Willkommen zurück zu einem neuen Weekender ihr Lieben! Da hat sich der Sommer diese Woche nochmal von seiner besten Seite gezeigt. Zumindestens hier in Nordhrein-Westfalen, Düsseldorf, denn wie ich hörte, war das in anderen Teilen Deutschlands leider nicht so und der Herbst hat sich so langsam aber sicher breit gemacht. Hier aber durften wir noch herrliche Temperaturen von bis zu 30 Grad und Sonne genießen. Kein Wunder also, dass es noch immer in Mules und T-Shirt auf die Straße ging.


 
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Spätsommer, Altweibersommer, Indian Summer

Diese Jahreszeit hat viele Namen, was mich übrigens auch schon zum ersten Thema bringt: immer wieder überlege ich nämlich, welches meine liebste Jahreszeit ist. Und irgendwie kann ich mich ja nie so ganz für eine entscheiden. Diese Art von Spät- oder Altweibersommer aber, gehört definitiv zu meinen absoluten Favoriten! Ich liebe es, wenn die Sonne sich nochmal so richtig auspowert, aber gleichzeitig schon der erste kühle Hauch von Herbstwind zu spüren ist. Wenn du schon an Boots und Mäntel denkst, aber immer noch in Kleidchen und Sandalen durch die Stadt ziehst. Doch der Herbst wird kommen, unweigerlich. Und dann kann ich mir zumindestens sagen, dass der Sommer doch noch da war und ich ihn voll ausgekostet habe.


 
Neue Haar-Färbetechnik: hand pressed hair colour

Mit Blick auf den Herbst ging es wie schon Anfang August angekündigt in der vergangenen Woche nochmal zu Redken*. Der frische Clavi-Cut sollte auch noch ein wenig Farbe bekommen. Ich hatte ja lange hin und her überlegt, ob ich heller oder dunkler werden wollte. Da kommt der Herbst also ins Spiel, denn mit Hinblick darauf, habe ich mich für einen dunkleren Ton entschieden. Das besondere ist der weiche Farbverlauf durch die hand-pressed-colour Technik, die dabei zur Anwendung kam. Dabei wurde die Farbe nicht wie herkömlich direkt auf das Haar aufgetragen, sondern zunächst auf eine Glasplatte gestrichen, auf der dann die jeweilige Haarsträhne zu liegen kommt und mit einer Art Spachtel die Farbe in die Haare gepresst wird. Das Ganz klingt unglaublich kompliziert, ging aber dennoch recht fix. Und das Ergebnis ist ein dunkler, aschiger Braunton, der mir für den kommenden Herbst ganz gut gefällt! Ich frage mich nur, warum mein Haar v.a. auf Fotos immer so rot-stichig wirkt, aber das liegt vermutlich an den Rotpigmenten, die ich natürlicherweise in meinem Haar habe.

Nach meinem letzten Update erreichten mich übrigens immer wieder Fragen, ob ich eine Kooperation mit Redken habe. Wer sich erinnert: im Frühjahr hatte ich diesen riesen Hair-Fail bei einem mehr als unprofessionellen Friseur. Nachdem eine liebe Freudin diesen Unfall wieder richten konnte, habe ich überlegt, wie ich an einen guten Friseur komme könnten und bin auf die Redken Education gestoßen. Nach einem ersten Versuch dort als Haarmodel, war ich super zufrieden und werde inzwischen regelmäßig als Modell gefragt.


 
Berlin vs. Düsseldorf

Mit den schönen Spätsommertagen in der vergangenen Woche ist mir auch einmal mehr der Unterschied zwischen Freundschaften und Eltern aufgefallen. Ich kann mich wirklich dankbar schätzen was die Beziehung zu meinen Eltern angeht. Und nicht nur einmal habe ich wohl betont, dass meine liebe Ma für mich auch wie eine Freundin ist. Wir verbringen sehr gerne Zeit miteinander und können auch über Gott und die Welt quatschen. Jedesmal wenn ich zurück nach Düsseldorf komme, vermisse ich sie wahnsinnig. Aber dann treffe ich mich hier z.B. mit der besten Freundin und wir verbringen wundervolle Stunden zusammen, gehen, wie an diesem Wochenende, aufs Gourmet-Festival an der Kö und lassen es uns gut gehen. Ich kann mich also kaum entscheiden, ob es mir in Berlin oder Düsseldorf besser gefällt. Aber das Gute ist eben, das muss ich auch gar nicht. Ich darf einfach dankbar dafür sein, dass man beide Seiten in seinem Leben haben darf.

Fotografie / photography (Fashion): Sarah Pritzel
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Welches ist eure liebste Jahreszeit? Und wo fühlt ihr euch zuhause, bei Freunden oder Familie?

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