IMG_20150422_163232Eines der ersten Dinge, die ich mir sage, wenn ich einen dieser schlechten Tage habe – einen von der Sorte, bei denen bereits mit Augenaufschlag klar ist, dass nichts besseres daraus werden kann, egal was man tut – oder wenn mich etwas frustriert, nervt, mir etwas querliegt, ist „Es ist okay sich nicht (immer) gut zu fühlen.“

Es setzt einen meiner Meinung nur noch mehr unter Druck, wenn man ständig das Gefühl im Hinterkopf hat, dass man aus dieser Gemütslage so schnell wir möglich wieder herauskommen muss. Und wer hätte es gedacht? Es macht es vor allem nur noch viel schwerer! Dir selber vorzuhalten, dass etwas nicht mit dir stimmt oder du dich nicht so fühlen solltest, wie du dich fühlst, gibt dem Ganzen einen noch viel bitteren Überzug.

IMG_20150422_163333Als mir bewusst wurde, dass weder etwas schlechtes dabei ist, wenn ich mal nicht gut drauf bin, noch, dass ich mir nicht immer darüber bewusst sein kann, warum das so ist, hat ein Teil von mir tatsächlich angefangen sich zu entspannen. Es ist ein Lernprozess zu akzeptieren, dass man auch „unglückliche“ Momente haben darf – das ist völlig normal und gehört zum Leben dazu – genauso, wie sich selbst die Zeit dafür zu geben damit fertig zu werden.

Dich selber dazu zu zwingen happy zu sein, wird wohl kaum funktionieren oder es kaschiert deine aktuell tatsächliche Verfassung. Genauso wie du auf deinen Körper hören solltest, wenn du Hunger und Durst hast oder müde bist, solltest du darauf hören, wenn dein Kopf dir sagt, dass es Zeit ist dich zurückzunehmen und in dich zu kehren um traurig zu sein. Um mit diesen Lebensmomenten gut umgehen zu können, ist ein Mantra, wie oben, sehr hilfreich. Aber auch kleine Rituale oder Hilfsmittel können uns den Umgang erleichtern. Hier sind also noch ein paar kleine Tipps am Rande:

IMG_20150422_163341① Dem Hauptaromastoff Vanillin aus der Vanille werden positive Auswirkungen auf unseren Körper nachgesagt. So soll sie stimmungsaufhellend wirken und deswegen bei depressiven Verstimmungen oder Angstzuständen helfen. Außerdem sagt man ihr eine beruhigende Wirkung für die Nerven nach. Ein Bad mit Zusätzen aus echter Vanille (denn die synthetischen Duftstoffe haben diese positive Wirkkung leider nicht) oder eine Aromaduftkerze könnten sich also positiv unterstützdend auf die schlechten Tage auswirken. Lavera Meeres-Badesalz mit Bio-Vanille.

② Das Gehirn produziert als Reaktion auf körperliche Bewegung ein natürliches Antidepressivum namens VGF. Außerdem wirkt sich regelmäßiger Sport, ähnlich wie Meditation, positiv aufs Gemüt aus, auch bei Menschen mit Stimmungsschwankungen. Die perfekte Kombination aus Sport und Meditation sehe ich im Yoga, da sie geisteige und körperliche Übungen umfasst.

IMG_20150422_163323③ Neben dem Powerpaket an Vitamin D, dass unser Körper durch die Sonnenstrahlen für u.a. Knochenbildung und Regulierung des Kalziumsspiegels anregt, verhilft der Lichtspender auch zur Produktion einer anderen Wirkstoffgruppe: der Endorphine. Sie werden aus gutem Grund Glückshormone genannt. Sonnenstrahlen, die durch die Augen aufgenommen werden, bewirken einen Stoffwechselschub, der das menschliche Gehirn anregt ein weiteres Glückshormon, das Serotonin, zu bilden und in den Organismus auszuschütten.

Habt ihr ein Mantra oder Rituale, wenn es euch nicht gut geht?