IMG_20150306_093828Mein Wochenendtrip führte mich dieses mal vom Monkey Temple Swayambunath über einen weiteren Abstecher nach Thamel in mein Lieblingscafé „Himalaya Java Coffee“ (ich komme wohl nicht umhin mir hier ein Päckchen Kaffee für die Heimat mitzunehmen – ich bin regelrecht zur Kaffeetrinkerin geworden!) via Local Bus nach Bhaktapur und ins Dorf Changu.
IMG_20150306_171843Bei herrlichstem Wetter tagsüber mit Temperaturen zwischen 24 und gefühlt 30 Grad, genoss ich nach der Erkundung Bhaktapurs mit seinen Backsteinhäuschen und traditionellen Waren den Ausblick über die Stadt von der Roof Top-Terrasse meines Guest House. Ruhe, gutes Wetter und das feine Glöckchenläuten von den Tempeln um die Terrasse herum stimmten mich in eine Art Zufriedenheitszustand und Inspiration, wie man sie wohl nur auf solchen Reisen finden kann.
IMG_20150306_173841Das Essen bei untergehender Sonne bot einen gelungenen Abschluss dieses Tages – es gab Veggie- Mo:Mo’s (gedämpfte, gefüllte Teigtaschen), Gemüsesuppe und eine vegetarische Frühlingsrolle.
IMG_20150307_110602Auch in Changu Narayang zog ich mich am nächsten Tag wieder auf eine Dachterrasse zurück um Ruhe und Sonne zu genießen, bevor es zurück ins Kathmandu Valley ging.
IMG_20150309_160028Und dann wollte ich ja noch vom Vinyasa Flow Yoga berichten: ich muss doch zugeben, dass Yoga hier in Nepal sich atmosphärisch einiges von den Kursen in Deutschland unterscheidet. Ich bin durch einige Pilatesklassen und jahrelangen Ballettunterricht an sich ganz flexibel. Bei diesen Yogastunden konzentrierten wir uns sehr auf die Atmung, auf den Körper an sich … alles war ein einziger Fluss in ständiger Stille. Einzig die melodische Stimme von Kriti, der Dozentin, schwang durch den Studiosaal. Mir wurde auch deutlich warm, als sich alles, Muskeln, Sehnen und Bänder lockerten. Der Gegensatz von ständiger Konzentration auf Atmung und Körper und der Entspannung war eine fordernde, doch sehr erholsame Erfahrung. Ich kann die folgenden Stunden kaum erwarten und auch den Erfolg, der sich schrittweise dabei ersichtlich zeigt. Ein kontrastreicher Ausgleich zu meinem gewohnten Lauftraining, den ich hoffentlich öfter wiederholen werde.
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… auf in eine neue, liebevolle und bereichernde Woche. Namasté!