Der Frühling in Korea ist mit seinen unzähligen weißen und pink farbenden Kirschblüten eine magische Saison. Kein Wunder, dass Scharen von Touristen zu dieser Jahreszeit kommen und die den Durft der Kirschblüten und die Sonne draußen in den Parks genießen. Es herrschen die perfekten Temperaturen – nicht zu heiß, wie es im Sommer gerne wird und auch nicht zu kalt wie im rauen Winter.
Das bedeutet auch, dass man sich keine Gedanken darum machen muss, wie warm und dick man sich z.B. für ein Picknick im Grünen einpacken muss. Eine leichte Jacke ist der perfekte und stylische Begleiter dafür.

Warum ich euch vom koranischen Frühling erzähle hat einen ganz einfachen Grund: der Kimono-Trend ist dieses Jahr auch in unseren europäischen Breitengraden so richtig angekommen. Auf den ersten Blick scheint der Kimono-Look etwas kompliziert zu sein: entweder man fühlt sich in ihm wie eine professionelle Streetstyle-Ikone oder wie kurz nach dem Aufstehen am Sonntagmorgen. Der Schlüssel ist ein cleveres Styling und wie das funktioniert verrate ich euch heute in Zusammenarbeit mit P&C Düsseldorf.

Photography by Sarah Pritzel

 

Kimono: Einzelstück aus Seoul // ähnliche Kimonos und Blazer findet ihr bei P&C Düsseldorf
Oberteil: Topshop Petite // gleicher gestreifter Body hier oder Regular hier
Jeans: Asos // gleiche destroyed Mom-Jeans in getragenem Schwarz in Petite hier oder Regular hier
Heels: Kurt Geiger // gleiches Modell Slingpumps in anderer Farbe hier
Tasche: vintage // ähnliche schwarze Clutch hier
Schmuck: Kette von Ariane Ernst, Creolen von Selected Femme

 

Perfekter Frühlingsbegleiter Kimono

Diese leichten Jacken mit den meistens floralen Prints sind der perfekte Begleiter für den Frühling, ob bei einem Picknick im Park oder einfach im Alltag. Meinen Kimono-Blazer habe ich vor gut 2 Jahren in Seoul gefunden, als ich einer meiner liebsten Freundinnen während ihrer Hochzeitsreise dort einen Besuch abstattete. Der Blazer mit dem schönen Kimono-Schnitt und dem zarten floralen Print hatte es mir sofort angetan. Auch für jemanden wie mich, die eher minimalistisch in Sachen Fashion unterwegs ist, ist das ein schöner Eyecatcher in einem Frühlingsoutfit. Einige florale Kimonos und Blazer hat auch P&C Düsseldorf in seinem Sortiment zu bieten.
Nachdem die Jacke eine Weile im Schrank hing und auf den nächsten Frühling wartete, durfte er dieses Jahr endlich wieder an die frische Luft – in Kombination mit Mom-Jeans, Streifenbody und meinen spitzen Slingpumps.


 
Asiatisches Trend-Piece für den Alltag

Ein schlichtes Design ist für den Kimono essentiell. Sanfte Farben wie Pink oder Babyblau wirken schnell wie Nachtwäsche, daher sollte man lieber auf kräftigere oder dunkle Töne setzen. Ein festerer Stiff wirkt zudem souveräner als ein zartes Seidenstück. Bei meinem Kimono-Blazer ist es eine Kombination aus beidem: zarte, bunte Blüten auf einem seidigen schwarzen Stoff, der aber mit einem leichten dunklen Innenfutter nicht zu flatterig wirkt.


 
Die perfekte Form und Länge finden

Kimonos kommen in dieser Saison in allen erdenklichen Längen daher – vom Cropped-Schnitt bis hin zum Maxi. Wer  nicht sehr groß ist, so wie ich, sollte die Maxilänge eher meiden. Der hüftlange Schnitt wie bei meinem Kimono-Blazer ist ideal. Und Achtung: der Kimono sollte nicht auf derselben Höhe enden wie das darunter getragene Kleidungsstück.

Weil Kimonos oversized geschnitten sind, besteht die Gefahr, dass sie auftragen. Daher ist es wichtig, dass er richtig gut sitzt. Wenn Sorge hat, er könnte zu mächtig wirken, betont mit dem schmalsten Teil einfsach die Silhouette  – so kann ich den Bindegürtel am Blazer bei Bedarf auch einfach in der Taillie schnüren und bekomme dadurch mehr Form.


 
Die perfekte Kombination mit Accessoires & Co.

Ein Kimono mit Print will auch schick kombiniert werden, daher wählt man für den restlichen Look am besten neutrale Töne oder ein Outfit ganz in Schwarz dazu, sonst wirkt der Look schnell chaotisch. Über Jeans-Shorts mit leichten Shirts oder Crop-Tops wirkt der Kimono besonders lässig. Aber auch zu den angesagten Culottes sehen Kimono-Teile gut aus. Meine Mom-Jeans habe ich mit dem Streifenbody drunter kombiniert, weil der ganze Look eher dunkel und monochrom wirkt – so sind mit einem dezenten Blumen-Kimono sogar Muster-Mixe möglich und er passt sich perfekt in die Capsule Wardrobe ein.

Last but not Least, die Accessoires: falls der Kimono nicht bloß als Schutz gegen die kühle Frühlingsbrise getragen werden soll, kombiniert ihn am besten mit femininen Accesoires wie Heels, Clutch und filigranen Schmuck. Fransen und Prints auf den Accessoires lassen den Look schnell nach Hippie aussehen – für die Festival-Saison vielleicht genau das Richtige – für einen alltagstauglichen Look setzt man aber besser auf dezentere Teile.

In freundlicher Zusammenarbeit mit P&C Düsseldorf.
 

Was haltet ihr vom neuen Kimono-Trend? Habt ihr selber einen für den Frühling in der Garderobe und wie kombiniert ihr ihn am liebsten?

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