IMG_20150210_151832Mit „Frühlingserwachen“ ist in diesem Fall nicht etwa Frank Wedekinds gesellschaftskritische Kindertragödie gemeint. Mit dieser lernen zumeist Schüler im Alter von 14 bis 16 Jahren im Deutschunterricht (oh ja, ich habe das Fach Deutsch geliebt und diese Lektüre hat mir noch viel mehr Freude bereitet, als ich sie damals im Gips-Theater Berlin anschauen durfte. Zeiten waren das …) wie Jugendliche ihren Alters mit Problemem psychischer Instabilität in der Zeit der Industrialisierung, Techniesierung und Imperialisierung umzugehen pflegten. Im Übergang der Moderne war es gesellschafftich nicht toleriert sich mit sexueller Neugier zu konfrontieren …
Das schweift aber doch zu weit vom eigentlichen Thema ab. Wer neugierig auf Wedekinds „Frühlingserwachen“ geworden ist, sollte sich das Reklambüchlein für 2,60 Euro unbedingt holen – der Schriftsteller hatte einen hervorragenden Stil und wusste ihn einusetzen. Trotz des schwereren Themas bleibt die Komik der Situation an vielen Stellen nicht aus!

IMG_20150210_151806#2Hier geht es also um das Erwachen des Frühlings an sich: es wird wärmer, die Vögel zwitschern, weil auch die Sonne früher auf- und später wieder untergeht. An sonnigen Tagen kommen wir zurzeit auf bis zu zehn-einhalb Stunden dieses Vitamin D- Erzeugers. Die gute Luft, die Sonne, das Frühlingserwachen, es hat mich rausgetrieben mit meiner guten Freundin, zum Bummeln und zum ersten Eis in diesem Jahr! War das lecker!

IMG_20150210_151656An dieser Stelle kann ich euch Frozen Yogurt bei YOMARO in Düsseldorf (u.a. auch in Köln, Frankfurt am Main, Trier und Meerbusch bei Düsseldorf) wärmstens empfehlen. Wir waren am Carlsplatz, wo es auch die vegane Variante des eiskalten, weißen Vergnügens gibt. Die Auswahl der Toppings ist riesengroß und richtet sich nach saisonalem Angebot (… und im Winter gibt’s sogar heiße Waffeln). Besuchen lohnt sich!

IMG_20150210_151607Ich liebe es bei diesem winterlichen Frühlings-Übergang die gewohnte dunkle Garderobe aus schwarz, dunkelblau, grau und vielleicht noch einem Tupfer bordeaux gegen helle, weiche Farben einzutauschen. Es ist nicht mehr so matschig, nachdem Wind und Sonne den Schnee weggeschleckt haben, also kann man endlich wieder hellere Jeans tragen. Dazu ein weicher warmer Pulli in zartem Grau und drüber einen wärmenden Übergangsmantel in pale-blue („lichtblau“ auf neu-deutsch). Außer den Assessoires wie der hellgrauen Mütze, weiß-grauem Wollschal und einer glitzernden Statementkette ist dem auch nichts mehr hinzuzufügen – Schuhe vielleicht, ich trug Chucks von Converse in sandweiß mit Sneakersöckchen aus Wolle drunter und ohne zu frieren!

IMG_20150210_152027Mantel: New Look Teenager (via Drittanbieter)
Jeans: Global Funk (via kauf dich glücklich)
Cashmerepullover: privat, via Mama
Schal: Benetton
Mütze: kauf dich glücklich
Perlen-Statementkette: Promod
unseen: Schuhe (Converse Chucks All Stars in sandweiß)

IMG_20150210_151645IMG_20150210_151720