IMG_20150503_122659Vielleicht ist euch dieser recht neue Trend bekannt oder ihr habt ihn zumindest schon unbewusst wahrgenommen … oder ihr tragt ihn sogar schon ganz selbstverständlich.
Nachdem die sogenannte Arm-Party ein alter Hut ist – und wir die wunderschönsten Armketten, -Bänder, -Reifen mit Uhren kombiniert haben, silber und gold zusammen mit rosegold – wird nun eine neue Party geschmissen. Die Rede ist ist vom Ring Stacking- Prinzip.
IMG_20150503_122612Ich bin an sich nicht der Typ, der Unmengen an Schmuck trägt – eher einzelne, alltagstaugliche Stücke, ein paar Statementpieces, wenn es auffälliger oder glamouröser sein soll. Ringe sind jedoch seit langem Teil meines (Alltags-)Looks und es sammeln sich über die Jahre immer mehr davon an. Während ein oder zwei Ringe elegant wirken, kann die Ring-Party ein Statement setzen. Es geht hier jedoch nicht rein nach der Devise je mehr, desto besser. Es kommt auf die Art an, wie man die Ringe trägt und mit einander kombiniert. Und da sich aus dem Schluss der Vielzahl an Kombinationen auch verschiedenste Möglichkeiten ergeben die Ringe zu tragen, sollte für jeden was dabei sein. Von alltagstauglich über auffällig und gelegentlich.

IMG_20150503_122939Für den Alltag eignet sich die Kombination aus vier bis sechs verschiedenen, weniger auffälligen Ringen, die zum Beispiel eine bestimmt Bedeutung für einen haben. So zum Beispiel der schmale Ring mit dem Granat in der Mitte, den ich von einer guten Freundin geschenkt bekommen habe, weil er ihr nicht mehr passte und sie ihn an jemanden weitergeben wollte, der ihn wertschätzt (und das tue ich – Danke!). Ein Set aus zwei bis drei Ringen übereinander getragen an nur einem Finger und ein paar weitere auf die restlichen Finger verteilt. Für den Alltagslook finde ich vor allem Zeige- Mittel- und Ringfinger sehr schön. Wichtig ist hierbei nur, dass die Verteilung auf beiden Händen unterschiedlich ist, um keinen symmetrischen Look zu erzeugen!IMG_20150508_125609

Eine andere, etwas auffälligere Möglichkeit besteht darin, filigrane und kompaktere Ringe mit einander zu mixen, dabei aber einer Hardware treu zu bleiben, also nur gold oder nur silber, rosegold etc.. Auch hier sollte die Kombination der Ringe auf beiden Händen unterschiedlich gewählt werden. Hier kann man mit ein oder zwei kräftigen Midi-Ringen und einem zarteren Exemplar für den kleinen Finger herumprobieren. Der Schlüssel liegt darin, eine gute Balance zwischen den einzelnen Teilen zu kreieren. Kompaktere Ringe gleicht man am besten mit einfachen, geradlinigen aus. Ein oder zwei verschlungenere kommen dann wiederum an der anderen Hand zur Geltung. Kombiniert man an beiden Händen Midi-Ringe, wirkt es „zufälliger“, wenn sie nicht an jeweils dem gleichen Finger getragen werden.IMG_20150508_125742

Die Kombination von Statement-Ringen miteinander ist die dritte und auffälligste Art des Stacking-Prinzips. Für Liebhaber auffälliger Stücke ein absolutes Muss, aber auch für besondere Anlässe sehr gut geeignet. Der Mix mit ein bis zwei kleineren, feineren Ringen rundet die ganze Sache zum Ausgleich wieder ab. Für einen noch gewagteren Look eignet sich ein Daumenring. Einziges Must-Do bei dieser Trageweise, dass die auffälligsten Stücke einzeln und für sich an einem Finger getragen werden sollten.IMG_20150508_130204_edit

Meine persönliche Lieblingskombi ist ein Mix aus der ersten und zweiten Variante. Welches ist eure? Alltagstauglich für euch oder eher nicht?