Da ich mich zu diesem Zeitpunkt auf dem Heimweg von Kathmandu wieder zurück nach Deutschland befinde und somit das Nepal-Kapitel beende, gibt es an diesem Sonntag gleich zwei Nepal-posts.
IMG_20150315_062744Die Zeit bekam nach dem verlängerten Pokhara-Wochenende irgendwie Füße und rannte nur so weg … so brach meine letzte Woche an und es gab noch einiges in meinem Kalender abzuhaken und zu erledigen.
Obwohl ich mich auf zu hause und Familie, Freunde, deutsches Brot und Apfelkuchen, genauso wie bedenkenlos frisches Obst und Gemüse zu essen, freute, war ich doch auch wehmütig. Ich hatte mir hier meine kleine Comfortzone aufgebaut und in dieser genoss ich meinen ganz eigenen Nepali-Lifestyle sehr!
IMG_20150315_062713Besonders Pokhara hatte es mir am Ende sehr angetan … ich sollte zurückkehren, denke ich, irgendwann …
IMG_20150315_171351Die letzten Tage verbrachte ich neben Thamel-Bummeln (Souvenirs und nepalische Leckereien zum mitbringen, Kaffee aus dem Himalayan Java Coffee ganz oben auf der Liste!) und weiteren Stunden in der Sonne des Garden of Dreams, mit einer Pilates-Klasse. An sich war diese auch ganz gut, allerdings hat es mir das Vinyasa schlussendlich doch mehr angetan. Ich mag den Flow, die fließenden Bewegungen, die einiges an Kraft kosten, in Kombination mit den dehnenden Elementen. Da kam mir Pilates fast ein wenig steif und eher wie eine Trockenübung vor … ich werde dem ganzen in Deutschland aber wohl trotzdem noch eine Chance geben. Außerdem hatte ich zwei weitere Vinyasa-Stunden sowie eine original aryuvedische Nepali-Massage … war das herrlich! Eine Stunde durchkneten und ich fühlte mich so relaxt wie ewig nicht mehr – vielleicht sollte man sich so eine Massage auch schon zu Anfang des Nepalaufenthaltes gönnen, zum ankommen sozusagen.
IMG_20150318_194153_editIch musste auch noch einmal alles an Köstlichkeiten ausprobieren, und Neues, was ich hier bereits gegessen oder gesehen hatte: Mo:Mo’s im WOW MO:MO um die Ecke meiner Unterkunft (gefüllte Teigtaschen, wie japanische Dumplings), Roti, ebenfalls bei mir ums Eck im Garagenladen (Fladen, wie Chapati/ Tortillafladen), Veggie-Sizzler (auf heißem Stein gebackene Pommes frites, Gemüse, Veggie-Patty), was ich in einem wunderschönen Roof top-Restaurant mit Blick über den Durbar Square Kathmandus bestellte …
IMG_20150304_132935Falafel-Wrap als Picknick im Garden of Dreams (mit der genialsten scharfen Kräutersauce!), verschiedene Kuchen im Snowman Café in der Freak Street (der Besitzer, ein äußerst sympathischer, ruhiger Veganer! – nicht alles jedoch ist dort vegan, der Kaffee sensationell günstig für die Qualität), nepalische Kekse von einem der zahlreichen Straßenbäcker.
IMG_20150316_152708_edit… und natürlich Fried Rice mit Veggies (die nepalische Art zu würzen habe ich hier schätzen gelernt, ordentlich Masala!).
Außerdem Himalaya-Kaffee und Masala-Tea … ja, die Liste war lang! IMG_20150319_130923Und: Bananen! Obwohl ich sie in Deutschland nie so pur mochte, nur im Smoothie, als Banana-Nicecream oder Bananabread – ich aß in Nepal etwa zehn bis zwölf Stücke der deutlich kleineren, süßeren, gelben Früchte am Tag und sie waren spottbillig (günstigster Preis: 20 Rupien für 12 Stück, entspricht etwa 19 Cent).

IMG_20150318_192730Damit endet also wie gesagt meine Reise. Und ich verlasse Nepal mit einer Mischung aus inniger Vorfreude und den vielen schönen Erinnerungen, die ich im Gepäck habe.

Naamaaste, Nepal! Somehow … I love you.