Ich kann mich nur wiederholen, dass der vergangene Monat einer der ereignis- und arbeitreichsten des Jahres war. Natürlich ist ein Großteil dieser Anstrengungen, so schön die Ergebnisse und Erfahrungen auch sein mögen, der Fashion Week geschuldet. Aber was ich hier wohl immer nur am Rande erwähnt habe, dass ich neben all den Events und Shows und der Arbeit am Blog auch noch studiere. Das Ende des Semesters naht und ich sehne es mehr denn je herbei – das heißt gleichfalls aber auch, dass es nur noch wenige Tage bis zu meinen Prüfungen sind. Ich möchte euch im heutigen Weekender daher ein bisschen darüber schreiben, wie ich in solchen stressigen Phasen trotzdem versuche positiv zu bleiben und vielleicht ist das für den ein oder anderen von euch auch eine kleine Inspiration.

Rock: H&M // gleicher Denimrock mit Zipper hier
Top: New Look Petite // ähnliches cropped Spitzen-Top hier
Weste: Edited the Label // gleiches Kleid im Westen-Stil hier
Schuhe: Kurt Geiger // gleiche Slingpumps mit Blockabsatz hier
Tasche: Love Moschino // gleiche vegane Statment-Bag mit Fransen hier
Sonnenbrille: Komono // gleiche Sonnenbrille mit Tortoiseshell-Muster hier

 

Schritt für Schritt zum großen Ganzen

Persönlich liebe ich es jeden Tag so produktiv zu sein, aber es ist wohl nicht zu leugnen, dass das Ganze irgendwie auch mit Stress verbunden ist. Und irgendwann sind dann die Batterien vielleicht schneller leer als man denkt. Doch wenn eben genau das passiert, weiß ich, dass es okay ist, wenn man sich nicht immer super positiv und happy fühlt.

Meiner Erfahrung nach ist es leichter, wenn man dem Stress seinen nötigen Raum schafft und Probleme auch mal aus einer anderen Perspektive betrachtet. Wie oft habe ich schon betont, dass es am Ende nur auf das große Ganze ankommt, dass man nie aus den Augen verlieren sollte. In stressigen Zeiten finde ich aber durchaus hilfreich auch einfach nur einen Schritt nach dem anderen zu machen – in meinem Fall auf die nächste Prüfung zu schauen, mit der Gewissheit im Hinterkopf, dass alles irgendwann zusammenkommt.


 
Ein Monat in meiner Capsule Wardrobe

Während ich also von Fashion-Show zu Fashion-Show rase, zwischendurch Shootings mit meiner lieben Sarah habe – don’t get me wrong: Sarah ist quasi eine rasende Foto-Reporterin was unsere Shootings angeht und jeder Schuss sitzt! – stecke ich die Nase immer wieder in die Lehrbücher und präge mir Formel um Formel ein um fit für die Klausuren zu werden.

Und dann stehe ich diesen Monat immer wieder vor meinem Kleiderschrank und frage mich, was ich bloß anziehen soll! Kommt euch vielleicht bekannt vor? Ich muss allerdings zugeben, dass ich dieses Problem zuletzt nur noch selten hatte, seit ich meine Capsule Wardrobe reaktiviert habe. Normalerweise trage ich meine Basic-Looks sehr gerne. Doch der Juli hat eben immer wieder nach den gewissen Extras bei den Outfits verlangt und war wegen des äußerst wechselhaften Wetters zudem oft genug eine Herausforderung.


 
Endspurt im Juli

So habe auch an diesem Wochenende nochmals vor meiner Garderobe gestanden und nach einem Outfit gesucht, dass den sonnigen Temperaturen um die 26 Grad taugt, aber nicht nur nach Jeans und Shirt ausschaut. Schließlich ist es wie so häufig ein Mix aus meinen Favorites und einem neueren Teil geworden – in diesem Fall der weiße Denimrock mit Zipper.

Mit dem heutigen Abend und der letzten Show auf der Platform Fashion werde ich die High Heels und den roten Lippenstift allerdings erstmal gegen bequeme Yoga-Tights und No-Makeup-Look tauschen, damit ich mich für die kommenden zwei Wochen voll und ganz auf die Uni konzentrieren kann. Danach werde ich auch ich mir mal eine Auszeit gönnen und wieder an den Berliner Stadtrand fahren – für mich eine der schönsten Belohnungen nach diesem Monat.

Fotografie / photography: Sarah Pritzel
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Wie bleibt ihr positiv, wenn es doch mal stressig wird? Und auf was freut ihr euch im kommenden Monat?

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