Willkommen in einem neuen Weekender. Und willkommen in einem neuen Monat! Ich muss euch kaum sagen wie schnell die Zeit vergeht … Und als ob uns der Oktober beweisen will, wie herbstlich er sein kann, sind die Temperaturen mal eben wieder auf 15 Grad gesunken.

Vermutlich sollte an diesem Sonntag zu erwarten sein, dass ich euch die neuesten Trends und Gutscheincodes für die Glamour Shopping Week zum sparen vorstellen. Doch in dieser Woche habe ich mich mehr mit Gedanken um Nachhaltigkeit beschäftig, denn wohl je. Nicht nur, dass mir der Konsumgedanke derzeit ganz schön über den Kopf wächst. Meine Capsule Wardrobe ist seit 2 Jahren so ein Projekt, dass auch an Nachhaltigkeit arbeitet, weil sie eben darauf abzielt zeitlos zu sein. Doch irgendwie muss da noch einiges passieren. Wie es damit weiter geht, ich werde euch auf dem Laufenden halten. Und was meine Gedanken diese Woche angeregt hat, erfahrt ihr hier!
 


 
Mit Secondhand-Lieblingstasche in den Herbst

Als ich Anfang letzte Woche nochmal im Büro war, kam mir eine liebe Kollegin mit dieser Korbtasche entgegen und den Worten „Ich hab‘ zuhause aussortiert und dachte, ich frag dich ob du sie haben magst, bevor ich sie wegschmeiße.“

Vielleicht könnt ihr euch denken wie entsetzt und happy zugleich ich über diese Kleiderschrankleiche war! Den ganzen Sommer habe ich nach so einer Korbtasche gesucht, mit langen Henkeln, nicht zu groß und nicht zu klein, so dass eben alles darin Platz hat.
Solche Korbtaschen sind einfach zeitlos, wie der Jane Birkin-Trend in den vergangenen 2 Jahren gezeigt hat. Vielleicht kommt sie dieses Jahr nicht mehr zum Einsatz, aber sicher im nächsten. Bevor ich die Tasche das erste Mal ausführe, werde ich wohl die Henkel erneuern. Ich hatte an bunte Straps im Stile der Gitarren-Riemen gedacht – was meint ihr?
 


 
Nachhaltiges und gesundes Leben ohne Zeigefinger

Einen Blog, den ich euch auch im Zusammenhang mit der Nachhaltigkeit vorstellen möchte, ist Mehr als Grünzeug von der lieben Jenni Marr. Jenni habe ich im Zuge des Bloggerworkshops persönlich kennenlernen dürfen.

Mit Entspannung und ohne Zeigefinger nachhaltig und vegan leben.

So ihre Worte. Und ich finde genau das so wichtig! Mir liegt die Umwelt am Herzen und ich möchte behaupten, dass das bei vielen unter uns der Fall. Dennoch ist meiner Meinung der dogmatische Weg, die Welt belehren zu wollen, der falsche. Und genau das macht Jenni eben nicht. Mit einem kritischen Blick auf die Gesellschaft und den Konsum kreiert sie hier immer wieder neue und äußert leckere (wer den veganen und gesunden Kalten Hund noch nicht probiert hat, sollte das dringend machen – als ehemaliges Kind der DDR sterbe ich dafür!) Rezepte für Körper und Seele.

Bildmaterial by Jenni Marr on Mehralsgruenzeug

 
So hat Jenni z.B. kürzlich einen äußerst lesenswerten Beitrag über die Frage ob Honig vegan ist, geschrieben, der nicht nur diese Frage behandelt, sondern auch beleuchtet, warum die Biene als Honigproduzentin in unserem Ökosystem so wichtig ist.
Es mag nicht leicht sein, sein Leben von heut auf gleich komplett umzukrempeln und alles „richtig“ zu machen. Es ist immer wieder schön sich von Blog wie Jennis zu einem bewussteren und nachhaltigeren Leben inspirieren zu lassen. Nachhaltigkeit fängt schließlich auch bei kleinen Schritten an.
 


