lässt den Teint sofort ebenmäßiger und frischer aussehen. Außerdem regulieren UV-Strahlen die Talgproduktion herunter, weshalb weniger Unreinheiten entstehen.

Das hilft:

Um diese Frische zu halten, sollte man am besten mit Selbstbräuner arbeiten. So bleibt der Teint schön frisch – und man kann weiterhin auf Foundation verzichten. Wer zu Unreinheiten neigt oder empfindliche Haut hat, so wie ich, kann auch Selbtbräunungstropfen zur normalen Tagespflege oder Sonnencreme beimischen. Natürlich sollten wir auch weiterhin so oft wie möglich an die frische Luft gehen und etwas Sonne tanken – mit dem entsprechenden Lichtschutzfaktor.
 

Die Selbtbräunungstropfen von Clarins:

 

 
 
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2. Mehr Kleidung

Gerade morgens und abends ist es im Herbst schon ziemlich kühl – weshalb wir uns in dicke Klamotten einmummeln. Die Kleidung erzeugt Reibung auf der freiheitsgewöhnten Sommerhaut und sorgt so schnell für schuppige Haut und Rötungen. Ist die Barriere der Haut erst einmal geschädigt, können auch Bakterien leichter eindringen, und schon winkt die nächste Unreinheit.

Das hilft:

Natürlich können wir nicht weiter in Shorts und Shirts herumlaufen. Aber auf einen Schal, der am Hals, Kinn und Wangen reibt, kann man sehr gut verzichten. Das ist einer der besten Tipps gegen Pickel, schließlich sammeln sich auch dort viele Bakterien! Wenn es dann im Winter gar nicht mehr ohne geht, sollte man zumindest den Schal regelmäßig reinigen.
 

3. Geringere Temperaturen

Wenn die Temperaturen von über 30 Grad auf unter 15 Grad wechseln, ist das ein Schock für die Haut. Die vorherige Wärme weitet die Hautgefäße aus, während die plötzliche Kälte sie prompt zusammenziehen lässt. Die Konsequenz: Die Haut wird weniger gut durchblutet und mit Pflegestoffen und Feuchtigkeit versorgt. So tritt ein Mangel auf und sie wird trocken. Hinzu kommen Wind und Regen und schon ist das Haut-SOS vorprogrammiert.

Das hilft:

Alles was jetzt zählt, ist die Hautbarriere zu stärken. Dafür sollte man jeden Abend die Haut gut mit Massagen durchbluten und so dafür sorgen, dass die Pflege genau da ankommt, wo sie gebraucht wird. Dabei helfen z.B. Face-Tools. Außerdem muss die Haut mit einer reichhaltigeren Creme gestärkt werden, die die Trockenheit bekämpft und so die oberste Schicht für Bakterien undurchlässig macht. Das heißt: Wieder Creme oder Fluid statt Serum verwenden. Bei unreiner Haut aber auf Wasser – statt Ölbasis setzen.
 

Gut für die Durchblutung:

 

Beste Herbst- und Winterpflege bei Mischhaut:

 
 
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4. Die Falsche Pflege

Der erste Pickel oder die erste trockene Stelle ist da? Jetzt bloß nicht panisch werden! Denn wer mit tausend Mittelchen dagegen steuert, macht es nur schlimmer. Schließlich beeinträchtigen diese auch die Hautbarriere, trocknen aus und lassen noch mehr Bakterienstreuung zu. Am besten bei der üblichen Hautpflegeserie bleiben und nur ein oder zwei neue Produkte hinzufügen, die den Mangel ausgleichen.

Das hilft:

Egal welcher Hauttyp, unsere Haut sollte immer mit einem milden Waschmittel gereinigt und hinterher mit einem Tuch abgetupft werden – nicht aber mit einem rauen Handtuch, dass die Barriere schädigt. Wer jedes Mal ein frisches Taschentuch verwendt, geht zudem sicher, dass keine Bakterien auf die Haut kommen. Unreinheiten selbst sollten gezielt mit Spezialmitteln ausgetrocknet werden. Trockene Stellen kann man mit Urea-Creme oder der Wunderwaffe Marula-Öl gezielt betupfen.
 

Reinigung und Ani-Pickel-Hilfe für Herbst- und Winterhaut:

 

Wunderwaffe Marulaöl:

Titelfoto @ Daniel Apodaca | Foto credit @ Jakob Owens [Creative Commons Zero (CC0) Lizenz]

Dieser Beitrag wurde nicht gesponsored. Meinung und Empfehlungen entstammen meiner persönlichen Überzeugung.
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