IMG_20150223_161350Endlich richtig angekommen in Kathmandu, erstreckt sich mir ein Meer aus Menschen, Müll und Staub. Die Stadt ist wirklich laut, aber das stört mich nicht. Zur Arbeit laufe ich gute 7 Minuten, vorbei an kleinen Verkaufslädchen und Ständen, die Obst, Gemüse und andere Lebensmittel verkaufen, genauso wie billige Textilien. Die Stadt hat keine Gehwege, also läuft man auf der Straße zwischen Taxen, Bussen, Motorrädern, anderen Menschen und streunenden Hunden. Die Stadt hat eben ihren ganz eigenen Charme, wie die bemerkenswerte Architektur … Haus wird über Haus vom Tal hinauf in die Hügel gebaut, fast denkt man, die ganze Stadt besteht nur aus Häusern. Zwischendrin platzen bunte Fassaden durch die Häuserschluchten. Der Schein trügt, denn bis auf die Fronten ist alles grau und verkommen. Und doch … die Straßen, die Häuschen mit den Lädchen und Cafés, die Architektur an sich und die Nepalis, das alles hat etwas sehr liebenswertes an sich. Etwas herzliches, freundliches – wenn auch manchmal zu freundlich, wenn man aus Höflichkeit kein Nein als Antwort, sondern den falschen Weg beschrieben bekommt.

IMG_20150225_170433Der dauernde Stromausfall ist anstrengend, denn er geht sehr häufig damit einher, dass auch kein Wasser zur Verfügung steht. Aber auch das hat etwas an sich … Besinnung auf das Wesentliche, mit einander reden, lesen, meditieren oder Yoga, die Stadt erkunden, denn an jeder Ecke gibt es einen neuen unbekannten Weg mit noch unbekannteren Läden, Lebensmitteln, Gesichtern und deren Geschichte.

IMG_20150226_171402_editUnd schließlich verlasse ich die Stadt Richtung Berge um Tempel und Weihstätten und die Spitze der Annapurna-Kette zu sehen. Hier ist es ruhiger, frischer und ich freue mich über die abwechslungsreiche Aussicht.
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Sechs Tage Nepal, Kathmandu, und ich bin angekommen. Ich fühle mich inspiriert von den Eindrücken, die mich umgeben und mein Kopf scheint vor Gedanken nur zu platzen – aber es sind positive Gedanken und wenn einmal ein negativer dabei ist, gibt es auch darauf eine positive Antwort. Diese Stadt pulsiert auf eine andere Art und Weise als westliche Großstädte … sie hat einen starken, aber besonnenen Puls, wenn man sich darauf einlässt.

Namasté, ihr Lieben!