 
H&M bringt neue Kollektion aus alter Kleidung raus

Bereits zum vierten mal bringt der Mode-Schwede eine Kollektion unter dem Titel Close the Loop aus nachhaltiger Baumwolle heraus. Nachhaltigkeit bedeutet in diesem Fall aber nicht einfach nur Bio, sondern recycelt!

Weil man den Kunden unmöglich wieder umerziehen kann, lanciert H&M am 5. Oktober mit dieser Upcycling-Kollektion vielleicht eine maßgeschneiderte Lösung, in der ein Kleidungsstück nur ein langes Leben hat, wenn seine Fasern immer wieder zu neuen Teilen – und Trends! – verarbeitet werden. Für das recycelten Denim werden Baumwollfasern direkt von alten Kleidungsstücken extrahiert: ein Teil der Fasern stammt aus den Kleidercontainern, in denen H&M an der Kasse gegen Rabatt auf den Einkauf alte Kleider sammelt. Denn alles, was in diesen Boxen landet, landet nicht im Müll.

Pressebilder by H&M

 
Bis 2030 möchte H&M nach eigenen Angaben zu 100 Prozent den geschlossenen Kreis der Textilkette im eigenen Unternehmen umgesetzt haben.
Man könnte dem schwedischen Unternehmen vorwerfen, dass alleine die Geschwindigkeit, in der es produziert und neue Kollektionen in die Stores schafft, nicht nachhaltig ist. Kunden kaufen schließlich keine lebenslangen Lieblingsstücke, sondern doch nur schnelllebige Trends. Und davon viel. Ein Anfang könnte es dennoch sein.
 
Foto by Natalia Fogarty on Unsplash

 

Rote Bete-Saft: Mineralstoff- und Vitaminbombe

Manche lieben sie, manche hassen sie. Doch neben dem Geschmack auf der Zunge sollte man eine lange Liste an gesundheitlichen Vorteilen der Rote Bete nicht außer Acht lassen. Mehr Ausdauervermögen, eine gesunde Leber bis hin zum Schlankmacher-Effekt, ihr werden viele positive Eigenschaften zugeschrieben.

Wer täglich Ergänzungsmittel zu sich nimmt, um seine Dosis an Mineralstoffen zu decken, sollte diese einfach mal durch den natürlichen Gemüsesaft ersetzen. Die Knolle ist nämlich ein echtes Superfood. Der Saft enthält eine schier endlose Liste an Mineralstoffen, wie Calcium, Eisen, Magnesium, Zink, Kupfer, Selen, Mangan, Natrium, Phosphor und Jod sowie Folsäure und eine hohe Dosis an Vitamin C, die das Immunsystem stärkt und als hochwirksames Antioxidans gegen freie Radikale kämpft. Auch Vitamin A und B-Komplexe sind im pinken Saft der Rüben zu finden.

Rote Bete-Saft selber machen, so geht’s

Wer kein Fertigprodukt aus dem Supermarkt kaufen möchte, kann den gesunden Saft auch ganz einfach und schnell selbst herstellen.

Die Zutaten:

500 Gramm rote Bete
1 säuerlichen Apfel
1 Zitrone

Die Zubereitung:

Die Rote Bete plus den Apfel putzen und schälen, danach in grobe Stücke schneiden, Zitrone auspressen. Das Gemüse, Obst und den Zitronensaft in eine Küchenmaschine füllen und gut mixen.

Wer auf noch mehr Rote Bete-Rezepte Lust hat, für den ist das Rezept für Rote Bete-Pizza, dass ich hier auf Elle gefunden habe, vielleicht etwas.

Dieser Beitrag wurde nicht gesponsored. Meinung und Empfehlungen entstammen meiner persönlichen Überzeugung.
 

Macht ihr euch Gedanken, wo eure Kleidung herkommt oder wo sie landet, wenn ihr sie wieder ablegt? Was unternehmt ihr in Sachen Nachhaltigkeit?

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