„Mal wieder durchgemacht?“ – Wer am Morgen mit tiefen Schatten unter den Augen im Büro auftaucht, bekommt schnell den Partymaus-Stempel aufgedrückt. Dabei sind zu wenig Schlaf und zu viel Alkohol nur zwei von vielen möglichen Ursachen für Augenringe, die uns oftmals krank und müde aussehen lassen.

Ein kleiner Trost: Augenringen sind keine Frage von Schönheit oder einer perfekten Beauty-Routine. Welche Ursachen Augenringe haben und was man dagegen tun kann, erfahrt ihr hier!

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Wieso bekommen wir eigentlich Augenringe?

Unter den Augen liegen viele kleine Blut- und Lymphgefäße, dagegen aber kaum Unterhautfettgewebe. Die Haut ist an dieser Stelle daher besonders zart und dünn, geradezu „durchsichtig“, deshalb können hier Gefäße durchscheinen. Ob und wie stark oder schwach Augenringe zu sehen sind, hängt also davon ab, wie stark die Äderchen durchblutet und die Lymphgefäße gefüllt sind.

• Alles, was die Durchblutung und den Flüssigkeitshaushalt negativ beeinflusst, kann sich in Form von Augenringen zeigen, zum Beispiel Nikotin, wenn man zu wenig trinkt oder an einer Schilddrüsenunterfunktion leidet.

• Chronischer Stress, Depressionen, falsche Ernährung, Eisen- oder Vitamin-C-Mangel gehören ebenso auf die Liste der Hauptverursacher von Augenringen. In vielen Fällen ist aber auch eine erbliche Veranlagung für Augenringe verantwortlich. Dann ist den Augenschatten auch mit noch so viel Schlaf nicht beizukommen.

• Aber auch eine übermäßige Pigmentbildung (z.B. durch Sonne oder Hautalterung), Entzündungen und der ganz natürliche Alterungsprozess der Haut können an den Augenringen schuld sein. Oft treffen mehrere Ursachen zusammen. Sie zu kennen, ist der erste Schritt, um Augenringe wirksam behandeln zu können.
 

 
 

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Was hilft gegen Augenringe?

Ein Patentrezept gibt es nicht, denn wie so oft kommt es auf die Ursachen an. Was auf jeden Fall vorbeugt: Ausreichend schlafen (sieben bis acht Stunden), viel Wasser trinken (mindestens eineinhalb bis zwei Liter), Nikotin und Alkohol nur in Maßen zu sich nehmen und darauf achten, dass genug Eisen und Vitamin C aufzunehmen. Im Zweifelsfall kann der Eisenspiegel und mögliche Erkrankungen vom Arzt abgecheckt werden.
 

Helfen bestimmte Lebensmittel gegen Augenringe?

Grünkohl, Brokkoli oder Spinat sind super Lebensmittel die dabei helfen sollen, Augenringe verschwinden zu lassen. Lebensmittel, die viel Vitamin-A enthalten, sorgen für eine tolle Hautfestigkeit, also eignen sich beispielsweise auch Mangos und Kürbis, um Augenringe dauerhaft zu lindern.
 

Hausmittel gegen Augenringe

Auch einige alte Hausmittel gegen Augenringe können helfen. So zum Beispiel die berühmt berüchtigten, gekühlten Gurkenscheiben, abgekühlte Teebeutel von schwarzem oder grünem Tee oder eine gekühlte Gelbrille – je 20, 15 bzw. 10 Minuten auf die Augen legen. Durch die Kälte ziehen sich die Gefäße zusammen, die Durchblutung wird angekurbelt. Gurken und schwarzer Tee sollen zudem die empfindliche Augenpartie mit Feuchtigkeit versorgen.
 

Hämorrhoiden-Creme gegen Augenringe?

Von dem „Geheimtipp gegen Augenringe“ würde ich konsequent abraten. Zwar wirken einige dieser Cremes tatsächlich, aber durch ihre Wirkstoffe wird die empfindliche Haut unter den Augen nur noch dünner. In der Folge sind die Augenringe also eher noch stärker sichtbar und die empfindliche „Under-Eye-Area“ könnte Schaden nehmen. Besser sind spezielle Cremes mit Hyaluronsäure, die die Haut aufpolstern.

Der Trick gegen Augenringe schlechthin ist ein guter Concealer. Mit dem richtigen Farbton und richtig aufgetragen werden die fiesen Schatten für die nächsten Stunden einfach unsichtbar.

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Die besten Produkte gegen dunkle Augenringe:

 
 

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Wie werden Augenringe medizinisch behandelt?

Operativ wird den Augenringen kaum noch zu Leibe gerückt. Heute gibt es schonendere Methoden: Das dünne Fettgewebe unter den Augen kann aufgepolstert werden. Dazu wird zum Beispiel Eigenfett unter die zarte Haut gespritzt. Der Effekt: Die Hautschicht wird dicker – und die vielen feinen Blutgefäße scheinen nicht mehr durch.

Alternativ dazu kann man sich für eine Unterspritzung mit Hyaluronsäure entscheiden. Hyaluronsäure ist in unserem Körper ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes. Die synthetisch hergestellte Hyaluronsäure kann ungeheure Mengen an Wasser binden und sorgt so für ein pralles Bindegewebe und eine straffe Haut.

Wie bei allen medizinischen Eingriffen gibt es auch bei der Unterspritzung der Augenringe mögliche Nebenwirkungen und Risiken wie Blutergüsse, Schwellungen und Unebenheiten. Und weil die Unterspritzung ein kosmetischer Eingriff und nicht medizinisch notwendig ist, müssen die Kosten selbst getragen werden. Eine Behandlung mit Hyaluronsäure kostet in der Regel zwischen 500 bis 1.000 Euro, eine Behandlung mit Eigenfett um die 3.000 Euro. Beide Eingriffe werden ambulant durchgeführt.

Titelfoto @ Angelos Michalopoulos [Creative Commons Zero (CC0) Lizenz]

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Kämpft ihr auch des Öfteren mit den dunklen Schatten unter den Augen?