IMG_20150130_143236Nachdem wir den ersten Monat dieses Jahres mit einigen kälteren und zuweilen auch weißen Momenten verbracht, Vorsätze in die Tat umgesetzt oder wieder verworfen haben, bläst der zweite Monat mit nur 28 Tagen ins Horn. Februar war für mich immer schon so eine Art Übergangsmonat. Wir wechseln allmählich vom Winter in den Frühling, von einem akademischen Halbjahr ins nächste und von Winterparkas in leichtere Mäntel. Die Karnevalszeit, die sich diesen Monat wieder in die Höhe schaukelt (und die, seit ich Nordrhein-Westfalen meine Wahlheimat nennen darf, nicht mehr spurlos an mir vorbeigeht) verdränge ich mitunter noch. Nicht zuletzt da sich mit Aschermittwoch auch mein Abflug nach Nepal nähert und ich vermutlich längst im Pack-Chaos (oder Panik!?) versinke.

Der Monat ist kurz und und mit so vielen Dingen, die wir vorhaben und erledigt haben wollen, merken wir oft kaum, wie schnell er rum ist. Das gute an einer to-do-Liste ist, dass man sich einen Moment Zeit dafür nimmt, zu überlegen was genau man jeden Monat erreichen will, ohne, dass die Zeit sang- und klanglos an einem vorbeizieht. Und weil Februar für mich der Monat des Aufbruchs ist, möchte ich vor allem einige Dinge zu ende bringen …

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#Irving
Ich weiß nicht woran es liegt, dass auf meinem Nachttisch derzeit drei angefangene Bücher liegen. Alle drei habe ich bis auf die die letzten ein, zwei Kapitel durch. Ist es die Angst, dass das Buch zu ende ist, wenn es ausgelesen ist? Dass es keine Fortsetzung gibt? So oder so, diese Bücher gehören diesen Monat beendet. Allen voran John Irving’s „Bis ich dich finde“, denn der Roman liegt seit dreizehn (!!!) Monaten ganz oben auf dem Stapel. Irving ist toll, aber es hat sich immer etwas wichtigeres vor diesen Roman gedrängelt.

#investment
Ein schlichter, klassischer, möglichst auch wärmender, schwarzer Wintermantel steht seit gut zwei, drei Jahren auf meiner Wunschliste. Entweder habe ich nie den richtigen gefunden, er war zu teuer oder nicht der richtige Zeitpunkt ihn zu kaufen. Es gibt wohl keine bessere Gelegenheit als den Sale zu durchstöbern.

#selfie
Einfach mal was ganz alleine und nur für mich machen. Zum Beispiel ins Kino gehen – Johnny Depps Gaunerkomödie „Mortdecai“ ist angelaufen und ich wollte diesen Klamauk à la Rosarother Panther unbedingt sehen. Seit der Monat aber voll von Karneval und Valentinstag steckt, findet keiner Zeit für solche kurzweiligen Unternehmungen. Allein ins Kino zu gehen bedarf für manchen etwas Mut, aber ich stelle mich dieser klitzkleinen Herausforderung.

#explore
Ich gehe wirklich gern mit Freunden essen. Es biete eine Möglichkeit der sozialen Kommunikation sich in einem Restaurant zu treffen und bei gutem Essen und einem Drink zu plaudern. Wir tummeln uns dabei meistens in den selben drei oder vier Lokalen, ganz ohne ein „Risiko“ einzugehen. Es wäre doch aber spannend mal eine andere Landesküche auszuprobieren. Da ich mich gegen Ende des Monats in Richtung Nepal begebe, beschließe ich die tibetisch-nepalische Küche zu testen. Was kommt als nächstes? Afrikanisch vielleicht?

#to-do-list
Zu guter Letzt natürlich Packen. Eine längere und so weite Reise wie nach Südostasien will schließlich gut geplant sein. Auf diese to-do-Liste gehört also eine to-do-Liste für mein Travelpack zu schreiben, damit beim real-packing dann auch alles glatt läuft.

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