Arbeiten am Wochenende – das ist meistens eine Notwendigkeit, nicht unbedingt ein Vergnügen. Als ich meinen ersten festen Job im medizinischen Bereich hatte, war das Wochenende oft gefüllt mit Diensten, samstags wie sonntags.

Während ich mittlerweile neben dem Studium größtenteils für mich selbst arbeite, bzw. als Freelancer, habe ich die Freiheit mir meinen Arbeitsplan selbst zu gestalten. Auch wenn ich vermeiden könnte, am Wochenende zu arbeiten, klappt das nicht immer, wenn die Woche wieder übervoll mit Projekten und Uni war. Und manchmal macht es auch einfach mehr Sinn, sich die kleine Auszeit auch an diesen übervollen Tagen zu gönnen, damit man Samstag und Sonntag dann nicht völlig ausgepowert auf der Couch verbringt. Doch was dann liegen bleibt, sind die To-Do’s, die unter der Woche nicht erledigt werden konnten. Hier ein paar Tipps, damit das Wochenende trotzdem Wochenende bleibt und sich nicht wie ein Sprung auf den nächsten Montag anfühlt.
 

Das Beste daran: du darfst einfach im Pyjama bleiben

Das mag nicht für jeden die ideale Lösung sein, aber wenn dir danach ist, warum nicht?! Mach es dir gemütlich. Wenn du den Schlafanzug nicht ausziehen willst, dann lass ihn an und gönn dir danach eine heiße Dusche oder ein Bad. Hol dir ein paar Snacks und eine schöne Tasse Tee (oder was immer du gerne trinkst).

Eine der besten Möglichkeiten, um maximal entspannt zu sein, ist einfach auch mal aufs Sofa zu wechseln – es ist schließlich Wochenende, kein Tag wie jeder andere. Der Ortswechsel vom Schreibtisch auf die Couch, hat was von einer Belohnung, wenn man schon arbeitet, wenn andere frei haben. Fühlt sich gleich viel netter an.


 
Auch am Wochenende nicht ohne To-Do-Liste

Egal welcher Job, sie haben alle einen „never-ending-workload“. Sobald man eine Sache erledigt hat, kommt was Neues auf den Plan – und das auch am Wochenende. Damit man aber nicht immer wieder mit der nächsten und nächsten und nächsten Aufgabe anfängt, ist eine To-Do-Liste unerlässlich.

Auf einer Liste kann man Häkchen machen und das gibt einem ein unglaublich tolles Gefühl. Und Zufriedenheit. Irgendwann ist die ganze Liste abgehakt und dann ist wirklich Wochenende. Pack also nie zu viele To-Do’s auf eine Liste, deren Ende du nie an einem Tag erreichen könntest!
 

Kurz und knackig!

Der eine Teil in mir würde oft am liebsten nach jeder kleinen Aufgabe eine 30-minütige Pause einlegen, im Bett, noch einen Kaffee um die Ecke holen oder sonst was …
Irgendwie hilft das aber nicht weiter. Ich habe gemerkt, dass ich erst recht am Wochenende einfach mal durch die To-Do-Liste powern muss. Je schneller ich durch bin, desto schneller ist Zeit für all die anderen Sachen, die Menschen machen, die am Wochenende nicht arbeiten: Kaffee mit der besten Freundin, bummeln oder einfach mal gar nichts tun. Das Gute ist, Emails& Co. werden eh erst am Montag gelesen und auch auf Social Media-Kannälen ist es deutlich ruhiger. Schließlich haben ja alle am Wochenende „frei“.


 
Auch das Wochenende hat einen Abend (oder Morgen/ Nachmittag)

Das ist abhängig davon, wann für dich die produktivste Zeit ist. Ich bin kein ausgesprochener Morgenmensch und dennoch bin ich am produktivsten, sobald es hell geworden ist. Ich stehe also lieber schon um halb neun auf, erledige meine Aufgaben und hab den Nachmittag, Abend dafür frei.

Nachteulen verbringen wahrscheinlich lieber den Sonntag beim Brunchen und arbeiten zur Tartort-Zeit. Man sollte nur vorher festlegen, welcher Teil des Tages Arbeit und welcher „weekend-y“ ist. Sonst rutscht das Wochenende doch an einem vorbei und – yeah Montag, schon wieder!
 

Das Beste kommt zum Schluss: Belohnung

Ob man am Wochenende deswegen arbeitet, weil es vertraglich so geregelt ist oder weil man unter der Woche einfach nicht genug geschafft hat, weil anderes dazwischenkam. Wir dürfen uns auch mal auf die Schulter klopfen und selbst belohnen – machen wir ohnehin viel zu wenig!

Power dich sportlich aus oder kuschel dich mit dem Eispott auf die Couch zurück. Was immer der eigene Körper sagt, ist richtig und gut. Work-Power am Schreibtisch oder bei Kunden im Laden – am Wochenende! – verdient dieselbe Power auch für den eigenen Körper und Geist.

Fotos: s*ummerandthecity / l♥ebewasist
 

Arbeitet ihr auch manchmal am Wochenende? Wir bekommt ihr dabei eine gute Work-Life-Balance hin?