Oft ist ja alles in Ordnung, solange man sich mit seiner Agenda zuknallt und keine Zeit hat, darüber nachzudenken, was fehlen könnte. Doch sobald man frei hat, gerät man in Freizeitstress: Soll ich shoppen gehen, mich mit einer Freundin zum Kaffee treffen, endlich den Balkon auf Vordermann bringen? Wollte ich nicht schon ewig Spanisch lernen? Hilfe! Ich persönlich habe kein Rezept dagegen, aber sich über Dinge aufzuregen bringt nichts und verursacht nur Falten! Die Modebranche ist schon ganz schön oberflächlich, und wenn man sich um alles ernsthafte Gedanken macht und jedes Wort an sich heranlässt, dreht man irgendwann durch. Take it easy – es gibt wichtigeres im Leben als das. Deswegen gibt es heute auch ein paar Outtakes zur allgemeinen Erheiterung.
 

Der Wohlfühlfaktor Mode

Ich liebe Mode und ich kann mich auch für so manchen Trend begeistern. Der skandinavische Look mit den französisch angehauchten, zeitlosen Klassikern – das ist total mein Ding und lässt mein Modeherz höher schlagen! Doch vielleicht bin ich die falsche Bloggerin um Trends publik zu machen. Am liebsten lasse ich mich auf der Straße inspirieren – deshalb ist eine Woche wie die Fashion Week auch so interessant für mich. Doch man sollte Mode auch nicht zu ernst nehmen. Sie soll Spaß machen. Nur weil ihr mich nie in bequemen Jogginghosen seht, heißt das ja nicht, dass ich sie nicht trotzdem trage. Schließlich möchte ich mich wohlfühlen und es nicht jedem zu jeder Zeit recht machen müssen.

Zum Look mit Wickelkleid und Blumenprint geht’s hier.

 

Mode heißt Spaß

Die liebe Caro von Modesalat hat gerade erst in ihrem Beitrag darüber geschrieben, wie unwohl man sich als Blogger in der Bloggerszene fühlen kann, weil sie so oberflächlich und somit auch irgendwie unnahbar ist. Ich finde damit hat sie vollkommen recht! Nicht erst nach der letzten Fashion Week ist mir das bewusst geworden.

An meinen Looks kann man sicher gewisse Charakterzüge ablesen und diese prägen schließlich auch die Meinung über eine Person. Als ich 2015 mit dem Bloggen anfing, stand ich bereits mitten im Leben – Job, Studium, Freund – doch ich hatte festgestellt, dass ich meine Leidenschaften mit alledem nicht voll ausschöpfen konnte und so kam liebewasist.com ins Spiel. Hier kann ich mich austoben, mich mit euch austauschen und z.B. auch mal eine neue Farbe ausprobieren, die ich unter anderen Umständen nie tragen würde.

Den All-Black Festival-Look mit Long-Weste findet ihr hier.

 

Bloß nicht bügelfrei – das trägt man jetzt so!

Aber ich mag das Wort Blogger eigentlich gar nicht. Es gibt gefühlt kaum jemanden zwischen 18 und 32, der sich nicht so nennt. Bei der Menge an Bloggern ist es schwierig noch ein Alleinstellungsmerkmal zu haben. 
Ich mache mein Ding, weil es mir Spaß macht und zum Glück habe ich diesbezüglich noch keine schlechte Erfahrung machen müssen. Ich erinnere mich überhaupt nur an zwei, drei Kommentare, die es gerade mal bis unter die Gürtellinie und anschließend direkt in den virtuellen Papierkorb geschafft haben.
Ich bin im Hier und Jetzt ganz zufrieden, vielleicht weil ich das Leben nicht immer ganz so ernst nehme.

Für Inspiration zu Midi-Rock und Printshirt hier klicken.

 
Fotografie / photography: Sarah Pritzel
 

Fühlt ihr euch wohl in eurer Umwelt? Was nehmt ihr im Leben nicht so ernst?