Du hast dir vorgenommen den ganzen Samstagnachmittag neue Inhalte für deinen Blog rauszuhauen, während du genüsslich deinen Kaffee trinkst, deine Motivations-Playlist im Hintergrund läuft und du dich selbst feierst, weil du ein unverschämt guter Blogger bist. Es gibt nur einen Haken daran.

Weil du in deinem unkreativen, unmotivierten Loch festhängst, fängst du an zu zweifeln, ob du überhaupt für etwas gut genug bist. Ob dein Blog gut genug ist. Und natürlich auch, ob du nicht einfach alles schmeißen solltest, weil – hat ja sowieso keinen Sinn und es wäre einfacher mit Fingerfarben zu malen.

Japp, diese Zeilen könnten aus meinem eigenen Tagebuch stammen – würde ich eines schreiben. Ich hab diese Samstage (oder auch Sonntage, Dienstagnächte!) selbst erlebt. Anyway, genau deswegen habe ich heute auch 3 Tipps für euch, die mir persönlich geholfen haben aus meiner kleinen dunklen Ecke von Motivationslosigkeit und Selbstzweifel wieder herauszukriechen und weiterzumachen.


 
Überarbeite deine About Me-Seite

Erst einigen Wochen hatte ich einen dieser Tiefschläge, als ich mich fragte was das ganze Bloggen eigentlich sollte. Ich hab mir meine Tasse Kaffee gemacht, mich aufs Sofa gekuschelt und meine About Me-Seite geöffnet.
Diese Seite ist ein Manifest, quasi ein Programm von euch und eurem Blog. Die letzte Überarbeitung meines About Me hatte ich Anfang 2016 vorgenommen, ein Update – besonders für den Relaunch – war mehr als fällig.
Ein neues Foto sollte her. Und bei diesem Foto dachte ich darüber nach, wer ich eigentlich bin, welchen Content ich hier auf liebewasist.com liefere und welche Message ich euch damit auf den Weg geben möchte. Es hat mich keine dreißig Minuten gekostet, aber mir eine frische Richtung gegeben, mich selber zu definieren. Mit diesem Gefühl gelingt ein neuer Blogpost sehr viel besser! Du weißt einfach genau, was du tust!

Re-write your About Me-Page to give yourself a freh direction!

 

Zeit für eine Pause

Die Sache eine Pause beim Bloggen zu machen ist die, entweder du redest dir A ein, dass die ganze Internetwelt dich vergisst und FOMO wird real oder B, diese Pause dauert bis 2019 und du plagst dich mit einem schlechten Gewissen.
Ich habe mir vor dem Relaunch eine kleine Pause gegönnt (habt ihr kaum gemerkt, weil ich noch ein paar Backups an Beiträgen hatte). Und auch letztes Jahr im Sommer, als es für mich wieder auf die Insel ging, tat eine einwöchige Pause gut. Und wisst ihr was? Schock! Die Welt hat sich weitergedreht und ihr habt trotzdem fleißig weiter durch meine Beiträge geklickt!
Nutzt die Pause um Recherche zu betreiben, zu brainstormen und der Kreativität freien Lauf zu lassen, ohne diesen Druck von Deadlines und Blog-Plan im Nacken. Wenn euer Blog zur Last geworden ist, als Freude zubereiten, dann ist es vielleicht an der Zeit einen Schritt zurückzugehen.

Make a Mood Board to have some instant visual inspo whenever you need it!

 

Zeit für neue Ideen: ein Mood-Board bauen

Ja ihr habt richtig gelesen, so ein Mood-Board, wie wir es wahrscheinlich alle in der 8. oder 9. Klasse gebastelt haben. Vielleicht haben wir damals keine großen Sinn darin gesehen, doch so eine Gedanken-Kollage war für mich genau das richtige in der kleinen Pause. Ich habe mich durch Bloglovin auf der Suche nach interessanten und tollen Beitragstiteln gescrollt. Und auch durch Pinterest und Instagram um mich von vielen wunderbaren Bildern inspirieren zu lassen, die meinen Charakter und den Stil wiederspiegeln, den ich liebe – eine Menge schwarz-weiß, nude und pink, alles hell und strahlend! Und auch bei bekannten Onlineshops bin ich auf der Suche nach mehr Ideen fündig geworden. Nicht aber weil ich mir den virtuellen Warenkorb vollgepackt hätte. Diese Shops haben (fast) alle eine Editorial-Seite, in der man die aktuellsten und besten Inspirationen findet.

Fluent inspo: Olympus PEN E-PL7 with pancake lens, get it here.

 
Sind alle Einfälle erstmal zusammengesammelt, kann man sie super in eine GIMP- oder Photoshop-Kollage packen – noch einfacher geht’s mit Paint und natürlich klappt das Ganze auch old-school mit Papier, Schere und Pritstift – und sie sich als Desktophintergrund speichern. So habe ich immer eine visuelle Inpirationsquelle vor Augen, wenn ich sie brauche.

Habt ihr auch schon mal so ein Blogging-Tief gehabt? Welche Tipps fallen euch dagegen noch ein?