Mit Mustern ist es ja manchmal wie mit Drinks: die Anzahl oder Art und Weise in einem Outfit zu limitieren macht eben einfach keinen Spaß. Aber wieviel ist eigentlich zuviel? – fragt man sich bei dem einen oder anderen alkoholischen Getränk ja manchmal auch.
Wie ihr in meinem heutigen Look für die Stars& Stripes Fashionchallenge des Monats Mai seht, mag ich die Kombination verschiedener Prints, halte es aber dennoch eher minimalistisch. Und ja, auch das hat eine Parallele zu meinem Alkoholkonsum.

Top: Urban Outfitters / gleiches rot-weiß gestreiftes cropped Top hier
Jeans: Asos / gleiche destroyed Mom-Jeans Petite hier oder Regular hier
Weste: Edited / gleiches schwarzes langes Westenkleid hier
Heels: Tamaris / ähnliche spitze Pumps mit Lack- und Velvet-Details hier
Tasche: New Look / gleiche Clutch mit Sternchen-Details

 

Entweder oder? Wir wollen sie alle!

Manchmal hat man ja das Gefühl, dass die abgefahrendsten Kombinationen den coolsten Style machen – so zumindest wenn man sich in der Blogosphäre und in Magazinen nach Trends umschaut. Es gibt quasi kein Limit und das ist auch das spannende daran.
Ich muss doch zugeben, ich hätte nicht gedacht, dass ich mich mit einer Kombination aus Streifen und Sternchen wohl fühlen würde, auch wenn das politisch sicherlich total korrekt ist. Und natürlich hätte ich mich auch für einen Look mit Streifen ODER Sternen entscheiden können – aber hey, wo bleibt denn da der Spaß!? Ich liebe diese Art von Herausforderungen ja und schlussendlich war ich sehr erstaunt wie gut dieser Mustermix in mein Kleiderschrank-Portfolio und somit zu meinem Stil passt. Vor allem die Farbkombination macht den Look am Ende doch ejer schick und gar nicht überladen.


 
Mustermix in monochromer Farbpalette

Die entscheidende Sache beim Mustermix ist die: man muss keinen Stylisten an seiner Seite haben oder selber einer sein, um den Print-on-Print-Look tragen zu können. Auch hierfür habe ich wieder ein paar Tricks für euch parat.
Schon im Kimono-Look mit dem schwarzen Streifenbody konntet ihr sehen, dass eine monochrome Hauptnote für nahezu jedes Muster eine tolle Ergänzung ist. Mit Schwarz liegt man eben (fast) immer richtig, was?! Wenn man bei einem Mix in der selben Farbpalette bleibt, verschmelzen die Muster besser miteinander, sie harmonieren anstatt sich abzustoßen.


 
Muster-Harmonie mit verschieden großen Details

Der Schlüssel zum erfolgreichen Mustermix liegt neben dem monochromen Hauptton aber noch in einem weiteren Detail: der Größe des Musters, bzw. der Größenvariation zwischen den verschiedenen Mustern. Entscheide dich z.B. für kleine Sterne auf großen Streifen oder eben andersherum große Sterne auf schmalen Streifen. Oder variiere die Größe in ein und demselben Muster, z.B. verschieden große Sternchen.
Schwarz mit dem Hauch von rot-weiß gestreiftem cropped Top und dazu die Sterne auf der Clutch – hat irgendwie was schickes und trotzdem verspieltes.
 
Fotografie / photography: Sarah Pritzel
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Wie haltet ihr es mit dem Muster-Mix? Kombiniert ihr gern wild durch die Auswahl in eurem Kleiderschrank?