Wenn es um die Monetarisierung des eigenen Blogs geht, setzen die meisten Blogger auf Kooperationen und Sponsored Posts. Affiliate-Marketing spielt da oft nur eine untergeordnete Rolle – völlig zu Unrecht, wie ich finde.

Denn wer Affiliate-Marketing richtig umsetzt, ermöglicht sich ein nachhaltiges und nachvollziehbares Einkommen, das v.a. auf fairen und transparenten Konditionen basiert. Wie das in der Praxis funktioniert, schauen wir uns hier genauer an!

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Die Vorteile und Tücken des Affilialte-Marketing

Ein wichtiger Vorteil: Mit einem erfolgreich aufgebauten Affiliate-System kann man den großen Teil des Blogs weitestgehend werbefrei halten, was wiederum die Glaubwürdigkeit als Blogger stützt. Richtig eingesetzt, können erfolgreiche Affiliate-Platzierungen das eigene Einkommen über den Blog stabilisieren – und somit auch erheblich den Druck nehmen, unbedingt an jede mögliche Kooperation herankommen zu müssen!

Aber wie bei jeder Monetarisierung gibt es auch hier viele Tücken und Fehlerquellen und einfach nur ein paar Links einzubauen bringt gar nichts.
 

 
 

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Für Blogger-Newbies: Was ist Affiliate-Marketing eigentlich?

Affiliate-Marketing bedeutet, dass du auf deinem Blog für Leser ein Produkt anbietest, bewirbst oder erwähnst und beim erfolgreichen Verkauf davon, eine Provision für diese Empfehlung erhältst. Das können ein paar Prozent der Einnahme, ein fester Betrag oder sogar die Hälfte des Preises sein. Je nach Wert des Produktes, kann das also eine lohnenswerte Einnahmequelle für dich werden.
 

Was Affiliate-Marketing aber nicht ist:

Affiliate-Marketing ist nicht die Einbindung eines Links auf deinem Blog und der Aufforderung „Kauf das!“. Es funktioniert nur dann, wenn zuvor Vertrauen aufgebaut wurde! Leser werden nur dann auf „Kauf das!“ Aufforderung hören, wenn sie dir vertrauen, dass du sie weder als Geldquelle nutzt, noch ihnen etwas andrehen willst, was weder dir noch ihnen wirklich nutzt.

Technisch funktioniert das Ganze auf Basis von individualisierten Links, die i.d.R. über unabhängige Netzwerke generiert werden. Bei Klick auf den Link werden dann die berühmten „Cookies“ gesetzt, die die eindeutige Nachverfolgbarkeit zum Empfehlungsgeber gewährleisten. Dabei variiert die Laufzeit dieser Cookies zwischen wenigen Wochen und einigen Monaten.

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Die 6 Aspekte, die für erfolgreiches Affiliate-Marketing entscheidend sind:

Wie oben angemerkt, kann Affiliate-Marketing nur dann funktionieren, wenn man eine erfolgversprechende Strategie im Einsatz hat. Wer weiß worauf es ankommt, was gefragt ist und was nicht und wie Umsätze zielgerichtet gesteigert werden, kann sich aber eine stabile Einkommensquelle aufbauen.
 

1. „Content is King“

Und das gilt auch beim Affiliate-Marketing. Denn so trivial es klingen mag, aber tatsächlich ist hochwertiger und authentischer Mehrwert für Leser, Besucher und Abonnenten entscheidend! Nur wer Inhalte auf seinem Blog anbietet, der die Leser interessieren, begeistern und ihnen wirklich weiterhilft, wird als „Experte“ wahrgenommen. Und nur dann werden Produktempfehlungen auch angenommen.

Wähle deine Inhalte also sorgfältig aus und erstelle Texte, die begeistern!
 

2. Die eigene Zielgruppe kennen

Damit Texte und Produktempfehlungen von Lesern und Besuchern als hochwertig und mehrwertstiftend wahrgenommen werden, musst man gezielt dafür sorgen, dass auch die richtigen Besucher auf den Blog finden.

