As a former athlete, finding a workout that I could actually enjoy was tough. I experimented with the treadmill, fitness classes, and even went for aqua fitness. But nothing was as enjoyable. Working out became something I forced myself to do, which meant I was not doing it consistently or effectively. This is how I finally got myself to enjoy working out again.

 
Als ehemalige Sportlerin, genauer gesagt als Ex-Tänzerin (wusstet ihr, dass ich in jungen Jahren eine professionelle Tanzausbildung absolviert habe?!), war es nicht gerade leicht ein Workout zu finden, dass mir wirklich dauerhaft Spaß machte.
Ich erinnere mich an meine Schulzeit und auch später noch in meiner ersten Ausbildung, wenn ich ins Gym ging und mich immer fragte was ich da eigentlich sollte. Ich habe das Laufband ausprobiert, Fitnesskurse und sogar Aqua-Fitness. Aber nichts hat mich überzeugen können, geschweige denn dass ich Gefallen gefunden hätte. Sport war zu etwas geworden, zu dem ich mich selbst zwingen musste, was gleichbedeutend damit war, dass ich überhaupt keine Routine darin bekam.

Über zehn Jahre später, bin ich aber wieder ein absoluter Sport-Junkie geworden. Ich probiere gerne Neues aus und kombiniere es miteinander. Natürlich ist es manchmal stressig, die Laufeinheiten und Workouts in den Zeitplan zu bekommen. Wie ich es aber geschafft habe, dass der Sport wieder mein Freund wird und nicht mehr dem lästigen 18 Uhr-Termin im Kalender gleicht, dass möchte ich euch heute erzählen.


 
Just do it.

Aller Anfang ist schwer und das gilt wohl auch für die eigene Sport-Routine, denn die muss man ja erst einmal finden. Während meiner Ballettzeit durfte ich nie joggen gehen, weil die Gefahr zu groß war, dass ich mich dabei verletzen könnte. Zudem hatte ich ständig Probleme mit dem Shin-Splint-Syndrom – Laufen war da ein absolutes Tabu. Erst nach Beendigung meiner „Tanzkarriere“ und einigen Jahren Sportpause, kam ich auf die Idee mal wieder einen Lauf zu wagen. Der Laufsport wurde gerade wieder populär, selbst meine Mutter hatte es gepackt, da wollte ich nicht auf der Strecke bleiben. Tatsächlich habe ich auch Gefallen am Laufen gefunden und hatte schon bald meinen ersten Viertelmarathon, aber was eben immer noch fehlte, war die richtige Routine.
 

Probiere dich aus

Ich versuchte es also mit Pilates, einer Bewegungsform, die mir schon während meiner Tanzausbildung Spaß gemacht hat und besonders die Mobility fördert. Doch der Funke sprang erst mit meiner Reise nach Nepal vor gut zwei Jahren über. Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits meinen ersten Halbmarathon gelaufen und zumindest auch beim Lauftraining geblieben. In Kathmandu, der Hauptstadt Nepals, aber kann man nicht wirklich joggen gehen. Eine Alternative musste her. Und wer hätte es anders gedacht, in einem Land, in dem das Yoga tiefe Wurzeln hatte, wagte ich meine erste Yogastunde. Und war sofort begeistert.


 
Der Mix macht’s

Inzwischen fühle ich mich mit meinem Training am wohlsten, wenn ich einerseits immer wieder Abwechslung dabei habe, anderseits aber auch eine gewisse Routine. Es galt also eine Mix aus beidem zu finden. Anfangs bin ich noch mehrmals wöchentlich in ein Yogastudio gegangen. Die Stunden dort habe ich auch sehr genossen und v.a. jede Mange gelernt, aber auf Dauer ist das einfach ein finanzieller Engpass, besonders bei einem studentischen Einkommen. Zwar kann ich einmal in der Woche eine Yogaklasse beim Hochschulsport besuchen, das ist mir aber einfach nicht genug. Mein Workout habe ich daher einfach nach hause verlegt. Hier kann ich verschiedene Übungen ausprobieren und auch problemlos mit freien Gewichten trainieren. Mit einer Grundausstattung an Yogamatte, Towel, Kurzhanteln und der passenden Kleidung (absolute Motivation!), die ich u.a. ganz bequem bei Gorilla Sports bestellt habe, sind dem Home-Workout kaum Grenzen gesetzt.
 

Strenght & Toning

Auch zwei Jahre nach meiner ersten Yoga-Erfahrung bin ich dieser Bewegungsform treu geblieben. Für mich ist es die perfekte Art die eigene Balance zwischen Kraft, Ausdauer und Form zu finden. Und das beste, man kann auch noch richtig meditativ runterkommen und die Welt um sich vergessen. Jede Bewegung fordert so viel Konzentration, dass der Geist eine Pause vom Alltagsstress bekommt. An Yoga-Arten gibt es eine ganze Reihe verschiedener. Als Anfänger ist es nett sich beim Hatha oder Vinyasa auszuprobieren. Nach den ersten Erfahrungen und Grund-Asanas, die man beherrschen sollte, kann man nach Lust und Laune durchprobieren, welche Form einem am meisten liegt. Vor allem das Vinyasa- und Jivamutki-Yoga haben es mir angetan, zwei Yogaformen, die sehr fließend und auspowernd sind.


 
Cardio

Auch beim Cardio-Training probiere ich immer noch gerne herum. Laufbäder sind mir ein Graus. Ich bin definitiv ein Outdoor-Fan. Erst im letzten Jahr habe ich meine gewöhnlichen 3 Lauftrainings in der Woche angepasst, weil es zu unaufregend wurde immer nur dieselben Strecken zu laufen. Inzwischen habe ich einen der Läufe zu einem Intervall-Lauf alterniert, bei dem ich etwa alle zwei Kilometer so schnell im Mittelfußbereich laufe wie ich kann und dann wieder im „normalen“ Laufstil meine Puste zurückgewinne. Auf diese Weise ist der Lauf etwas komprimierter. Es geht nur darum Kraft aufzubauen und ich kann sogar noch ein bisschen Zeit im Terminplan sparen.

Ich probiere immer noch gerne neue Sportarten aus. SUP-Surfen im Sommer und auch Bouldern üben eine Magie auf mich aus! Das Wichtige ist, dass der Spaß eben nicht zu kurz kommt. Nur so kann man dauerhaft bei seiner Routine bleiben!

Wie sieht eure Sport-Routine aus? Und welche Tipps habt ihr, um am Ball zu bleiben?