How to Stop Comparing Yourself to Others. Liebe was ist Blogger Advice. Ratgeber, Tipps fürs Bloggen. Follower, Reichweite, Ziele (45).jpg

Egal wen man fragt, Newbie oder Full-time-Blogger, wir alle haben das Problem, uns allzu oft mit anderen zu vergleichen – es steckt einfach in uns drin und war früher sicherlich mal eine Art Überlebensinstinkt. Und ich meine damit gar nicht diese Art Neid, dass „XY“ besser sei und einfach immer alles habe. Es ist diese Art Gefühl, das uns immer unterschwellig begleitet. Denn keiner ist wunschlos glücklich mit seinen Instagram Followern oder Kommentarzahlen, die wir für den Blog bekommen, und wahrscheinlich werden wir es auch niemals sein. Wir streben immer nach mehr und besser. Uns mit unseren Blogger-„Kollegen“ oder deren Interaktionsrate zu vergleichen macht es nicht gerade einfacher.

Die guten Neuigkeiten: wir haben es alle, dieses Social Media-Syndrom – sonst würden wir auch gar nicht Bloggen! Aber da der Vergleich mit anderen uns schlichtweg nicht weiter bringt, lohnt es sich ein paar Gedanken darauf zu verwenden, das SMS (Social Media-Syndrom) einzudämmen:

1. Es ist Platz für alle da
Und das meine ich ernst. Marken und Firmen halten immer danach ausschau mit den verschiedensten Bloggern zu arbeiten damit sie auch die verschiedensten Zielgruppen erreichen können. Zudem suchen sie nicht nur nach Bloggern mit der größten Followerzahl – schließlich haben auch nicht alle Label das Budget diese Blogger zu bezahlen, außerdem verfolgen manchen auch ein anderes Ziel, z.B. ein ganz spezifisches Publikum zu erreichen. Nur weil es dort draußen also haufenweise Blogger gibt, die mehr Follower haben als du, heißt das nicht, dass sie dir jede Chance vor der Nase wegschnappen. Wir haben alle Platz im World-Wide-Web!

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2. Kein Konkurrenzdenken
In einem übersättigten Markt neigt man schnell dazu miteinander zu buhlen – aber ist das wirklich nötig? Nein. Jeder einzelne von uns ist individuell so unterschiedlich. Marken lieben es mit einer Vielfalt von Bloggern und Influencern zu arbeiten – und Leser lieben es die Vielfalt dieser Blogs zu lesen. Warum einen anderen Blog also als Konkurrenz betrachten? Ich bin überzeugt, dass ein mehr gemeinschaftliches Denken nicht nur der eigenen Befindlichkeit, sondern auch dem Blog Erfolg bringt. Ich möchte nichts auf meinem Blog verheimlichen und teile meine Tipps und Netzwerke gerne mit jedem, der hier vorbeischaut, weil davon überzeugt bin, das es mir nicht weh tut diese Infos mit euch zu teilen. Tatsächlich glaube ich sogar, dass es uns allen hilft – wenn wir die Blogosphere über Wasser halten wollen, müssen wir zusammenarbeiten!  

3. Leg dir Scheuklappen zu
… oder setz dir eine rosarote Brille auf – aber hör auf ständig danach Ausschau zu halten, was deine „Kollegen“ tun. Wenn man aufhört sich ständig darauf zu fokussieren was die anderen machen, hat man einfach mehr Zeit und Energie für die Arbeit am eigenen Blog, was letztlich doch das wichtigste ist! Manchmal hält dieser Seitenblick auf die anderen und nämlich von der eigenen Kreativität ab und davon mal was ganz anderes zu tun. Die besten Blogartikel bringe ich zum Beispiel, wenn ich völlig unbeeinflusst von anderen Blogs bin – was natürlich nicht immer einfach ist, wenn man es selber liebt Blogs zu lesen! Bleib dir selber treu.
Schreibe über das was du willst. Das ist es, was deinen Blog einzigartig macht und dich auch auf Dauer selbst zufrieden stellt.

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4. Das große Ganze
Wann immer mich z.B. die Likes auf ein Foto, dass ich auf Instagram gepostet habe, frustrieren, versuche ich einen Schritt zurück zu gehen um das große Ganze zu betrachten. Ich versuche eine andere Perspektive einzunehme und frage mich: Warum sind diese Zahlen eigentlich so wichtig? Um ein starkes Following zu haben. Warum brauche ich das? Damit z.B. Firmen für Sponsorings auf mich aufmerksam werden. Wurde ich schon gesponsort? Ja. Ist die Zahl also ein Hindernis für diese Arbeit? Nein. Hat die Zahl einen Einfluss auf die kreative Befriedigung, die ich aus dem Bloggen ziehe? Nein! Warum also hat das eine Bedeutung? Es hat keine!

Natürlich ist die eigenen Followerzahlen zu steigern und somit mehr Reichweite zu erlangen ein wichtiges Ziel. Doch im Großen und Ganzen bereiten einem aktuelle Followerzahlen doch keine Schmerzen – sie halten einen höchstens vom Wesentlichen ab, wenn man sich zu sehr auf sie fokussiert.

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5. Denke immer an das, was wirklich zählt
Fängt man erstmal damit an sich mit anderen zu vergleichen, wird man das Gefühl immer etwas „zurück“ zuliegen schnell nicht mehr los. Ich finde es daher sehr wichtig, sich sleber immer wieder zu fragen, warum man tut was man tut. Weil man an die Spitze will? Weil man am erfolgreichsten sein möchte? Nein, zumindest trifft das auf mich nicht zu. Es sind nicht die Zahlen, die mich dabei erfüllen, es ist die Kreativität beim Zusammenspiel von Worten und Bildern. Mein Ziel ist es soviel Zeit wie möglich in das stecken zu können was ich liebe, das Bloggen.Und ganz offensichtlich muss ich dafür nicht die „größte“ Bloggerin sein.

Vergleicht ihr euch selber das eine oder andere mal mit anderen? Wie geht ihr damit um?

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