Wenn du weißt, wer dir folgt und warum, kannst du diese Menschen gezielt mit Inhalten versorgen, die sie so gern lesen, dass sie wiederkommen und deinen Produktempfehlungen vertrauen.

Die Analyse der Zielgrupe

Dazu musst du herausfinden: Wer interessiert sich für dein Thema – Wie alt sind diese Besucher? Sind sie eher weiblich oder männlich? Was machen sie in ihrer Freizeit und wofür interessieren sie sich? … usw.
 

 
 

3. Auswahl der richtigen Produkte

Dieser Punkt schließt sich logisch an die beiden erstgenannten Punkte an: Thema und Zielgruppe bestimmen natürlich, wofür man sinnvollerweise werben kann. Die von dir ausgewählten Produkte müssen zu dir und deiner Zielgruppe passen und du solltest sie idealerweise selber kennen oder aber zumindest die Qualität ausreichend beurteilen können – z.B. weil du Hersteller und Qualität von früheren Produkten kennst und somit beurteilen kannst.

Ein weiterer Aspekt: Die Höhe der Provision. Sie sollte zwar nicht das einzige Entscheidungskriterium bei der Produktwahl sein, aber doch ein wichtiges. Im besten Fall findet man Produkte, die konvertieren (wo sich also die Währung anpasst), gute Provision bringen und bei der Zielgruppe richtig gut ankommen, damit die Profitabilität deines Blogs stimmt.
 

4. Die richtige Positionierung der Produkte

Grundsätzlich gibt es viele Möglichkeiten, Affiliate Links auf den Blog einzusetzen: In der Sidebar, im Footer oder natürlich im Blogpost selber. Aber manches funktioniert gut, manches nicht so gut und leider gibt es kein Patentrezept, denn jede Nische ist anders, jede Zielgruppe ebenso.

Daher gilt: Probiere Dinge aus und halte deine Ergebnisse fest. Es gilt, herauszufinden, was für dich, deinen Blog, deine Leser und die Produkte funktioniert.
 

5. Wo kommt eigentlich der Traffic her?

Beziehungsweise, wo sollte der Traffic herkommen, damit dein Blog monetär erfolgreich wird? Die meisten setzen dabei nur auf einen Kanal wie Social Media in der kostenlosen Version – und vielversprechendere Möglichkeiten werden übersehen bzw. ignoriert. Dabei macht es durchaus Sinn, sich über die Kosten zu informieren, zu denen man Traffic z.B. bei Facebook oder Google einkaufen könnte, damit das Blogbusiness profitabel wird und bleibt.

In der Vergangenheit habe ich mich auch viel zu wenig damit beschäftigt und kenne dieses Problem … Daher ist meine Empfehlung, die vorhandenen Traffic-Kanäle zunächst einmal zu kennen und den Traffic auf dieser Basis aktiv zu gestalten.
 

6. Jetzt geht’s los!

Nun müssen alle 5 vorhergenannten Aspekte gebündelt werden: Es gilt, diese fünf Elemente optimal aufeinander abzustimmen. Die richtigen Inhalte und Werbe-Produkte der richtigen Zielgruppe am richtigen Ort anzubieten und das zu Traffic-Kosten, die für dich optimal sind. Das klingt am Anfang schwierig, aber das Gute ist, dass es lernbar und nur eine Frage der regelmäßigen Betrachtung der eigenen Erfahrungswerte ist.

Das heißt konkret: ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren und dabei immer wieder die Kennzahlen beobachten!

Umsätze bei den Affiliate-Partnern und Netzwerken (sog. Click-Through- [CTR] und Conversion-Rates [CR]), Heat Maps (Wer klickt wie oft und wo?), Verweildauer usw. … Auf den ersten Blick sind das Unmengen Zahlen, aber mit der Zeit lernt man damit umzugehen und kann mit Affiliate-Marketing wirklich gute, nachhaltige Umsätze erzielen.

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Dieser Beitrag wurde nicht gesponsored. Meinung und Empfehlungen entstammen meiner persönlichen Überzeugung.
 

Setzt ihr Affiliate-Marketing auf eurem Blog ein? Welchen wichtigen Tipp habt ihr zudem dafür?