Hier geht es zwar nicht um einen neuen Hollywood-Streifen und auch nicht um siebenundzwanzig Kleider, aber immerhin habe ich eine Weile durchprobieren müssen, bis ich „das“ Kleid gefunden hatte, welches ich als Trauzeugin zur Hochzeit meiner besten Freundin trug.
In meiner Generation werden Facebook-Statusse gerade von „in einer Beziehung“ zu „verlobt“ gewechselt wie Unterwäsche, was beängstigend für mich ist, erst recht, da ich mich in mancher Hinsicht noch wie Anfang Zwanzig fühle und in der Regel der einzige Single auf „solchen Veranstaltungen“ bin.

Ein Grundregel für den Hochzeitsmarathon scheint es mir zu sein, eine Auswahl an Cocktailkleidchen und High Heels in petto zu haben. Ich habe mich aber gefragt, ob das wirklich nötig ist, denn weder kann oder will ich mir das leisten, noch möchte ich meinen Schrank mit lauter Kleidchen für eine einzige Gelegenheit vollstopfen.

Wenn es darum geht ein Kleid für eine Hochzeit zu finden – egal ob man nur eine Freundin des Paares oder eben Treuzeugin ist – finde ich es definitiv am sinnvollsten etwas zu finden, dass man öfter als nur das eine mal anzieht. Der Schlüssel liegt meiner Meinung darin, einen Schnitt zu wählen, der sich für verschiedenste Anlässe anbietet. So macht zum Beispiel ein Blumenkleid sowohl für eine Frühlingshochzeit, als auch bei einer Grillparty eine gute Figur. Ein schlichter, gut taillierter Blazer oder Gehrock kann nach der Hochzeit auch nahtlos für einen Dateabend herhalten. Bei zu verspielten Kleidern mit Details wie Schleifchen ist es schwieriger sie „abzuwandeln“. Daher empfiehlt sich zum Beispiel ein Kleid, an dem man sich nicht sattsieht und dass besonders wandelbar ist.

Man kann sich durch haufenweise Läden durchwühlen – von bekannten weniger preisintensiven bis deutlich teurer oder gar aus einem exklusiven Brautmodegeschäft, das nicht nur für das Brautpaar Kleidung führt. Doch wer hat dafür schon Zeit oder Lust?
Für mich war jedenfalls fraglich, ob ich dadurch schneller (m)ein Kleid gefunden hätte … ich entschied mich nach ein paar Versuchen in „realen“ Geschäften für die Suche in Onlineshops. Twenty-four/ seven und kostenlose Retour schien mir für dieses zeitintensive Projekt am geeignetsten.
Am liebsten hätte ich für diese frühlingshafte Trauung einen langen Jumpsuit getragen. Ein absoluter Tipp, denn man friert nicht so schnell an den Beinen und kann ihn gut mit einer leichten Jacke kombinieren.
Schlussendlich blieb ich, was den Jumpsuit angeht, erfolglos. Ich habe aber ein Kleid gefunden, dass mich absolut glücklich und zufrieden stellte. Ich möchte euch hier eine Auswahl an vielseitigen Kleidern und Jumpsuits zeigen, in den man nicht nur bei Hochzeiten eine gute Figur macht … zum shoppen: einfach drauf klicken!

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Zum Schluss möchte ich euch mein Kleid natürlich nicht vorenthalten: leider hatten wir nicht das schönste Frühlingswetter zu Beginn der Trauung (wo auch diese Fotos entstanden sind), doch gegen Nachmittag wurde es bei Kaffee und Kuchen richtig warm und ich konnte den Kimonoblazer ausziehen.
Ein wertvoller Tipp noch am Schluss: nehmt ein paar flache Schuhe mit! Wenn ihr den ganzen Tag auf High Heels unterwegs seit, danken es eure Füße sehr, den Heimweg in bequemen Schuhen antreten zu dürfen … ich war über meine Birkenstock jedenfalls sehr froh!IMG_20150506_085205

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Kimonokleid – asos (leider ausverkauft, ähnlich via edited)
Blazer – mbym (via kauf dich glücklich)
Riemchen-High Heels – Tamaris (älteres Model, ähnlich neu via Tamaris)

Welches ist euer Favorit … Jumpsuit oder Kleid?