Lesen ist definitiv etwas, von dem ich weiß, dass ich es viel öfter machen sollte. Aber irgendwie stand es seit Jahren trotzdem immer viel zu weit hinten auf meiner Prioritätenliste – und ist dann meist auf der Strecke geblieben.

In den letzten Wochen war ich aber interessanter Weise auf so einigen Buch-Blogs unterwegs und jedes mal habe ich dort Rezensionen gelesen, dass ich am liebsten in den nächsten Buchladen gerannt wäre um nachzukaufen! Nur würde ich die Bücher dann auch lesen? Was also tun, um eine feste Leseroutine zu schaffen – und was sind eigentlich die positiven Aspekte des Lesens? Diesem Thema möchte ich mich hier auf liebewasist.com widmen.
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Lese-Leidenschaft: Bitte mehr davon!

Geht es noch jemanden so, dass er etwas nicht macht, obwohl es einem gut tut? Um einen kurzen Sprung in die Vergangenheit zu machen: ich war früher eine echte Leseratte! Vielleicht habe ich nicht so viel wie der eine oder andere Buch-Blogger gelesen, aber ich bin gerne und mit Leidenschaft in die anderen Welten von Büchern ausgeflogen.

Doch die größte und immer noch beste Ausrede ist natürlich auch beim Buchlesen der Zeitfaktor! Zuerst war keine Zeit da, weil man lernen musste … oder später dann arbeiten. Und irgendwann hat man diese eigentlich schöne Angewohnheit abgelegt und kaum mehr ein Buch in die Hand genommen. Dabei gibt es so viele gute Gründe
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Gute Gründe, mehr zu lesen

 

Lesen ist beste Unterhaltung

Auf einer einsamen Insel verschollen sein („Robinson Crusoe“), im postapokalyptischen Amerika ums Überleben kämpfen („Die Straße“), einen Mord aufklären, ohne Geld durch ein Wohlstandsland wandern („Deutschland umsonst“) – von diesen und unzähligen anderen Abenteuern trennt uns nur der Buchdeckel. Ob Krimi oder Fantasy, Roman oder Sachbuch – es ist für jeden Geschmack etwas dabei und das Beste: wir bestimmen selbst, wann und wo!

Mentale Stimulation

So wie der Rest unseres Körpers, braucht auch das Gehirn etwas zum „üben“. Lesen ist dafür das perfekte Training! Beim Lesen simuliert das Gehirn das fiktive Geschehen, etwa die Handlungen der Figuren im Buch. Dabei regt sich der sogenannte prämotorische Kortex, der wichtig für eine höhere geistige Leistung ist. Studien haben gezeigt, dass Menschen, die viel lesen, länger mental fit bleiben und seltener an Demenz oder Alzheimer erkranken. Außerdem verbessert es unsere Vokabel- und Schreibfähigkeiten ganz nebenbei!

Lesen reduziert Stress

Wir leben in einer Welt, in der alle ständig unterwegs und umtriebig sind. Genug von der ständigen Erreichbarkeit und Beschallung? Stress in der Beziehung? Ärger auf der Arbeit? Dann ist das der beste Grund sich einen Roman zu schnappen und sich darin verlieren. Das ist wirkt wie ein Mini-Urlaub vom Alltag.

Sendpause

Ich weiß, das Lesen auf iPads und Kindles ist immer noch Gebrauch von Technik, aber dennoch ist es eine ganz andere Art, wenn man nicht jede zweite Minute zu Instagram wechselt. Sich die Zeit zu nehmen und einfach mal von allen digitalen Medien abzuschalten – E-Mails, App’s und Co. – sollte wirklich höher auf unserer To-Do-Liste stehen, wenn auch nur für einige Stunden in der Woche.
 

Meine Buch-Tipps:

 

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Meine Tipps für eine Leseroutine

Die oben genannten, guten Gründe sollten ja Anlass genug geben, mit dem Lesen durchzustarten. Trotzdem kann es sein, dass es mit der Umsetzung hapert. Auch hier ist wie mit der Sportroutine: der innere Schweinehund, die Macht der Gewohnheit, Zeitmangel, Büchermangel – es gibt immer auch „gute“ Gründe, bequemere Wege der Freizeitgestaltung zu gehen.

Zum Glück habe ich aber ein paar Tricks ausprobiert, mit denen es klappt, mit der regelmäßigen Lese-Routine.
 

Lesen zur Gewohnheit machen

Dafür sollte man mehrere Wochen lang täglich 15 Minuten (oder auch länger) lesen – möglichst immer zur gleichen Tageszeit und am gleichen Ort. Bei mir war das die bereits o.g. Zeit vor dem Schlafengehen – also habe ich gemütlich im Bett gesessen.

Nach und nach wird das Lesen quasi „in Fleisch und Blut übergehen“. Ist es dir zur Gewohnheit geworden, möchte man es, wie etwa die morgendliche Yoga-Einheit – für anderen mag es der Kaffee sein – nicht mehr missen.

Bücher lesen, die einen wirklich interessieren

Lesen soll schließlich kein Zwang, sondern Vergnügen sein. Wenn man andere Gewohnheiten herunterdrosselt, dann sollte einen das Buch, das man liest, auch wirklich begeistern können. Wenn ich mit einem Buch partout nichts anfangen kann, lese ich es auch nicht weiter.

Out oft he box: Querlesen

Auch Comics, Graphic Novels, Trivialliteratur und Kinderbücher – sogar Audio-Books sind Bücher! Gerade am Anfang verschafft solch leichte Kost einem den Zugang zur Welt der Literatur.

„Buch-Führung“

Natürlich kann man es wie ein Buch-Blogger halten und die gelesenen Bücher rezensieren – das ist eine tolle Möglichkeit und ein Anreiz, das Gelesene wie in einem Tagebuch festzuhalten und gleichzeitig Inspiration für andere zu geben.

Da ich persönlich aber ohnehin schon viel für meinen Blog und auch andere redaktionelle Projekte schreibe, hat sich für mich die Form eines Habit-Trackers bewährt. Wer sich erinnert (oder hier nochmal nachlesen möchte): Anfang des Jahres habe ich (nochmal) neu mit meinem Bullet Journal begonnen. Darin habe ich mir auch einen Lese-Tracker angelegt, in dem ich die geplanten und die ausgelesenen Bücher festhalte. So habe ich sie auf einem Blick, kann mir Notizen in Form von Bullets machen und wiederum gleichzeitig weiterempfehlen.
 

 
Warum wir mehr lesen sollten – meine Tipps für eine feste Lese-Routine_positive Auswirkung Lesen_Stressreduktion_liebewasist.com LIFE & STYLE ADVICE BLOG Berlin - Düsseldorf_LifestyleblogFoto credit @ Annie Spratt on Unsplash

Dieser Beitrag wurde nicht gesponsored. Meinung und Empfehlungen entstammen meiner persönlichen Überzeugung.
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Seid ihr auch schon von der Lese-Leidenschaft gepackt? Oder hat euch der Beitrag motiviert, (wieder) mehr zu lesen? Welche Lese-Gewohnheiten habt ihr?