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An dieser Stelle sollte diese Woche eigentlich ein absolut sommerlicher Beitrag erscheinen, doch das regnerische Wetter, dass sich anscheinend über ganz Deutschland ausgebreitet hat, hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht und so fällt der Post buchstäblich ins Wasser.
Stattdessen möchte ich die Gelegenheit nutzen um ein anderes wichtiges Thema anzusprechen: Die Vitamin D- Produktion und Sonnenschutz.
 

Was steckt eigentlich im Sonnenschutz?

Zunächst einmal ist Sonnenschutz wichtig, wie wahrscheinlich jeder von klein auf zu hören bekommt. Doch schaut man sich an, was sich an chemischen Stoffen in Sonnenschutzcremes befindet – Oxybenzon, Benzobenzon, Octocrylen oder Octylmethoxycinnamat (Zungenbrecher, die wohl kaum jemand fehlerfrei hintereinander aussprechen kann) – sollte einem mulmig werden. Diese synthetischen UV-Filter dienen dazu, schädigende Strahlen zu absorbieren, die auf der Haut von Licht zu Wärme ungewandelt werden. Bei diesem Prozess können auf der Hautoberfläche jedoch Zellschädigungen stattfinden. Außerdem bieten die Benzone ein hohes Potential dafür, Allergien auszulösen, die ebenfalls zu Zellschäden führen können und werden daher mit der Entstehung bestimmter Krebsarten (u.a. einer selteneren, aber schweren Form des Hautkrebses) in Verbindung gebracht.

Daneben haben diese Benzone auch eine photosensibilisierende Wirkung: sie setzen den natürlichen Schutz der Haut vor der Sonne herab, machen sie also lichtempfindlicher. Genauso bedenklich ist es, dass sie natürliche Hautfunktionen wie das Immunsystem und die lebenswichtige Vitamin D-Synthese beeinträchtigen.
 
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Vitamin D durch Sonne

Das D-Vitamin mit dem chemischen Namen Cholecalciferol ist für die Regulierung des Calcium-Spiegels im Blut (daher auch der ableitende Name) sowie den Knochen- und Knorpelaufbau wichtig. Werden wenigesten 6 % der Körperoberfläche von Sonnenlicht bestrahlt kommt die Vitamin D- Produktion auf der Haut in Gang. Kann die Sonnencreme, die unsere Haut vor der Entstehung von Hautkrebs schützen soll, ihn also sogar verursachen?
 
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Unbedenklicher Sonnenschutz aus der Natur

Eine unbedenkliche Alternative bieten Sonnschutzprodukte mit mineralischen Lichtschutzfiltern wie sie von verschiedenen Naturkosmetikmarken angeboten werden. Mein Favorit sind hier die Laveraprodukte, aber auch günstigere Alternativen z.B. von alverde sind zu empfehlen. Die natürlichen Mineralien liegen im Gegensatz zu ihren synthetischen Pendants auf der Haut auf und reflektieren die UV-Strahlen wie ein Spiegel das Licht. Bereits bei einem LSF von 20 werden bis zu 95 % der gefährlichen UVB-Wellen abgeschirmt ohne die Hautfunktionen zu beeinträchtigen!
Sie sind außerdem nicht hormonaktiv, greifen also nicht in unser körpereigenes Hormonsystem ein!
 
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„Stop the water“ nach dem Sonnenbad!

Da das D-Vitamin fettlöslich ist, sollte man aber umso nachsichtiger mit Lotions und Cremes umgehen. Ein Grund für eine unzureichende Vitamin D- Synthese (die übrigens nicht mit gehäuftem Vorkommen bei Vegetariern/ Veganern in Verbrindung gerbacht werden kann) ist nämlich auch der unverhältnismäßig hohe Verbauch von Seifen und Waschlotionen nach dem Sonnenbaden, die das gebildete D-Vitamin einfach von der Haut wieder „abschrubben“.
 
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Wie vermutlich die meisten Durchschnittsbürger, hoffe auch ich, dass sich das Wetter bald wieder zum Guten wendet und uns ein paar Sonnenstrahlen bescherrt. Daumen drücken, dann klappt es nächste Woche auch mit dem Sommerpost!

Welche kosmetischen Produkte benutzt ihr zum Schutz gegen die Sonne? Habt ihr Erfahrung mit mineralischen Sonnenschutzprodukten?

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