Ihr Lieben, die mich schon etwas länger verfolgen, ist euch etwas aufgefallen in den letzten Wochen? Nein, noch nicht? Ich verrate es euch: dieses Jahr scheint absolut mein Kleider- und Rock-Jahr zu werden. Und warum das Ganze? Ganz einfach! Alles begann nämlich mit der Suche nach einem schönen, luftig-leichten Sommerkleid – wie zugegeben jedes Jahr auf’s Neue. Und als ich die ersten Inspirationen bei Designer-Legende Diane von Furstenberg und schließlich auch bei Who is mocca? erspäht habe, war es um micht geschehen und ich wusste, dass ich unbedingt ein Wickelkleid finden musste!

Kleid: Fashion Union Petite // gleiches Wickelkleid mit Blumenprint (Petite) hier oder hier in regular
Tasche: Hallhuber // gleiche Shopper-Bag mit Wechselriemen hier
Schuhe: Oasis // gleiche Mid-Heels mit Blockabsatz hier

 

Vom Jeans- zum Kleidermädchen

Noch im letzten Jahr bin ich fast ausschließlich in Hosen, von Jeans bis Stoff, lang, Culotte oder Shorts rumgelaufen. Keine Frage, ich werde immer ein Fan von Hosen bleiben, weil sie einfach eines der bequemsten Kleidungsstücke für den Alltag sind. Doch ich verneige mich vor Diane von Furstenberg, der Erfinderin des sogenannten Wrap-Dresses, denn kein anderes Kleid schafft es, die weiblichen Formen so vorteilhaft zu betonen wie das Wickelwunder. Und ob als Kleid- oder Wickelrockversion, es gibt wohl kein einfacher zu stylendes Kleidungsstück für den Sommer, als eben diese.


 
Figur-Schmeichler Wickelkleid

Es scheint fast offensichtlich, warum dieses Kleid aus 70er Jahren ein Comeback erlebt und wieder so angesagt ist. Es steht nämlich schlicht und einfach jeder Frau! Die Taillenschnürung betont den schmalsten Teil des Oberkörpers und sorgt so bei jedem Körpertyp für einen schlanken Effekt. Der V-Ausschnitt lenkt den Blick auf die Brust, was bei einem kleinen Busen wie meinem, sehr vorteilhaft ist. Zudem zaubert es durch seine Wickeloptik auch ein bisschen weibliche Kurven dazu, wohingegen es bei kurvigen Frauen den Fokus auf Dekolleté und Taille setzt.


 
Das Wrap Dress funktioniert immer

Wie ihr wisst, bin ich weder der größte Fan von knalligen Farben, noch von übertriebenen Muster-Mixen. Selbst wenn ich es mal etwas wilder treibe, wie im Kimono-Look mit Blüten und Streifen, dann greife ich gerne zu gedeckteren und monochromen Tönen. Die Wickelkleider wirken durch ihre siginifikanten Prints vielleicht etwas altbacken, kommen aber vor allem in Knallfarben, mit Blumenmuster und/ oder Volants und Rüschen sehr modern daher. Da war es erstmal gar nicht so einfach, ein Kleid zu finden, dass erstens gefällt und auch noch passt! Ich hatte mein Auge schon auf diverse Kleider in rot, mit Sternchen und Blümchen, gerichtet – aber ich musste einsehen, dass das einfach nicht so ganz meine Wohlfühlfarbe ist. Die dunkelblaue Variante mit den Mohnblumen war schließlich mein Favorit. Und auch hier zeigt sich nochmal der große Vorteil der Wickelung, denn sie mach das Kleid weniger größenabhängig als herkömmliche. Das Kleid kann ich so also genau auf meine Kleidergröße zubinden.

Wissenswert ist auch, dass es „Full“- und „Faux“-Wickelkleider gibt. Ersteres wird tatsächlich um den Körper gewickelt, wohingegen die „Fälschung“ nur so aussieht, als würde sie geschnürrt werden. Klassisch bis zum Knie ist auch bei der Länge der absolute Top-Allrounder, v.a. wenn man wie ich gerne von seiner Körpergröße ablenken mag. Der Anfang einer neuen (Kleider-) Liebe also? Nun, ich würde behaupten, was dieses Sommerkleid angeht auf jeden Fall. Und vielleicht finde ich zumindest am Ende unseres durchwachsenen, deutschen Sommers auch noch den perfekten Wickelrock.

Fotografie / photography: Sarah Pritzel
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Seid ihr eher Kleider- oder Hosen-Menschen? Hat euch das Sommerkleid des Jahres auch schon um den Finger gewickelt?