Immer wieder bekomme ich erstaunte Kommentare von Lesern, die sich wundern, dass ich nur 1,50 m groß bin – und wirklich keinen Zentimeter mehr! Die Tatsache, dass das auf meinen Fashion-Fotos kaum auffällt, ist hier zum einen dem fantastischen Können des Fotografen Patrick Piel zu verdanken, zum anderen aber auch dem Wissen über die Kleidung und Styles, die für meine Körpergröße am besten passen.

Als Petite fühlt man sich manchmal, als wäre die (Fashion-) Welt nicht für einen gemacht. Zu lange Hosensäume gehören zur Tagesordnung eines jeden Shopping-„Erlebnisses“. Oft genug endet der Einkauf sogar damit, dass man mehr für weniger bezahlt.
Ich kann euch gar nicht sagen wie lange meine Suche nach einem Maxirock oder -Kleid schon andauert. Doch glücklicherweise endete diese jahrelange Suche rechtzeitig vor der neuen Runde 7 Girls 7 Styles und somit bekommt ihr heute neben meinen Tipps für Petite-Shopping auch meinen Maxirock top aktuell von der Fashion Week geshootet zu sehen.

Rock: maje // gleicher Plissee-Rock in Blockfarben hier
Top: New Look Petite // ähnliches cropped Top mit Spitze hier
Schuhe: Oasis // gleiche schwarze Mid-Heels mit Blockabsatz hier
Tasche: vintage

 

Das neue Shopping-Erlebnis in Petite-Größen

Eine absolute Mode-Revolution war für mich auf jeden Fall die Einführung von Petite-Größen aus den britischen Onlineshops auf deutschen Fashion-Plattformen. Das Gefühl ein Kleidungsstück quasi direkt von der Stange kaufen und anziehen zu können, war bis dahin immer ein vollkommen fremdes – plötzlich fühlt sich die Welt passend an. Doch es gab auch eine Welt vor „Petite“ und natürlich bin ich auch damals nicht in einem Kartoffelsack herumgelaufen.


 
Gewusst wo: hier findest du die kleinsten Größen

Etwa 70 Prozent meiner Capsule Wardrobe bestehen ausschließlich aus Basicteilen: Jeans, einige Stoffhosen, einfache Shirts, uni oder gerne auch gesteift, Pullis, der klassische Trenchcoat usw.. Genau in diese Teile lohnt es sich auch wirklich zu investieren! Gerade was meine geliebten Mom-Jeans angeht, werde ich in der Petite-Abteilung fündig. Aber auch bei traditionellen Jeans-Marken wie Levi’s habe ich meine Hosen gefunden. Die sind dann meistens zu lang, aber ich schneide den Saum einfach unten ab und erhalte diesen super coolen Used-Look oder ich rolle ihn einfach auf.

Wenn es um die gewissen Extras, die Signature-Teile wie eben diesen Maxirock geht, hat man mittlerweile auch eine breite Auswahl in den Kategorien für kleine Frauen. Bei solchen Trendteilen muss man manchmal aber auch nur wissen, welche Label die kleinsten Größen führen. Dieser Rock selber ist nämlich eigentlich eher als eine längere Midi-Variante ausgelegt, passt mir aber als Maxilänge – man kann also auch mal mit einer Midi-Länge tricksen.


 
Was nicht passt, wird passend gemacht

Und was wenn das absolute Favoritenteil so gar nicht mit den Tricks zu passen scheint? Dann lohnt es sich abzuwägen, ob die Investition das Teil wert ist, wenn man es zum Änderungsschneider bringt. Besonders bei Kleidern und Röcken habe ich beispielsweise oft das Problem, dass sie nicht nur zu lang, sondern auch zu weit sind und ein paar meiner absoluten Lieblinge mussten sich der Änderung durch Nadel und Schere schon unterziehen. Auch diesen Rock werde ich wohl noch zum Änderungsschneider bringen, denn eine winzige Spur zu lange finde ich doch. Doch die Investition lohnt sich, wenn man am Ende quasi ein maßgeschneidertes Kleidungsstück hat.

Schlussendlich werde also auch ich überall fündig, es gehört nur ein bisschen Know-How dazu und vielleicht auch ein bisschen Raffinesse.

Fotografie / photography: Patrick Piel
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Habt ihr auch das Problem manchmal einfach nicht das Passende zu finden? Wo geht ihr am liebsten shoppen?