IMG_20150215_163541Suppen und Eintöpfe gehen ja eigentlich immer … für mich zumindest, auch im Sommer. Da der Sommer aber noch einiges auf sich warten lässt und wir gerade mal auf den Frühling zusteuern – oh ja, wie ich die Frühlingssonne und den Duft von frischem Gras vermisse – nahm ich mich kürzlich eines Rezeptes wieder an, dass ich seit längerem nicht gekocht habe. Ich bin beim Durchblättern und gestalten meines Kitchen Scrapbooks über dieses Gericht gestolpert und habe mich sofort an das schöne, kräftige Magentarot erinnert, noch dazu, dass sie hervorragend schmeckt.

IMG_20150215_172933Das Rezept hatten meine Mama und ich vor gut fünf Jahren mal aus irgendeinem Foodblog – dessen Namen und Adresse ich mir damals natürlich nicht notiert hatte – im Internet gesucht, nachdem ich auf ihre Erzählungen von Salzgurken, Pelmeni, Piroggen und anderen russischen Speisen die erwähnte Borschtsch unbedingt ausprobieren wollte, denn ich liebe Rote Bete!

IMG_20150215_173012Das einzige was im Zusammenhang von Rezept und Blog noch übrig geblieben war, war der Titel „Kelly’s Borschtsch“. Doch wenigestens das Rezept habe ich damals in meinem Büchlein verewigt … und den Namen. Die Borschtsch ist fleischlos und wird traditionell mit Schmand, Dill und Petersilie gegessen.

IMG_20150216_181621Das Rezept (für ca. 6 Personen):
2 Liter Gemüsebrühe
1- 2 mittelgroße Zwiebeln, 1- 2 Karotten, 4 mittelgroße Kartoffeln (festkochend/ vorwiegend festkochend), 1 frische Rote Bete, 1 mittelgroße Tomate, 1 kleine rote Paprika (am besten Spitzpaprika, die sind lieblich und kräftig im Geschmack), ½ kleiner Weißkohl
1- 2 Esslöffel Tomatenmark, Salz und Pfeffer, 1 Lorbeerblatt, 1 Zehe Knoblauch, frische Petersilie und Dill

Kartoffeln schälen und abkochen. Derweil Karotten und Rote Bete reiben, Weißkohl raspeln.
Etwas Olivenöl und Magarine in einem großen Topf erhitzen, darin gewürfelte Zwiebel mit angedrückter Knoblauchzehe, in Ringe geschnittener Parika und Tomatenmark glasig dünsten. Kohl, Karotten und Rote Bete dazugeben. Alles mit der Gemüsebrühe ablöschen, Lorbeerblatt zufügen, abschmecken und bei geringer Hitze garen.

Gewürfelte Kartoffeln und Tomaten zugeben, Lorbeer und Koblauchzehe herausnehmen. Am besten schmeckt die Borschtsch noch einmal aufgewärmt, in jedem Fall aber mit ordentlich Petersilie.

[prijátnawa apitíta] … Guten Appetit!