10679962_10202733044872992_8652994496098422567_o.2Manchmal ist es kompliziert genug überhaupt Zeit für einen Lauf oder das Workout zu finden – motiviert genug für die regelmäßige Fitness zu bleiben ist aber mitunter noch viel schwerer und zuweilen führt das Gefühl etwas tun zu „müssen“ eher dazu, dass man noch weniger Lust hat es tatsächlich zu machen.
Ob nach den Feiertagen oder vor dem Sommerurlaub, wir wollen alle fit und sportlich aussehen und uns auch so fühlen. Es bedarf im Idealfall jedoch einer gewissen Routine, damit Kalorienverbrennen und Muskelaufbau nicht nur für bestimmte Anlässe sichtbar werden.
Soweit so gut – hier sind 7 Tipps Motivation für unsere Fitnessziele zu finden.

① Oft ist Musik der Schlüssel zu meiner Motiviation. Sobald The White Stripes „Seven Nation Army“ über meine Kopfhörer läuft (ich weiß, so old-school!), drehe ich auf.
Zum einen bietet Musik eine super Ablenkung von der Anstrengung. Zum anderen sind neue Songs immer etwas auf das ich mich freuen kann. Mein Tipp ist, eine Playlist zusammen zu stellen, die alte mit neuen Titeln kombiniert und diese alle paar Workouts zu erneuern. Noch einen Kilometer mehr, den Berg hoch? Kein Problem!

IMG_20150219_152628② Was mich regelrecht an die frische Luft zu meiner Runde treibt, ist ein neues Outfit. Es ist absolut okay so oberflächlich zu sein, sich ab und zu was Neues zu gönnen. Nicht nur, dass knallige Farben und Prints positiv auf das Gemüt wirken. Wir fühlen uns doch gleich viel attraktiver damit. Sportlabels wie Nike, Roxy oder Reebok haben Funktionskleidung straßentauglich gemacht und so manche Tights finde ich sogar so cool, dass sie auch im Alltag für einen schnellen Einkauf oder ähnliches herhalten muss.

IMG_20150219_152706③ Wenn schon kein neues Outfit (wer kann sich schon jede Woche was Neues leisten?), kann auch eine neue Frisur für einen abwechslungsreichen Look sorgen. Das Workout, ob im Studio oder an der frischen Luft, mit dem immer selben Pferdeschwanz zu absolvieren ist auf Dauer eintönig. Warum nicht mal eine neue Flechtfrisur ausprobieren? Oder ein neues Haarband um lästige Härchen aus der Stirn zu halten. Es gibt so viele Möglichkeiten, die uns das Gefühl geben im verschwitzten Zustand noch etwas ansprechender daherzukommen als Miss Ponytail.

④ Sich mit einer guten Freundin für den Sport zu verabreden hat sogar den Vorteil, dass die Wahrscheinlichkeit den „Termin“ zu verschieben, geringer ist. Anstatt des all-wöchentlichen Kaffeetreffens kann man auch einen 10 km-Lauf starten – wer sagt, dass ihr dabei Vollgas geben müsst … es reicht ja auch das Ganze in gemäßigtem Tempo durchzuziehen, damit man sich nebenbei unterhalten kann. Zugegeben, die wenigsten meiner Freunde laufen dasselbe Pensum, aber das Training lässt sich auch auf anderem Weg zu zweit arrangieren. Ich werde zuweilen gerne auf Rad oder Inlinern von meinen Sportkumpanen begleitet.

10636533_10202506080479024_1340302117508713744_o⑤ Manchmal ist es auch einfach etwas langweilig immer den selben Sport zu treiben.  Vor einigen Sommerurlauben habe ich die spaßige Erfahrung machen dürfen, dass andere Sportarten (in meinem Fall waren es z.B. Surfen und Stand up paddling) eine echte Bereicherung sein können. Sie trainieren andere Muskelgruppen intensiver oder schwächer als das Workout, dass man gewohnt ist. Und man lernt schnell neue Sportpartner kennen – hey, Sportbuddy!
Diesen Winter möchte ich unbedingt Snowboarden lernen – ich stand noch nie auf Skiern, könnte lustig werden!

⑥ Ist das Workout einmal geschafft, geht’s ans Stretchen. Dehnung ist für die beanspruchte Muskulatur nach dem Sport wichtig, damit sich die Muskelfasern nicht verkürzen und die Durchblutung des Muskels erhalten bleibt. Moderates Dehnen kann außerdem Muskelkater verhindern oder wenigstens mildern. Zudem strafft es die Muskulatur und lässt sie definiert erscheinen.
Als lästiges Anhängsel wird das Stretchen gern mal vergessen. Sich an einem angenehmen oder coolen Ort zu stretchen, macht es zu einem „fun fact“ der Routine. Das nächste Workout also einfach mal im Garten oder auf einer Dachterasse beenden.

⑦ Zu guter Letzt ist positive Verstärkung definitiv ein „keeper“ was sportliche Motivation angeht. Sich nach dem Sport zu belohnen ist absolut legitim um am Ball zu bleiben. Ob man sich nun das neue Sportoutfit gönnt oder einen Massagebesuch.
Und mal ehrlich, das kleine Stück Schokokuchen beim Kaffee mit der besten Freundin schmeckt doppelt so gut, wenn wir wirklich was dafür getan haben.

Wie findet ihr Motivation für euer Workout? Habt ihr noch mehr wertvolle Tipps?