IMG_20150311_093153Nach einer komprimierten, doch nicht weniger erfahrungswerten Arbeitswoche ging es am Donnerstagmorgen noch vor dem Sonnenaufgang auf in ein verlängertes Wochenende nach Pokhara. Nach etwa sieben-stündiger Ruckelfahrt im Touristbus konnte ich noch die Nachmittagssonne in diesem touristischen, doch sehr viel idyllischeren Kleinod genießen. IMG_20150312_160411Auf einen Spaziergang durch die Lakeside, vorbei an Läden, Coffeeshops, Freizeitanbietern (Paragliding, Rafting, Canuing und so weiter) und einer „German Bakery“, und zurück am Fewa-Lake entlang, genoss ich schließlich einen Iced Americano auf der zum See gerichteten Sonnenterrasse einer weiteren Filiale des liebgewonnenen Himalyan Java Coffee. … wahrscheinlich werde ich die stets super freundliche Bedienung und den ausgezeichneten Kaffee noch sehr vermissen, auch weil diese Cafés immer einen Ort zum Verweilen, Entspannen und Nachdenken boten!
IMG_20150312_160605Zum Abendessen hatte ich Dry Cauliflower Pot und Fried Onion Pancakes auf der Terrasse eines Chinesen und dann ging es durch die bunt beleuchtete und mit Jazzmusic beschallte Straße zum Hotel zurück … und am nächsten Tag dann an den Aufstieg nach Sarangkot, dem wohl schönsten und somit populärsten Aussichtspunkt über das Himalyagebirge!
IMG_20150313_151653Nach einer ruhigen Nacht in einer einfachen Lodge breitete sich gegen sechs Uhr morgens vor meinen Augen gemächlich der Sonnenaufgang hinter den Bergen aus – leider etwas wolkenverhangen, aber ich war rundum glücklich in dieser Momentaufnahme von Licht, Natur und Stille.
Zurück in Pokhara mietete ich mir Board und Paddle zum Stand-up-Paddling auf dem Fewa – das hatte ich seit September letzten Jahres nicht mehr gemacht und freute mich umso mehr über die Möglichkeit es an einem so schönen Ort unternehmen zu können – und sollte einen ordentlichen Muskelkater in Rücken und Schultern bekommen.
IMG_20150314_123205Als urplötzlich der Himmel zuzog und es keine zwanzig Minuten später anfing heftigst zu regnen und aprikosenkern-große Körnchen zu hageln, zog ich mich für den restlichen Samstag in die „German Bakery“ auf Masalatea und ein Stück Apple Pie zum Postkarten schreiben und lesen zurück. Mein weiterer Tagesplan, die Peace Stupa per Boot zu besuchen, fiel leider buchstäblich ins Wasser … so ist das mit dem Reisen: es kommt manchmal anders als man denkt.
IMG_20150311_173052Sonntags rechtzeitig zurück in Kathmandu, besuchte ich wieder eine Vinyasa-Stunde, die nach der langen Rückreise sehr wohltat.