A capsule wardrobe update is long overdue. It’s been one of my very first fashion blogposts. I see the question of whether or not I’m still riding the capsuling train and for all intents and purposes the short answer is – yes!

 
Ein Update meiner Capsule Wardrobe ist lange überfällig – genau genommen war es einer meiner ersten Fashion-Posts überhaupt. Aber immer wieder erreicht mich die Frage ob ich mich eigentlich immer noch in meiner „Kapsel“ befinde, wenn es so viele Trends dort draußen gibt, von denen es mir einige ganz offensichtlich angetan haben. Die kurze Antwort ist, ja!

Ich bin meinen Kleiderschrank in den vergangenen Jahren immer und immer wieder durchgegangen und habe seinen Inhalt damit deutlich minimiert. Nie wieder möchte ich einen völlig überfüllten Schrank haben, in dem ich den Wald vor lauter Bäumen nicht sehe.

I almost feel like I’ve started this whole capsuling thang again from scratch and this time I couldn’t be happier with … there’s actually still 36 items in my current selection.

 

Der Anfang einer langen Story

Das erste Mal habe ich meine Capsule Wardrobe nach der Methode von Carolin Joy gestaltet, die einen Kleiderschrank mit nur 37 Teilen vorsieht (Accessoires und Schuhe exklusive). Man kommt dazu eine Menge Unbrauchbares auszusortieren und auch wieder kreativ mit Vorhandenem zu werden – für den Anfang ist das wirklich perfekt.

Aber mit der Zeit und mit jeder neuen Saison, hat man eben doch das Gefühl nicht das richtige im Schrank zu haben. Immer wieder kam ich an den Punkt, an dem die Teile einfach nicht genug waren, an dem irgendetwas fehlte und noch schlimmer, an dem die Teile, die ich in der Capsule Wardrobe hatte, nicht gut passten. Und so wurden es mehr als 37 Teile…


 
Finde deinen eigenen Stil

Aber ich habe daraus auch meine Lehre gezogen. Es fühlt sich beinahe an als hätte ich mit der ganzen Capsule Wardrobe nochmal von vorne angefangen, doch dieses Mal könnte ich nicht glücklicher mit dem Inhalt sein. Schließlich ist es auch ein Versuch herauszufinden welchen ganz eigenen Stil man hat, welche Kleidungsstücke man mag und einem stehen.

Aktuell finden sich 36 Teile in meinem Kleiderschrank – aber ich will auch nicht zu besessen sein von dieser Zahl. Es wird immer mal wieder etwas dazu kommen und anderes wird gehen, je nach Saison. Ich bin kein großer Fan von Regeln, aber eine habe ich mir dennoch auferlegt: keine (unnötigen) Fashion-Käufe zwischen den Jahreszeiten. Das schont den Geldbeutel. Und die Nerven.


 
Die Basics/ Key- und Statement Pieces

Nun aber zum Inhalt der Capsule-Collection: Basics sind genau das, die Grundlage eines jeden Kleiderschrankes, die in der Regel sehr casual sind und einen neutralen Hintergrund schaffen – so wie eine Foundation als Makeup-Grundlage. In meinem Fall sind das v.a. Jeans, schlichte Shirts und Blusen, der eine oder andere Pulli. Die Key-Pieces dagegen kennzeichnen den Kern der Garderobe, was in meinem Fall wiederum monochrome Teile sind, viel Gestreiftes und Strukturiertes, und der Trenchcoat. Zum Schluss gibt es noch die Statement-Pieces, die v.a. für ein bisschen Spiel in den Looks sorgen.

Most of my wardrobe pieces are pretty boring on their own – it’s the front tuck of a shirt here, the pairing a bland outfit with a red lip there – that really spices things up.


 
Das richtige Styling verwandelt ein gutes Outfit in ein großartiges

Würdet ihr einen Blick in meinen Kleiderschrank werfen – so wie sie die Teile dort gefaltet liegen oder hängen – dann käme euch der Inhalt wohl ziemlich langweilig vor. Es ist aber die Art die einzelnen Teile miteinander zu kombinieren und zu stylen, die den Unterschied ausmacht: das Shirt, das vorne im highwaisted Hosenbund steckt, die kräftige rote Lippe zum eigentlich monochromen Outfit, die Statement-Tasche. Solche kleinen Details sind für mich wirklich der Schlüssel zu meiner Capsule Wardrobe und die Looks, die ich daraus kreiere.
 

Off- und Onlineshoppen für die Capsule Wardrobe

Nach dem ich also meinen Kleiderschrank wieder einmal durchgegangen bin, alles aussortiert habe was nicht gut passte – sowohl die Konfektionsgröße als auch zu meinem Stil – ist der verbleibende Inhalt erstmal recht spärlich. Der Rest sind nun nur noch gut passende Kleidungsstücke, die ich wirklich liebe und gerne trage.

Hose: Guess // gleiche weiße flared Jeans für Petites hier oder Regular hier
Bluse: Oasis // gleiche weiße Pyjamabluse hier
Shirt: Mbym // ähnliches Streifenshirt hier
Blazer: Oasis // gleicher Blazer im Marimestil hier
Heels: Pier One // ähnliche Cutout-Sandals hier
Sneaker: Coolway // gleiche weiße Creeper-Sneaker hier
Tasche: Love Moschino // gleiche vegane Statement-Bag hier

 
Um die entstandenen Löcher im Kleiderschrank zu füllen ist eine „Must-Have“-Liste sehr empfehlenswert – und dann heißt es shoppen gehen! Aber Vorsicht: High-End heißt nicht automatisch High-Qualitiy! Versuche für dich herauszufinden ob ein Kleidungsstück seinen Preis wert ist oder nicht, ob es die Qualität des Stoffes betrifft oder einfach die gute Passform.

Ob offline oder online, es ist ratsam auch mal abseits von Zalando und Asos zu schauen. Bei Netzshopping.de finden sich z.B. viele Shops auf einen Blick ohne dass man durch das ganze Internet surfen muss. Es ist ein Leichtes, eine riesige Menge an Auswahl was Label und Angebot betrifft. Denn wenn ich eines beim onlineshoppen hasse, dann jeden Shop einzeln nach einem Teil zu durchsuchen – ihr könnt euch nicht vorstellen WIE endlos ich nach so einer Pyjama-Bluse gescrollt habe!  

Um eine lange Geschichte zum Ende zu bringen, am Ende ist es so viel einfacher morgens vor dem Kleiderschrank zu stehen und zu wissen, dass man immer etwas zum Anziehen hat. Jedes Teil lässt sich miteinander kombinieren und auch Trends haben hier ihren Platz. Eine Regel, die dabei hilft die richtige Anzahl an Teilen zu finden, ist die „3 of each“-Regel: ein Teil casual, Statement und eines irgendwo dazwischen. So hat man genug Abwechslung ohne den Überblick zu verlieren. Und am Ende hat man noch genug Platz für Jacken, Kleider und die besonderen Teile.

In freundlicher Zusammenarbeit mit Netzshopping.de
Photo Credit by Writteninredletters

Wie findet ihr das Prinzip der Capsule Wardrobe? Wollt ihr mehr vom Inhalt meiner (neuen) Capsule Collection sehen?