Seit ich mehr und mehr von Zuhause aus arbeite, habe ich versucht den perfekten Platz für mein Home Office zu finden – und mit Platz meine ich das, was in meinem gerade mal 25 m2 großen City-Appartement neben Schlafen, Wohnen und Kochen zur Verfügung steht. Nicht gerade ein leichtes Unterfangen.

Glücklicherweise ist mein Einraum-Appartement offen, hell und luftig. Es hat einen Loftcharakter, wenn es eben auch recht überschaubar ist. Bei einem so kleinen Wohnraum fällt es auf den ersten Blick nicht unbedingt leicht Prioritäten zu setzen was die Aufteilung der Wohnräume angeht. Natürlich mochte ich meine boho-inspirierte Couch-Ecke behalten und auch die Küche lässt sich nun mal nicht auslagern. Aber der Arbeitsplatz sollte eben auch seinen Stellenwert zwischen diesen klassischen Wohnbereichen einnehmen – und das möglichst ohne den Platz für anderes einzubüßen.

 

Der richtige Platz für den kreativen Workflow

Mein Schreibtisch stand seit meinem Einzug in dieses Appartement schon immer am Fenster – das machte auch absolut Sinn, denn beim arbeiten kann man viel Licht gebrauchen und es sorgt für eine bessere Stimmung. Aber der Platz direkt vor dem Fenster raubte anderseits so viel Stellfläche und war damait nicht der günstigste Ort. Noch dazu, dass ich meinen alten Schreibtisch einfach nicht mehr sehen konnte. Alles war durcheinander und unordentlich und so endete ich anfangs meistens im Bett oder auf der Couch mit dem Laptop auf dem Schoß – nicht das beste für den Rücken.

Ich brauchte einen Platz, der genügend Ruhe bot und den ich nicht mit anderen (Freizeit-) Aktivitäten teilen musste, denn gerade wenn man von zuhause aus arbeitet, wird die die Trennug zwischen privat und Arbeit doch noch wichtiger!

 

Ein neuer Schreibtisch für kleine Stellflächen

Als erstes suchte ich mir daher einen besseren Platz und der war wider Erwarten eben nicht vor dem Fenster, sondern seitlich daneben. Um diesem Platz seine nötige Intention zu verleihen, habe ich als erstes angefangen die Wand in einem hellen, beruhigenden Blauton zu streichen. Dazu kam ein neuer Schreibtisch, den ich direkt vor die Wand stellte um mögliche Ablenkungen auszublenden.

Der Schreibisch selber sollte so simple wie möglich sein. Kein Schnickschnack und vor allem nicht zu groß, denn ich hatte nur etwa 1,30 Meter Stellfläche übrig. Dafür sollte er aber ein bisschen Platz zum Verstauen bieten. Ich habe mich also für dieses weiße Hochglanzexemplar entschieden. Er hat die perfekte Größe und bietet mit seinen zwei Schubladen genügend Platz um viel Kleinkram zu verstauen, der den Arbeitsplatz sonst unruhig wirken ließe.

 

Die passende Deko sorgt für Inspiration und Kreativität

Das helle Blau und der neue Schreibtisch verleihen dem Arbeitsplatz einen Hauch von eigenständigem Wohn- bzw. Arbeitsbereich. Anstatt aber nur auf eine hellblaue Wand zu starren, sollte dem Ganzen noch ein wenig Leben eingehaucht werden und so fand ich diese schönen Bilder bei Posterlounge.de*.
Zum einen sorgen sie dafür, dass der Platz wirklich einzigartig und individuell wird. Aber auch wenn ich vom Sternzeichen Wassermann bin und vor Kreativität nur so sprühen sollte, ist es manchmal ganz schön sich ein wenig zusätzliche Inspiration zu holen, die es manchmal zum arbeiten braucht.

Um dem Arbeitsplatz das nötige Finish zu verleihen durften noch ein paar weitere Dekoelemente einziehen. Blumen sind immer ein toller Stimmungsmacher und kommen regelmäßig frisch auf den Tisch. Aufbawahrungshelfer wie diese Drahtkörbe sind super nützlich dem Kleinkram im Chaos seine Ordnung zu geben. Ansonsten versuche ich es eher minimalistisch am Arbeitsplatz zu halten um mich nicht ablenken zu lassen. Daher verschwinden die meisten Büro-Accessoires einfach in den großen Schubladen.

Mehr Inspiration findet ihr wie immer auf meinem Pinterest-Board.

 

Stauraum in einem kleinen Arbeitsbereich schaffen

Was mir noch fehlt ist ein Regal, dass mir mehr Ablagemöglichkeiten für Papierkram und ähnliches bietet. Im Frühjahr hatte mir noch eine Tischlerin auf die Ankündigung hin, dass ich meinem Workspace ein Makeover verpassen will, geschrieben, sie wolle mir ein ganz individuelles Regal bauen. Ich war natürlich Feuer und Flamme für dieses Angebot und hatte auch schon die passende Idee. Leider zog sie ihr Angebot nach all der Vorbereitung zurück – und ich muss wohl nicht betonen, wie unprofessionell das ist!

Inzwischen überlege ich mir einfach ein paar alte Hokzkisten zu besorgen, sie zu streichen und dann übereinander gestapelt als Regal zu nutzen. Oder aber ich finde einen Möbelbauer, der mir doch noch den Traum von meinem Leiterregal erfüllt. Falls ihr jemanden kennt, gerne her mit der Adresse?!

1. Poster „AQUARIUS“ – Posterlounge
2. Poster „OMG“ & Acrylbild „Cable Car“ – Posterlounge
3. Schreibtisch: IKEA // gleicher weißer Hochglanz-Schreibtisch hier
4. Stuhlauflage: IKEA // gleiches veganes Schaffell hier
5. Stuhl: IKEA // gleicher weißer Drehstuhl hier
6. Aufbewahrungskörbe: Bloomingville // ähnliche kupfer farbene Aufbewahrungskörbe aus Draht hier oder hier

 
Auch wenn ich mit dem ganzen Makeover noch nicht zu 100% fertig bin, bin ich doch sehr glücklich was daraus geworden ist. Ich mag besonders das helle Blau, das mich immer ein wenig in Urlaubsstimmung versetzt – das schöne Acrylglasbild mit dem Cable Car in San Francisco steht nicht umsonst an dieser Stelle. Der Raum wirkt total beruhigend auf mich und egal ob Arbeit für den Blog oder meine Freelance-Tätigkeit oder eben Lernen für die Uni, ich sitze endlich super gerne hier an meinem Arbeitsplatz.

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Der Code ist bis zum 30. Juni 2017 gültig.
*Zur Verfügungs gestelltes Produkt. Danke an Posterlounge.de für die Unterstützung dieses Beitrages.
Der Beitrag enthält Affiliate-Links.
 

Wie gefällt euch mein Home Office-Makeover? Welche Elemente dürfen an eurem Arbeitsplatz nicht fehlen? Und kenn ihr gute Hersteller für individuelle Regale?

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