Eigentlich weiß man es ja oft schon bevor die neuen Kollektionen in den Läden hängen, welche neuen Teile wir demnächst gerne in unserem eigenen Schrank zu hängen hätten. Wenn da nur dieses eine, kleine Problem nicht wäre: es ist einfach zu wenig Platz!

Um diesem Problem entgegen zu wirken: ganz einfach mal wieder den Kleiderschrank ausmisten und die aussortierte Kleidung verkaufen. Und wie das gewinnbringend funktioniert, verrate ich euch heute auf liebewasist.com

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Kleiderschrank ausmisten und mit alten Klamotten Geld verdienen

Die Jeans, die man noch nie anhatte, weil sie schlecht sitzt, das Oberteil, das einem einfach nicht steht und deshalb im Schrank verstaubt oder, oder, oder …. Es ist quasi eine Win-Win-Situation, denn die „alten“ Sachen sind raus und jemand anderes freut sich über einen günstigen Schnapper.

In meinen Lookbooks ist immer wieder die Rede von etwas teureren Kleidungsstücken, die ich mir gerne dann gönne, wenn ich durch den Verkauf aussortierter Kleidung, etwas angespart habe, wie es z.B. beim Trägerrock des französischen Designers Maje, der Fall war.

Inzwischen habe ich für mich herausgefunden, wie das am besten funktioniert. Natürlich bekommt dabei selten den Originalpreis heraus, aber darum geht es schließlich auch nicht, sondern nur um den wahren Wert eines Kleidungsstückes.

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Foto credit @ Alexandra Gorn on Unsplash

 

Geld verdienen mit aussortierten Kleidungsstücken, so geht’s

 

Kenne deine Optionen

Erst einmal stellt sich ja die Frage WO man seine ausrangierten Stücke am besten weitergeben kann.
Einer der wichtigsten Punkte beim erfolgreichen Wiederverkauf ist daher die Auswahl der geeigneten Plattform, auf der du Dinge verkaufen möchtest. Designer-Produkte wird man z.B. gut über spezielle Designer-Plattformen los, wie Vestaire Collective oder Rebelle. Günstige Teile von Zara und H&M dagegen besser bei Mädchenflohmarkt, Kleiderkreisel oder ebay-Kleinanzeigen. Auch der Old-school Flohmarkt ist eine gute Möglichkeit aussortierte Sachen loszuwerden und bietet dabei noch den Vorteil, dass man das Geld direkt erhält, ob cash oder via PayPal!

Hast du eine gute Reichweite auf Instagram, kannst du diese auch perfekt nutzen und ausgewählte Teile über Insta-Stories oder einen eigenen Instagram-Shopping-Account zeigen und verkaufen.

Wichtig auf allen Plattformen: man muss kommunizieren! Sei offen für Fragen, Anmerkungen und Preisverhandlungen!
 

Berücksichtige die Saison

So gut wie keiner kauft im Winter Sommerkleidchen. Will man diese gewinnbringend loswerden, dann ist der beste Zeitpunkt dafür das späte Frühjahr. Das alte Dirndl wird händeringend im August, also kurz vor dem Oktoberfest, gesucht, usw. Sei der Saison also immer einen kleinen Schritt voraus! Das Teil muss zur Saison passen. Frage dich: „Würde ich mir dieses Teil JETZT kaufen?“.
 

Fotos sind entscheidend

Mindestens genauso wichtig wie die richtige Plattform ist eine gute Inszenierung. Ein schöner Blazer beispielsweise verkauft sich nicht besser, wenn er lieblos auf einem Bügel hängt und auf drei verwackelten Fotos abgebildet ist. Es lohnt sich, das Kleidungsstück erstens selbst tragen und zweitens zu einem Look zu stylen. Denn oft können sich Käufer nicht vorstellen, wie das Kleidungsstück fällt, angezogen aussieht oder wirkt. Als Fashionblogger hat man von den meisten Teilen ohnehin schon Tragefotos. Ist das nicht der Fall, einfach mal eine Freundin fragen, ob sie einfache Streetstyle-Pics schießt.

Accessoires fotografiere ich immer auf einer cleanen Unterlage. Weiß oder eine schlichtes Fashion-Lifestylemagazin sind dazu hervorragend geeignet. Denn auch zusätzliche Produktfotos sind eine gute Ergänzung.
 

Schreibe eine gute Beschreibung

Hier geht es nicht darum einen langen Produkttext zu verfassen. Die wichtigsten Details mit allen Informationen wie Zustand, Originalpreis, Alter und Form sind aber ein Muss.

Noch ganz wichtig: sei dabei ehrlich! Der Pumps, den du verkaufen willst, hat am Absatz schon Kratzer? Dann gib das auch an, denn am Ende soll es keine bösen Überraschungen geben – für beide Seiten!
 

Vermeide unrealistische Preise

Auch beim Preis sollte man realistisch bleiben. Hat besagter Schuh im Original 80 Euro gekostet, kann man schließlich nicht erwarten, ihn noch für 60 Euro loszuwerden. Das ist einfach unrealistisch! Denn die meisten Objekte, die man verkaufen will, sind nicht mehr das wert, was sie einmal waren. Anders ist es vielleicht mit Sammlerstücken, aber dazu zählt ein Standard-Pumps eben nicht.

 

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Foto credit @ Sarah Dorweiler on Unsplash

 

Hier könnt ihr meine Looks shoppen

Auch mein Kleiderschrank hat sich auf dem Weg zur Capsule Wardrobe also in den vergangenen Wochen und Monaten deutlich dezimiert. Einen guten Teil bin ich tatsächlich auch schon auf einem richtigen Flohmarkt losgeworden. Alles was dort nicht gelandet ist, stelle ich saisonweise nach und nach auf den verschiedenen Plattformen rein.

Meinen Kleiderschrank auf Mädchenflohmarkt findet ihr hier.
Zu Angeboten von ebay-Kleinanzeigen geht’s hier.
Habt ihr Lust auf einen Insta-Stories-Sale?

 

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Foto @ Alexandra Gorn on Unsplash

Dieser Beitrag wurde nicht gesponsored. Meinung und Empfehlungen entstammen meiner persönlichen Überzeugung.
Dieser Beitrag enthält Links zum Wiederverkauf.
 

Habt ihr eure aussortierte Kleidung schon mal weiterverkauft? Was sind eure liebsten Plattformen dafür? Und auf was seid ihr selber beim Secondhand-Shoppen auf der Suche?